455.1•Tierschutzverordnung
455.1TSchVFederal Council Ordinance01.09.2008
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}(TSchV)
vom 23. April 2008 (Stand am 1. Februar 2026)
Der Schweizerische Bundesrat,
gestützt auf das Tierschutzgesetz vom 16. Dezember 20051(TSchG)
und auf Artikel 19 Absatz 1 des Gentechnikgesetzes vom 21. März 20032,3
verordnet:
Diese Verordnung regelt den Umgang mit Wirbeltieren, Kopffüssern*(Cephalopoda)* und Panzerkrebsen*(Reptantia)* , ihre Haltung und Nutzung sowie Eingriffe an ihnen.
Die Tierhalterin oder der Tierhalter sorgt für den notwendigen Schutz der Tiere, die sich der Witterung nicht anpassen können.
Tieren soziallebender Arten sind angemessene Sozialkontakte mit Artgenossen zu ermöglichen.
Abweichungen von Vorschriften zur Tierhaltung und zum Umgang mit Tieren sind zulässig, soweit sie aus medizinischen Gründen erforderlich sind oder um die Einhaltung seuchenpolizeilicher Vorschriften sicherzustellen.
Bei Rindern sind zudem verboten:
Bei Schweinen sind zudem verboten:
Beim Hausgeflügel sind zudem verboten:
Bei Equiden sind zudem verboten:
1. Zäumungen mit gezähnten, einschneidenden, quetschenden oder harten Bestandteilen, wie Nasenbügel und Kappzäume mit Metallbestandteilen, die ungepolstert auf dem Nasenbein aufliegen,
2. gedrehte oder scharfkantige Gebisse, wie Draht- oder Kettentrensen.
Verboten sind zudem:
Das BLV kann Vorschriften technischer Art über die Zucht von Tierarten, Rassen, Stämmen oder Zuchtlinien mit bestimmten Merkmalen erlassen.
Bei Hitze müssen Wasserbüffeln und Yaks Abkühlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Schweine müssen sich jederzeit mit Stroh, Raufutter oder anderem gleichwertigem Material beschäftigen können.
In neu eingerichteten Ställen müssen bei Hitze für Schweine ab 25 kg in Gruppenhaltung sowie Eber Abkühlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Ferkel dürfen in den ersten zwei Lebenswochen nicht abgesetzt und mutterlos aufgezogen werden. Ausgenommen davon sind Einzelfälle, bei denen die Sau vorzeitig stirbt, aus gesundheitlichen Gründen getötet oder geschlachtet werden muss oder gesundheitliche Probleme hat, die das Säugen verunmöglichen.
Abgesetzte Ferkel dürfen nicht in mehrstöckigen Käfigen gehalten werden. Die Käfige müssen oben offen sein.
Den Wildtieren gleichgestellt sind:
In öffentlich zugänglichen Wildtierhaltungen ist den Besucherinnen und Besuchern das unkontrollierte Füttern zu verbieten.
Das private Halten folgender Wildtiere ist bewilligungspflichtig:
In gewerbsmässigen Wildtierhaltungen, die öffentlich zugänglich sind, muss:
Eine kantonale Bewilligung benötigt, wer:112
1. zwanzig Hunde oder drei Würfe Hundewelpen,
2. zwanzig Katzen oder fünf Würfe Katzenwelpen,
3. 100 Kaninchen, Zwergkaninchen oder Meerschweinchen,
4. 300 Mäuse, Ratten, Hamster oder Gerbils,
5. 1000 Zierfische,
6. 100 Reptilien,
7. die Nachzucht von mehr als fünfundzwanzig Vogelpaaren bis zur Grösse eines Nymphensittichs, von mehr als zehn Vogelpaaren, die grösser als Nymphensittiche sind, oder von mehr als fünf Ara- oder Kakadupaaren;
d.115 …
e. gewerbsmässig Klauenpflege für Rinder oder Hufpflege für Equiden durchführt, ohne über eine Ausbildung nach Artikel 192 Absatz 1 Buchstabe a zu verfügen.
