0.401Multilateral International Treaty04.11.1948
0.401
AS 1949 I 334; BBl 1948 II 1223
Übersetzung1
Unterzeichnet in London am 16. November 1945
Von der Bundesversammlung genehmigt am 8. Dezember 19482
Schweizerische Annahmeurkunde hinterlegt am 28. Januar 1949
In Kraft getreten für die Schweiz am 28. Januar 1949
(Stand am 13. Mai 2015)
Die Regierungen der an dieser Verfassung beteiligten Staaten erklären im Namen ihrer Völker:
dass Kriege ihren Ursprung in der Seele des Menschen haben und daher die Schutzwehr des Friedens gleichfalls in der Seele des Menschen errichtet werden muss;
dass das mangelnde gegenseitige Verstehen der Völker im Laufe der Geschichte stets Argwohn und Misstrauen zwischen den Nationen hervorgerufen hat, so dass ihre Meinungsverschiedenheiten allzu oft zu Kriegen geführt haben;
dass der grosse und schreckliche Krieg, der soeben zu Ende gegangen ist, nur dadurch möglich wurde, dass das demokratische Ideal der Würde, der Gleichheit und der gegenseitigen Achtung des Menschen verleugnet wurde, um an seine Stelle, unter Ausbeutung von Unwissenheit und Vorurteilen, die Lehre von der Ungleichheit der Rassen und der Menschen zu setzen;
dass weite Ausbreitung der Kultur und Erziehung aller zu Gerechtigkeit, Freiheit und Friedfertigkeit für die Würde des Menschen unerlässlich sind und eine heilige Verpflichtung bedeuten, die alle Völker im Geiste gegenseitiger Hilfeleistung und eines gemeinsamen Anliegens zu erfüllen haben;
dass ein Frieden, der nur auf wirtschaftlichen und politischen Vereinbarungen der Regierungen beruht, sich nicht der einstimmigen, dauernden und aufrichtigen Zustimmung der Völker zu erfreuen vermag, vielmehr der Frieden auf der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit aufgebaut werden muss.
Aus diesen Überlegungen und im Glauben an den Wert ungeschmälerter und gleicher Bildungsmöglichkeit für alle, uneingeschränkter Erforschung objektiver Wahrheit und des freien Austausches von Ideen und Kenntnissen, sind die an dieser Verfassung beteiligten Staaten übereingekommen und entschlossen, die Beziehungen zwischen ihren Völkern zu entwickeln und zu vermehren zum Zwecke grösseren wechselseitigen Verstehens und tieferen und vollständigeren Kennenlernens des Völkerlebens.
Infolgedessen begründen sie hiermit die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, um auf diese Weise, durch die Zusammenarbeit der Völker der Welt auf den Gebieten der Erziehung, der Wissenschaft und der Kultur, schrittweise die Ziele des internationalen Friedens und der gemeinsamen Wohlfahrt der Menschheit zu verwirklichen, um deretwillen die Organisation der Vereinten Nationen, wie in deren Satzung3ausdrücklich hervorgehoben ist, ins Leben gerufen wurde.
3.4Gebiete oder Gebietsgruppen, die für ihre auswärtigen Beziehungen nicht selber verantwortlich sind, können mit Zweidrittelmehrheit der an der Generalkonferenz anwesenden und an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder als assoziierte Mitglieder aufgenommen werden, sofern die Beitrittsgesuche im Namen dieser Gebiete oder Gebietsgruppen von den für ihre auswärtigen Beziehungen verantwortlichen Mitgliedstaaten oder Behörden gestellt werden. Die Generalkonferenz bestimmt Art und Umfang der Rechte und Pflichten der assoziierten Mitglieder.
4.5Die von der Ausübung ihrer Rechte und Privilegien als Mitglieder der Organisation der Vereinten Nationen suspendierten Mitgliedstaaten werden auf Ansuchen der Organisation in ihren Rechten und Privilegien in der Organisation eingestellt.
5.6Mitgliedstaaten der Organisation, die aus der Organisation der Vereinten Nationen ausgeschlossen werden, verlieren ohne weiteres die Mitgliedschaft der Organisation.