Die Bewilligung darf nur erteilt werden, wenn:
Bei Handel und Werbung mit Tieren muss die für die Betreuung der Tiere verantwortliche Person:
Wesentliche Änderungen betreffend die Zahl oder Art der Tiere, die Art ihres Einsatzes, die Räume, Gehege oder Einrichtungen oder die Voraussetzungen betreffend Tierpflege sind im Voraus zu melden. Die kantonale Behörde entscheidet, ob eine neue Bewilligung notwendig ist.
Betriebe, die mit Tieren handeln, müssen für alle Wildtierarten nach den Artikeln 89 und 92 Absatz 1 sowie für Hauskaninchen, Haushunde und Hauskatzen eine Tierbestandeskontrolle führen, die nach Tierarten Angaben enthält über Zugänge und Abgänge. Anzugeben sind Datum, Anzahl, Grund des Zuganges, Herkunft und Grund des Abganges.
Tiere, für deren Haltung eine Bewilligung notwendig ist, dürfen nur an andere Personen abgegeben werden, wenn diese über eine entsprechende Bewilligung verfügen.
Tiere dürfen nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der Inhaber der elterlichen Gewalt an Personen unter 16 Jahren verkauft werden.
Die Vorschriften dieses Kapitels gelten für:
Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung zu Tierhaltung, Umgang, Zucht, Raumanforderungen, Transport, Herkunft und Markierung sind bei Versuchstieren zulässig, soweit sie zum Erreichen des Versuchsziels nötig und bewilligt sind. Sie sind im Einzelfall zu begründen und sollen so kurz wie möglich dauern.
In Versuchstierhaltungen müssen die Gesundheit, das Wohlergehen und der Hygienestatus der Tiere überwacht werden.
Die Beeinträchtigung des Wohlergehens belasteter Mutanten ist durch belastungsmindernde Massnahmen und die Anwendung von Abbruchkriterien so gering wie möglich zu halten.
Die oder der Tierschutzbeauftragte stellt sicher, dass die Bewilligungsgesuche für Tierversuche vollständig und kohärent sind, insbesondere hinsichtlich:
Die Bereichsleiterin oder der Bereichsleiter ist verantwortlich für:
Die Versuchsleiterin oder der Versuchsleiter:
Nach Abschluss eines Tierversuchs veröffentlicht das BLV die folgenden Angaben:
Das BLV führt zuhanden der Bewilligungsbehörden ein Register der Entscheide zu den belasteten Linien und Stämmen, einschliesslich der verfügten Bedingungen und Auflagen.
Laderäume und Transportbehälter sind nach dem Transport zu reinigen und auf Anordnung der amtlichen Kontrollorgane zu desinfizieren.
Der Boden der Transportmittel und -behälter muss, ausser beim gewerblichen Transport von Geflügel und Kaninchen in Standardbehältern, mit Einstreumaterial oder gleichwertigem Material bedeckt sein, das Harn und Kot aufnimmt und für die Ruhepausen geeignet ist.
Für den Lufttransport darf von den Transportvorschriften abgewichen werden, soweit dies wegen der besonderen Verhältnisse nötig ist und die Tiere dadurch nicht leiden oder Schaden nehmen.
Das BLV übermittelt dem Staat, in dem das betreffende Unternehmen registriert ist, detaillierte Informationen über Verletzungen von Vorschriften oder Widerhandlungen, wenn der Staat Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens vom 6. November 2003182über den Schutz von Tieren beim internationalen Transport ist.
Fahrzeuge müssen geeignete Einrichtungen zum Verladen und Ausladen mitführen.
Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Schlachtpferde und Schlachtgeflügel dürfen nur im Bahn- oder Luftverkehr durch die Schweiz durchgeführt werden.
Für den Transport von Tieren mit Flugzeugen sind die anerkannten Regeln der Technik, wie sie insbesondere in der Norm der IATA183festgehalten sind, zu berücksichtigen.