6.7Jeder Mitgliedstaat oder jedes assoziierte Mitglied kann nach erfolgter Mitteilung an den Generaldirektor aus der Organisation austreten. Der Austritt wird auf den 31. Dezember des Jahres wirksam, das auf das Jahr folgt, in dessen Verlauf die Mitteilung erfolgte. Er berührt die im Zeitpunkt der Wirksamkeit des Austritts gegenüber der Organisation bestehenden finanziellen Verpflichtungen des betreffenden Staates nicht. Beim Austritt assoziierter Mitglieder hat die Mitteilung in ihrem Namen durch die für ihre auswärtigen Beziehungen verantwortlichen Mitgliedstaaten oder Behörden zu erfolgen.
Die Organisation umfasst eine Generalkonferenz, einen Exekutivrat und ein Sekretariat.
3.9Die Generalkonferenz bringt nötigenfalls gemäss dem von ihr aufgestellten Reglement zwischenstaatliche Konferenzen über Fragen der Erziehung, der Natur- und Geisteswissenschaften oder über die Verbreitung des Wissens ein. Die Generalkonferenz oder der Exekutivrat können über die gleichen Fragen gemäss dem von der Generalkonferenz aufgestellten Reglement auch Konferenzen ohne zwischenstaatlichen Charakter einberufen.4. Die Generalkonferenz soll, bei Annahme der den Mitgliedstaaten zu unterbreitenden Vorschläge, zwischen Empfehlungen an die Mitgliedstaaten und von den Mitgliedstaaten zu ratifizierenden internationalen Abkommen unterscheiden. Im ersteren Falle genügt einfache Stimmenmehrheit, im letzteren Falle ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Jeder der Mitgliedstaaten hat die Empfehlungen oder Abkommen binnen einem Jahre nach Schluss der Tagung der Generalkonferenz, an der sie angenommen worden sind, den zuständigen nationalen Stellen vorzulegen.
5.10Unter Vorbehalt der Bestimmung von Artikel V 5 c berät die Generalkonferenz die Organisation der Vereinten Nationen über die erzieherischen, wissenschaftlichen und kulturellen Gesichtspunkte der die Vereinten Nationen interessierenden Fragen auf Grund der von den zuständigen Stellen der beiden Organisationen vereinbarten Bestimmungen und Verfahrensvorschriften.
6.11Die Generalkonferenz nimmt die der Organisation von den Mitgliedstaaten übermittelten Berichte über die Massnahmen, die sie auf Grund der in Absatz 4 erwähnten Empfehlungen und Übereinkommen getroffen haben, oder, sofern sie dies beschliesst, zusammenfassende Analysen dieser Berichte zur Prüfung entgegen.7. Die Generalkonferenz wählt die Mitglieder des Exekutivrates und ernennt, auf Empfehlung des Rates, den Generaldirektor.
C.12Abstimmung8. a.13 Jeder Mitgliedstaat verfügt in der Generalkonferenz über eine Stimme. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, abgesehen von den Fällen, in denen nach den Bestimmungen dieser Verfassung oder nach dem Geschäftsreglement der Generalkonferenz eine Zweidrittelmehrheit erforderlich ist. Die Mehrheit wird nach der Zahl der anwesenden und an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder berechnet.
D.14Verfahren9. a. Die Generalkonferenz tritt alle zwei Jahre zu einer ordentlichen Tagung zusammen. Sie kann zu einer ausserordentlichen Tagung zusammentreten, wenn sie es selbst beschliesst, wenn der Exekutivrat sie einberuft oder auf Verlangen von mindestens einem Drittel der Mitgliedstaaten.
b. An jeder Tagung soll die Generalkonferenz den Sitz der nächsten ordentlichen Tagung bestimmen. Der Ort jeder ausserordentlichen Tagung wird durch die Generalkonferenz bestimmt, wenn diese Tagung auf ihren Beschluss zurückgeht, und in allen andern Fällen durch den Exekutivrat.10. Die Generalkonferenz stellt ihre Verfahrensvorschriften selbst auf. Sie wählt an jeder Tagung ihren Präsidenten und ihr Büro.11. Die Generalkonferenz setzt technische Spezialausschüsse und sonstige Hilfsorgane ein, die sich für die Erfüllung ihrer Aufgaben als notwendig erweisen.12. Die Generalkonferenz trifft Anordnungen, um dem Publikum den Zutritt zu den Verhandlungen zu ermöglichen, vorbehaltlich der Bestimmungen ihrer Verfahrensvorschriften.
E. Beobachter13. Die Generalkonferenz kann, auf Empfehlung des Exekutivrates, mit Zweidrittelmehrheit und vorbehaltlich ihrer Verfahrensvorschriften, Vertreter internationaler Organisationen, vor allem der in Artikel XI Ziffer 4 vorgesehenen, zu bestimmten Tagungen der Konferenz oder ihrer Ausschüsse als Beobachter einladen.14. Wenn der Exekutivrat solche private oder halbgouvernementale internationale Organisationen gemäss dem Verfahren von Artikel XI Ziffer 4 in den Genuss von Übereinkommen zwecks Konsultation gesetzt hat, werden diese Organisationen eingeladen, Beobachter an die Tagung der Generalkonferenz und ihrer Ausschüsse zu schicken.
F.15Übergangsbestimmung15. Ungeachtet des Absatzes 9 Buchstabe a hält die Generalkonferenz ihre 22. Tagung im dritten Jahr nach ihrer 21. Tagung ab.
A. Zusammensetzung1.16Der Exekutivrat wird von der Generalkonferenz aus den von den Mitgliedsstaaten ernannten Delegierten gewählt; er besteht aus einundfünfzig Mitgliedern, von denen jedes die Regierung des Staates vertritt, dessen Staatsangehörigkeit es besitzt. Der Präsident der Generalkonferenz gehört dem Exekutivrat von Amts wegen in beratender Eigenschaft an.2. Bei der Wahl der Mitglieder des Exekutivrates soll die Generalkonferenz darauf bedacht sein, solchen Personen ihre Stimme zu geben, die auf dem Gebiete der Kunst, der Literatur, der Wissenschaft, der Erziehung und der Ideenverbreitung zuständig sind und über die erforderliche Erfahrung und Sachkunde verfügen, um die dem Rat obliegenden administrativen und exekutiven Aufgaben erfüllen zu können. Sie soll auch auf die Verschiedenheit der Kulturen und eine angemessene geographische Verteilung Rücksicht nehmen. Für denselben Zeitraum kann nicht mehr als ein Staatsbürger desselben Mitgliedstaates dem Rate angehören, abgesehen vom Präsidenten der Konferenz.
3.17Die Amtszeit der Mitglieder des Exekutivrats läuft vom Ende der Tagung der Generalkonferenz, auf der sie gewählt wurden, bis zum Ende der auf diese Wahl folgenden zweiten ordentlichen Tagung. Sie können anschliessend nicht wiedergewählt werden. Die Generalkonferenz wählt während jeder ordentlichen Tagung so viele Mitglieder, wie nötig sind, um die am Ende der Tagung frei werdenden Sitze neu zu besetzen.
4.18a. Im Falle des Todes oder Rücktritts eines Mitglieds des Exekutivrats ernennt der Exekutivrat für die verbleibende Amtszeit einen Nachfolger auf Vorschlag der Regierung des Staates, den das frühere Mitglied vertreten hat.
9.20Der Vorsitzende unterbreitet im Namen des Exekutivrates jeder ordentlichen Tagung der Generalkonferenz mit oder ohne seinen Kommentar die auf Grund der Bestimmungen von Artikel VI 3 b vom Generaldirektor ausgearbeiteten Tätigkeitsberichte der Organisation.10. Der Exekutivrat trifft alle geeigneten Massnahmen, um die Vertreter internationaler Organisationen oder geeignete Personen über die in seine Zuständigkeit fallenden Fragen zu konsultieren.
11.21In der Zeit zwischen den Tagungen der Generalkonferenz kann der Exekutivrat Gutachten des Internationalen Gerichtshofes über Rechtsfragen einholen, die sich allenfalls im Zusammenhang mit der Tätigkeit der Organisation stellen.