Wirbeltiere und Panzerkrebse dürfen nur unter Betäubung getötet werden. Ist die Betäubung nicht möglich, so muss alles Notwendige unternommen werden, um Schmerzen, Leiden und Angst auf ein Minimum zu reduzieren.
| a. Equiden: | – Bolzen‑ oder Kugelschuss ins Gehirn; |
|---|---|
| b. Rinder: | – Bolzen‑ oder Kugelschuss ins Gehirn, – pneumatische Schussapparate, bei denen sichergestellt ist, dass die Druckluft nicht in den Schädel eindringt, – Elektrizität; |
| c.191 Schweine: | – Bolzen‑ oder Kugelschuss ins Gehirn, – Elektrizität, – geeignete Gasmischung; |
| d. Schafe und Ziegen: | – Bolzen‑ oder Kugelschuss ins Gehirn, – Elektrizität; |
| dbis.192Lamas und Alpakas: | – Bolzen‑ oder Kugelschuss ins Gehirn, – Elektrizität; |
| e.193 Kaninchen: | – Bolzen‑ oder Kugelschuss ins Gehirn, – stumpfe Schussschlagbetäubung; |
| f.194 Geflügel: | – Elektrizität, – stumpfer, kräftiger Schlag auf den Kopf, – stumpfe Schussschlagbetäubung, – Bolzenschuss ins Gehirn, – geeignete Gasmischung, – Betäubung durch niedrigen Atmosphärendruck; |
| g. Laufvögel: | – Bolzenschuss ins Gehirn, – Elektrizität; |
| h. Zuchtschalenwild: | – Bolzen- oder Kugelschuss ins Gehirn; |
| i. Fische: | – stumpfer, kräftiger Schlag auf den Kopf, – Genickbruch, – Elektrizität, – mechanische Zerstörung des Gehirns; |
| j.195 Panzerkrebse: | – Elektrizität. |
Als Tierpflegerinnen und Tierpfleger im Sinne dieser Verordnung gelten Personen mit:
Als Ausbildung in einem Fischereiberuf gelten:
Die fachspezifische berufsunabhängige Ausbildung nach Artikel 203 Absatz 1 Buchstabe c muss zusätzlich zu den Anforderungen nach Artikel 197 folgende Inhalte vermitteln:
Wer Tierhalterinnen und Tierhaltern eine Ausbildung nach Artikel 32 zur Vornahme von Eingriffen unter Schmerzausschaltung vermittelt, muss über ein tierärztliches Diplom verfügen.
Nach Artikel 28 Absatz 3 TSchG wird bestraft, sofern nicht Artikel 26 TSchG anwendbar ist, wer vorsätzlich oder fahrlässig:
Das BLV beschafft die wissenschaftlichen Grundlagen für die Vorgaben und Empfehlungen zur tiergerechten Haltung und zum schonenden Umgang mit Tieren. Es kann externe Fachleute und Institute damit betrauen.
Die kantonalen Behörden teilen dem BLV sämtliche Strafentscheide und Einstellungsverfügungen mit, die nach der Tierschutzgesetzgebung ergangen sind.
Die kantonale Fachstelle veranlasst, dass die Tiertransporte stichprobenweise kontrolliert werden.
Zieht die kantonale Fachstelle für die Kontrollen private Dritte bei, so überprüft sie deren Kontrolltätigkeit stichprobenweise.
Die kantonale Fachstelle kann für die nachstehenden Dienstleistungen folgende Gebühren erheben:
| Fr. | ||
|---|---|---|
| a. Bewilligungen und Verfügungen, je nach Zeitaufwand | 100.– bis 5000.– | |
| b. Kontrollen, die zu Beanstandungen geführt haben | nach Zeitaufwand | |
| c. besondere Dienstleistungen, die einen Aufwand verursacht haben, der über die übliche Amtstätigkeit hinausgeht | nach Zeitaufwand |
Die Aufhebung und die Änderung bisherigen Rechts werden in Anhang 6 geregelt.