12.22Obwohl die Mitglieder des Exekutivrates Vertreter der Regierungen ihres Landes sind, üben sie die ihnen von der Generalkonferenz übertragenen Befugnisse im Namen der gesamten Konferenz aus. C. Übergangsbestimmungen13.23Ungeachtet des Absatzes 3
3.24a. Der Generaldirektor oder ein von ihm ernannter Stellvertreter nimmt ohne Stimmrecht an allen Tagungen der Generalkonferenz des Exekutivrates und der Ausschüsse der Organisation teil. Er macht Vorschläge über die von der Konferenz und vom Rate zu treffenden Massnahmen und bereitet zuhanden des Exekutivrates den Entwurf eines Arbeitsprogramms der Organisation mit den entsprechenden Posten in den Voranschlägen vor. b. Der Generaldirektor verfasst in bestimmten Zeitabständen Berichte über die Tätigkeit der Organisation und bringt sie den Mitgliedstaaten und dem Exekutivrat zur Kenntnis. Die Generalkonferenz bestimmt die Berichtsperioden.4. Der Generaldirektor ernennt das Personal des Sekretariates im Einklang mit dem Personalstatut, das von der Generalkonferenz zu genehmigen ist. Unter der Bedingung, dass in erster Linie auf höchste Zuverlässigkeit des Charakters, auf Leistungsfähigkeit und Sachkenntnis Wert gelegt wird, soll die Auswahl des Personals auf möglichst breiter geographischer Grundlage erfolgen.5. Die Verantwortlichkeit des Generaldirektors und des Personals trägt ausschliesslich internationalen Charakter. Bei Erfüllung ihrer Pflichten dürfen sie keine Instruktionen von irgendeiner Regierung oder von einer andern, ausserhalb der Organisation stehenden Autorität einholen oder entgegennehmen. Sie haben jede Handlung zu unterlassen, die mit ihrer Stellung als internationale Beamte unvereinbar ist. Alle Mitgliedstaaten der Organisation verpflichten sich, dem internationalen Charakter der Befugnisse des Generaldirektors und des Personals Rechnung zu tragen und nicht den Versuch zu machen, sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu beeinflussen.6. Keine Bestimmung dieses Artikels soll die Organisation daran hindern, mit der Organisation der Vereinten Nationen besondere Übereinkommen über die Schaffung gemeinsamer Dienststellen, die Anstellung gemeinsamen Personals und den Austausch von Personal zu treffen. Übergangsbestimmung7.25Ungeachtet des Absatzes 2 bleibt der 1980 vom Exekutivrat vorgeschlagene und von der Generalkonferenz ernannte Generaldirektor sieben Jahre im Amt.
Jeder Mitgliedstaat legt der Organisation zu den Zeitpunkten und in der Form, wie es die Generalkonferenz bestimmt, Berichte über seine Gesetze, Verordnungen und Statistiken vor, die seine Einrichtungen und Tätigkeit auf den Gebieten der Erziehung, Wissenschaft und Kultur betreffen, ferner über die Massnahmen, die er auf Grund der in Artikel IV Absatz 4 erwähnten Empfehlungen und Übereinkommen getroffen hat.
Die Organisation soll sobald als möglich mit der Organisation der Vereinten Nationen in Verbindung gebracht werden, und zwar als eine Spezialorganisation gemäss Artikel 57 der Satzung der Vereinten Nationen. Diese Verbindung soll auf dem Wege eines Abkommens mit der Organisation der Vereinten Nationen gemäss
Artikel 63 der Satzung erfolgen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Generalkonferenz dieser Organisation. Das Abkommen soll die Mittel wirksamer Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen bei der Verfolgung ihrer gemeinsamen Ziele vorsehen. Es soll gleichzeitig die Autonomie dieser Organisation im Bereiche ihrer Zuständigkeit, wie sie in dieser Verfassung geregelt ist, anerkennen. Es kann namentlich auch Bestimmungen über die Genehmigung des Budgets und die Finanzierung der Organisation durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen enthalten.
Die Bestimmungen der Artikel 104 und 105 der Satzung der Organisation der Vereinten Nationen über die rechtliche Stellung der Organisation, ihre Vorrechte und Immunitäten, finden in gleicher Weise auf die vorliegende Organisation Anwendung.
Zu Urkund dessen haben die Unterzeichner, zu diesem Zwecke ordnungsmässig bevollmächtigt, diese Verfassung in englischer und französischer Sprache unterzeichnet, deren beide Texte in gleicher Weise massgebend sind.Geschehen zu London, am sechzehnten November 1945, in einem einzigen Exemplar, in englischer und französischer Sprache. Beglaubigte Abschriften sollen den Regierungen aller Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen von der Regierung des Vereinigten Königreiches übermittelt werden.(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation, Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 4. Mai | 1948 | 4. Mai | 1948 |
| Ägypten | 16. Juli | 1946 | 4. November | 1946 |
| Albanien | 16. Oktober | 1958 | 16. Oktober | 1958 |
| Algerien | 15. Oktober | 1962 | 15. Oktober | 1962 |
| Andorra | 20. Oktober | 1993 | 20. Oktober | 1993 |
| Angola | 9. November | 1976 | 11. März | 1977 |
| Antigua und Barbuda | 15. Juli | 1982 | 15. Juli | 1982 |
| Äquatorialguinea | 29. November | 1979 | 29. November | 1979 |
| Argentinien | 15. September | 1948 | 15. September | 1948 |
| Armenien | 9. Juni | 1992 | 9. Juni | 1992 |
| Aserbaidschan | 3. Juni | 1992 | 3. Juni | 1992 |
| Äthiopien | 1. Juli | 1955 | 1. Juli | 1955 |
| Australien | 11. Juni | 1946 | 4. November | 1946 |
| Bahamas | 23. April | 1981 | 23. April | 1981 |
| Bahrain | 18. Januar | 1972 | 18. Januar | 1972 |
| Bangladesch | 27. Oktober | 1972 | 27. Oktober | 1972 |
| Barbados | 24. Oktober | 1968 | 24. Oktober | 1968 |
| Belarus | 12. Mai | 1954 | 12. Mai | 1954 |
| Belgien | 29. November | 1946 | 29. November | 1946 |
| Belize | 10. Mai | 1982 | 10. Mai | 1982 |
| Benin | 18. Oktober | 1960 | 18. Oktober | 1960 |
| Bhutan | 13. April | 1982 | 13. April | 1982 |
| Bolivien | 13. November | 1946 | 13. November | 1946 |
| Bosnien und Herzegowina | 2. Juni | 1993 | 2. Juni | 1993 |
| Botsuana | 16. Januar | 1980 U | 16. Januar | 1980 |
| Brasilien | 14. Oktober | 1946 | 4. November | 1946 |
| Brunei | 15. März | 2005 | 17. März | 2005 |
| Bulgarien | 17. Mai | 1956 | 17. Mai | 1956 |
| Burkina Faso | 14. November | 1960 | 14. November | 1960 |
| Burundi | 12. November | 1962 | 16. November | 1962 |
| Chile | 7. Juli | 1953 | 7. Juli | 1953 |
| China | 13. September | 1946 | 4. November | 1946 |
| Cook-Inseln | 25. Oktober | 1989 | 25. Oktober | 1989 |
| Costa Rica | 19. Mai | 1950 | 19. Mai | 1950 |
| Côte d’Ivoire | 27. Oktober | 1960 | 27. Oktober | 1960 |
| Dänemark | 20. September | 1946 | 4. November | 1946 |
| Deutschland | 11. Juli | 1951 | 11. Juli | 1951 |
| Dominica | 9. Januar | 1979 | 9. Januar | 1979 |
| Dominikanische Republik | 2. Juli | 1946 | 4. November | 1946 |
| Dschibuti | 31. August | 1989 | 31. August | 1989 |
| Ecuador | 22. Januar | 1947 | 22. Januar | 1947 |
| El Salvador | 28. April | 1948 | 28. April | 1948 |
| Eritrea | 2. September | 1993 | 2. September | 1993 |
| Estland | 14. Oktober | 1991 | 14. Oktober | 1991 |
| Eswatini | 25. Januar | 1978 | 25. Januar | 1978 |
| Fidschi | 14. Juli | 1983 | 14. Juli | 1983 |
| Finnland | 10. Oktober | 1956 | 10. Oktober | 1956 |
| Frankreich | 29. Juni | 1946 | 4. November | 1946 |
| Gabun | 16. November | 1960 | 16. November | 1960 |