Für die am 1. September 2001 bestehenden Wildtierhaltungen gilt mit Ausnahme von Gehegen für Aras, Kakadus und grossen Leguanen für die bestehenden Gehege und Bassins eine Übergangsfrist bis Ende August 2011 zur Anpassung an die Mindestanforderungen, wenn die Gehege oder Bassins kleiner sind als 90 Prozent der Mindestabmessungen nach Anhang 2 (Wildtiere) oder die Anforderungen an die Einrichtung der Gehege nicht erfüllen.
Für das Kastrieren ohne Schmerzausschaltung von männlichen Ferkeln bis zum Alter von 14 Tagen gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2009.
Die weiteren Übergangsbestimmungen finden sich in Anhang 5.
Personen, die beim Inkrafttreten dieser Änderung eine Tätigkeit ausüben, für die nach dieser Verordnung eine landwirtschaftliche Ausbildung notwendig ist, und über eine Ausbildung aus dem Berufsfeld «Landwirtschaft und deren Berufe» nach bisherigem Recht verfügen, müssen die Anforderungen nach Artikel 194 Absatz 1 nicht erfüllen.
(Art. 10)
Vorbemerkungen
Die Distanzmasse in Anhang 1 sind lichte Weiten, wenn nichts anderes erwähnt wird. Die Abmessungen dürfen nur durch Abrunden der Ecken oder durch Fütterungs- und Tränkeeinrichtungen in den Ecken eingeschränkt werden.
| Tierkategorie | Kälber | Jungtiere | Kühe und hochträchtige Erstkalbende1 mit Widerristhöhe von | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bis 2 Wochen | bis 3 Wochen | 4 Wochen bis 4 Monate | bis 200 kg | 200–300 kg | 300–400 kg | über 400 kg | 120–130 cm | 130–140 cm | 140–150 cm | ||
| 1 Anbindehaltung2 | |||||||||||
| 11 Standplatzbreite, pro Tier | cm | – | – | – | 70 | 80 | 90 | 100 | 1003 | 1103 | 1203 |
| 12 Standplatzlänge | |||||||||||
| 121 bei Kurzstand4 | cm | – | – | – | 120 | 130 | 145 | 155 | 1653 | 1853, 5 | 1953 |
| 122 bei Mittellangstand | cm | – | – | – | – | – | – | – | 1803 | 2003 | 2403 |
| 2 Boxenhaltung | |||||||||||
| 21 Breite | cm | 85 | – | – | – | – | – | – | – | – | – |
| 22 Länge | cm | 130 | – | – | – | – | – | – | – | – | – |
| 3 Gruppenhaltung im Laufstall | |||||||||||
| 31 Fläche des eingestreuten Liegebereichs in Systemen ohne Liegeboxen, pro Tier | m2 | – | 1,06 | 1,2–1,57 | 1,88 | 2,08 | 2,58 | 3,08 | 4,03 | 4,53 | 5,03 |
| 32 Liegeboxen | |||||||||||
| 321 Boxenbreite, pro Tier | cm | – | – | – | 70 | 80 | 90 | 100 | 1103 | 1203, 13 | 1253 |
| 322 Boxenlänge wandständig | cm | – | – | – | 160 | 190 | 210 | 240 | 2303 | 2403 | 2603 |
| 323 Boxenlänge gegenständig | cm | – | – | – | 150 | 180 | 200 | 220 | 2003 | 2203 | 2353 |
| 33 Fressplatzbreite, pro Tier | cm | – | – | – | – | – | – | – | 659 | 729 | 789 |
| 34 Fressplatztiefe einschliesslich Laufgang10 | cm | – | – | – | – | – | – | – | 29011 | 32011 | 33011 |
| 35 Laufgang hinter Boxenreihe10 | cm | – | – | – | – | – | – | – | 22012 | 24012 | 26012 |
Anmerkungen zu Tabelle 1 – Rinder
| 1 Als hochträchtig gelten Kühe und Erstkalbende in den letzten beiden Monaten vor dem Abkalben. |