| Gambia | 1. August | 1973 | 1. August | 1973 |
| Georgien | 7. Oktober | 1992 | 7. Oktober | 1992 |
| Ghana | 29. Oktober | 1957 | 11. April | 1958 |
| Grenada | 29. November | 1974 | 17. Februar | 1975 |
| Griechenland | 4. November | 1946 | 4. November | 1946 |
| Guatemala | 2. Januar | 1950 | 2. Januar | 1950 |
| Guinea | 26. November | 1959 | 2. Februar | 1960 |
| Guinea-Bissau | 1. November | 1974 | 1. November | 1974 |
| Guyana | 21. März | 1967 | 21. März | 1967 |
| Haiti | 18. November | 1946 | 18. November | 1946 |
| Honduras | 16. Dezember | 1947 | 16. Dezember | 1947 |
| Indien | 12. Juni | 1946 | 4. November | 1946 |
| Indonesien | 27. Mai | 1950 | 27. Mai | 1950 |
| Irak | 21. Oktober | 1948 | 21. Oktober | 1948 |
| Iran | 6. September | 1948 | 6. September | 1948 |
| Irland | 3. Oktober | 1961 | 3. Oktober | 1961 |
| Island | 8. Juni | 1964 | 8. Juni | 1964 |
| Israel | 14. September | 1949 | 16. September | 1949 |
| Italien | 27. Januar | 1948 | 27. Januar | 1948 |
| Jamaika | 7. November | 1962 | 7. November | 1962 |
| Japan | 2. Juli | 1951 | 2. Juli | 1951 |
| Jemen | 2. April | 1962 | 2. April | 1962 |
| Jordanien | 14. Juni | 1950 | 14. Juni | 1950 |
| Kambodscha | 3. Juli | 1951 | 3. Juli | 1951 |
| Kamerun | 11. November | 1960 | 11. November | 1960 |
| Kanada | 6. September | 1946 | 4. November | 1946 |
| Kap Verde | 14. November | 1977 | 15. Februar | 1978 |
| Kasachstan | 22. Mai | 1992 | 22. Mai | 1992 |
| Katar | 27. Januar | 1972 | 27. Januar | 1972 |
| Kenia | 7. April | 1964 | 7. April | 1964 |
| Kirgisistan | 2. Juni | 1992 | 2. Juni | 1992 |
| Kiribati | 24. Oktober | 1989 | 24. Oktober | 1989 |
| Kolumbien | 31. Oktober | 1947 | 31. Oktober | 1947 |
| Komoren | 22. März | 1977 | 22. März | 1977 |
| Kongo (Brazzaville) | 24. Oktober | 1960 | 24. Oktober | 1960 |
| Kongo (Kinshasa) | 25. November | 1960 | 25. November | 1960 |
| Korea (Nord-) | 18. Oktober | 1974 | 18. Oktober | 1974 |
| Korea (Süd-) | 14. Juni | 1950 | 14. Juni | 1950 |
| Kroatien | 1. Juni | 1992 | 1. Juni | 1992 |
| Kuba | 29. August | 1947 | 29. August | 1947 |
| Kuwait | 18. November | 1960 | 18. November | 1960 |
| Laos | 9. Juli | 1951 | 9. Juli | 1951 |
| Lesotho | 29. September | 1967 | 29. September | 1967 |
| Lettland | 14. Oktober | 1991 | 14. Oktober | 1991 |
| Libanon | 28. Oktober | 1946 | 4. November | 1946 |
| Liberia | 6. März | 1947 | 6. März | 1947 |
| Libyen | 9. März | 1953 | 27. Juni | 1953 |
| Litauen | 7. Oktober | 1991 | 7. Oktober | 1991 |
| Luxemburg | 27. Oktober | 1947 | 27. Oktober | 1947 |
| Madagaskar | 10. November | 1960 | 10. November | 1960 |
| Malawi | 27. Oktober | 1964 | 27. Oktober | 1964 |
| Malaysia | 16. Juni | 1958 | 16. Juni | 1958 |
| Malediven | 26. März | 1979 | 18. Juli | 1980 |
| Mali | 7. November | 1960 | 7. November | 1960 |
| Malta | 20. Januar | 1965 | 10. Februar | 1965 |
| Marokko | 7. November | 1956 | 7. November | 1956 |
| Marshallinseln | 30. Juni | 1995 | 30. Juni | 0995 |
| Mauretanien | 10. Januar | 1962 | 10. Januar | 1962 |
| Mauritius | 25. Oktober | 1968 | 25. Oktober | 1968 |
| Mexiko | 12. Juni | 1946 | 4. November | 1946 |
| Mikronesien | 19. Oktober | 1999 | 19. Oktober | 1999 |
| Moldau | 27. Mai | 1992 | 27. Mai | 1992 |
| Monaco | 6. Juli | 1949 | 6. Juli | 1949 |
| Mongolei | 4. Oktober | 1962 | 1. November | 1962 |
| Montenegro | 1. März | 2007 | 1. März | 2007 |
| Mosambik | 16. August | 1976 | 11. Oktober | 1976 |
| Myanmar | 31. Mai | 1949 | 27. Juni | 1949 |
| Namibia | 2. November | 1978 | 2. November | 1978 |
| Nauru | 25. Juli | 1996 | 17. Oktober | 1996 |
| Nepal | 1. Mai | 1953 | 1. Mai | 1953 |
| Neuseeland | 6. März | 1946 | 4. November | 1946 |
| Nicaragua | 22. Februar | 1952 | 22. Februar | 1952 |
| Niederlande | 1. Januar | 1947 | 1. Januar | 1947 |
| Niger | 10. November | 1960 | 10. November | 1960 |
| Nigeria | 14. November | 1960 | 14. November | 1960 |
| Niue | 26. Oktober | 1993 | 26. Oktober | 1993 |
| Nordmazedonien | 28. Juni | 1993 | 28. Juni | 1993 |
| Norwegen | 8. August | 1946 | 4. November | 1946 |
| Oman | 16. Dezember | 1971 | 10. Februar | 1972 |
| Österreich | 13. August | 1948 | 13. August | 1948 |
| Pakistan | 14. September | 1949 | 14. September | 1949 |
| Palästina | 23. November | 2011 | 23. November | 2011 |
| Palau | 20. September | 1999 | 20. September | 1999 |
| Panama | 10. Januar | 1950 | 10. Januar | 1950 |
| Papua-Neuguinea | 4. Oktober | 1976 | 4. Oktober | 1976 |
| Paraguay | 20. Juni | 1955 | 20. Juni | 1955 |
| Peru | 21. November | 1946 | 21. November | 1946 |
| Philippinen | 21. November | 1946 | 21. November | 1946 |
| Polen | 6. November | 1946 | 6. November | 1946 |
| Portugala | 11. September | 1974 | 11. September | 1974 |
| Ruanda | 7. November | 1962 | 7. November | 1962 |
| Rumänien | 27. Juli | 1956 | 27. Juli | 1956 |
| Russland | 21. April | 1954 | 21. April | 1954 |
| St. Kitts und Nevis | 26. Oktober | 1983 | 26. Oktober | 1983 |
| St. Lucia | 6. März | 1980 | 6. März | 1980 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 14. Januar | 1983 | 14. Januar | 1983 |
| Salomoninseln | 7. September | 1993 | 7. September | 1993 |
| Sambia | 9. November | 1964 | 9. November | 1964 |
| Samoa | 3. April | 1981 | 3. April | 1981 |
| San Marino | 12. November | 1974 | 12. November | 1974 |
| São Tomé und Príncipe | 22. Januar | 1980 | 22. Januar | 1980 |
| Saudi-Arabien | 30. April | 1946 | 4. November | 1946 |
| Schweden | 23. Januar | 1950 | 23. Januar | 1950 |
| Schweiz | 28. Januar | 1949 | 28. Januar | 1949 |
| Senegal | 10. November | 1960 | 10. November | 1960 |
| Serbiena | 20. Dezember | 2000 | 20. Dezember | 2000 |
| Seychellen | 18. Oktober | 1976 | 18. Oktober | 1976 |
| Sierra Leone | 28. März | 1962 | 28. März | 1962 |
| Simbabwe | 22. September | 1980 | 22. September | 1980 |
| Singapura | 8. Oktober | 2007 | 8. Oktober | 2007 |
| Slowakei | 9. Februar | 1993 | 9. Februar | 1993 |
| Slowenien | 27. Mai | 1992 | 27. Mai | 1992 |
| Somalia | 15. November | 1960 | 15. November | 1960 |
| Spanien | 30. Januar | 1953 | 30. Januar | 1953 |
| Sri Lanka | 14. November | 1949 | 14. November | 1949 |
| Südafrikaa | 12. Dezember | 1994 | 12. Dezember | 1994 |
| Sudan | 26. November | 1956 | 26. November | 1956 |
| Südsudan | 27. Oktober | 2011 | 27. November | 2011 |
| Suriname | 8. April | 1976 | 16. Juli | 1976 |
| Syrien | 16. November | 1946 | 16. November | 1946 |
| Tadschikistan | 6. April | 1993 | 6. April | 1993 |
| Tansania | 6. März | 1962 | 6. März | 1962 |
| Thailand | 29. Dezember | 1948 | 1. Januar | 1949 |
| Timor-Leste | 5. Juni | 2003 | 5. Juni | 2003 |
| Togo | 17. November | 1960 | 17. November | 1960 |
| Tonga | 29. September | 1980 | 29. September | 1980 |
| Trinidad und Tobago | 2. November | 1962 | 2. November | 1962 |
| Tschad | 19. Dezember | 1960 | 19. Dezember | 1960 |
| Tschechische Republik | 22. Februar | 1993 | 22. Februar | 1993 |
| Tunesien | 8. November | 1956 | 8. November | 1956 |
| Türkei | 6. Juli | 1946 | 4. November | 1946 |
| Turkmenistan | 17. August | 1993 | 17. August | 1993 |
| Tuvalu | 21. Oktober | 1991 | 21. Oktober | 1991 |
| Uganda | 4. November | 1962 | 9. November | 1962 |
| Ukraine | 12. Mai | 1954 | 12. Mai | 1954 |
| Ungarn | 14. September | 1948 | 14. September | 1948 |
| Uruguay | 8. November | 1947 | 8. November | 1947 |
| Usbekistan | 26. Oktober | 1993 | 26. Oktober | 1993 |
| Vanuatu | 10. Februar | 1994 | 10. Februar | 1994 |
| Venezuela | 25. November | 1946 | 25. November | 1946 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 20. April | 1972 | 20. April | 1972 |
| Vereinigte Staatena | 1. Oktober | 2003 | 1. Oktober | 2003 |
| Vereinigtes Königreicha | 1. Juli | 1997 | 1. Juli | 1997 |
| Vietnam | 6. Juli | 1951 | 6. Juli | 1951 |
| Zentralafrikanische Republik | 11. November | 1960 | 11. November | 1960 |
| Zypern | 6. Februar | 1961 | 6. Februar | 1961 |
| a Wiederannahme. |
Der Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der französischen Ausgabe dieser Sammlung. ↩
AS 1949 I 333 ↩
SR 0.120 ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Ursprünglich Ziff. 3. ↩
Ursprünglich Ziff. 4. ↩
Eingefügt durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 30. Okt. 1972, in Kraft seit 30. Okt. 1972 (AS 1989 1210). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 19. Jan. 1950, in Kraft seit 5. Jan. 1950 (AS 1950 I 91, 1956 117). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 3. Dez. 1958, in Kraft seit 15. Nov. 1962 (AS 1970 1180). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 19. Jan. 1950, in Kraft seit 5. Jan. 1950 (AS 1950 I 91, 1956 117). ↩
Eingefügt durch die Generalkonferenz der Unesco vom 27. Nov. 1978, in Kraft seit 27. Nov. 1978 (AS 1989 1210). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 4. Okt. 1980, in Kraft seit 4. Okt. 1980 (AS 1983 1194). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 24. Okt. 1972, in Kraft seit 24. Okt. 1972 (AS 1989 1210). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 8. Nov. 1976, in Kraft seit 8. Nov. 1976 (AS 1989 1210). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Eingefügt durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Eingefügt durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956 (AS 1956 117) und geändert am 24. Okt. 1972, in Kraft seit 24. Okt. 1972 (AS 1989 1210). ↩
Geändert durch die Generalkonferenz der Unesco vom 26. Jan. 1956, in Kraft seit 26. Jan. 1956 (AS 1956 117). ↩
Eingefügt durch die Generalkonferenz der Unesco vom 27. Nov. 1978, in Kraft seit 27. Nov. 1978 (AS 1989 1210). ↩
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