|---|
| 2 Am 1. September 2008 bereits bestehende Ställe für Milchkühe im Sömmerungsgebiet müssen eine Standplatzbreite von 99 cm und eine Standplatzlänge im Kurzstand von 152 cm oder im Mittellangstand von 185 cm aufweisen. In Ställen, die diese Ausnahmeregelung beanspruchen, dürfen die Tiere in der Regel nicht länger als acht Stunden täglich gehalten werden. |
| 3 Die Masse für Kühe gelten für Tiere mit einer Widerristhöhe von 120–150 cm. Für grössere Tiere sind die Abmessungen entsprechend zu vergrössern; für kleinere Tiere dürfen sie angemessen reduziert werden. Die Masse für Tiere mit einer Widerristhöhe von 125 cm ± 5 cm und 145 cm ± 5 cm gelten für neu eingerichtete Ställe sowie für Ställe, die eine Übergangsfrist von 5 Jahren zur Anpassung von Anbindeplätzen und Liegeboxen nach Anhang 5 Ziffer 48 beanspruchen können. |
| 4 Beim Kurzstand muss der Raum über der Krippe den Tieren zum Abliegen, Aufstehen, Ruhen und Fressen jederzeit zur Verfügung stehen. Die Gestaltung der Krippe muss arttypische Bewegungsabläufe und eine ungehinderte Futteraufnahme ermöglichen. |
| 5 Gilt für am 1. September 2008 bestehende Ställe mit einer bewilligten Anbindevorrichtung und für Ställe mit neu eingerichteten Anbindevorrichtungen sowie für Ställe, die eine Übergangsfrist von 5 Jahren zur Anpassung von Anbindeplätzen und Liegeboxen nach Anhang 5 Ziffer 48 beanspruchen können. Für übrige Ställe gilt eine minimale Standplatzlänge von 165 cm. |
| 6 Die Buchtenfläche muss im Minimum 2,0 m2aufweisen. |
| 7 Je nach Alter und Grösse der Kälber. Die Buchtenfläche muss im Minimum 2,4–3,0 m2aufweisen. |
| 8 Die Liegefläche darf um höchstens 10 Prozent verkleinert werden, wenn den Tieren zusätzlich ein dauernd zugänglicher Bereich zur Verfügung steht, der mindestens so gross ist wie die Liegefläche. |
| 9 Gilt für neu eingerichtete Fressplätze. |
| 10 Sofern in einem bestehenden Stall neu ein Laufstall eingerichtet wird, sind maximal 40 cm kleinere Masse möglich, sofern die Boxenabtrennungen nicht bis zur Kotkante reichen, der betreffende Laufgang keine Sackgasse ist und andere Ausweichflächen vorhanden sind. |
| 11 Gilt für neu eingerichtete Fressplatzbereiche. |
| 12 Gilt für neu eingerichtete Laufgänge. |
| 13 In am 1. September 2008 bereits bestehenden Ställen ist bei hinten nicht abgestützten Bügeln eine Toleranz von 1 cm zulässig. |
| Tierkategorie | Jungtiere | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| bis 200 kg | 200–250 kg | 250–350 kg | 350–450 kg | über 450 kg | |
| 1 Gruppenhaltung im Laufstall | |||||
| 11 Bodenfläche bei vollperforierten Böden, pro Tier m2 | 1,8 | 2,0 | 2,3 | 2,5 | 3,0 |
| Tierkategorie | abgesetzte Ferkel | Schweine1 | Sauen | Zuchteber | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bis 15 kg | 15–25 kg | 25–60 kg | 60–85 kg | 85–110 kg | 110–130 kg | 130–160 kg | ||||||
| 1 Fressplatz | ||||||||||||
| 11 Fressplatzbreite pro Tier bei Gruppenhaltung | cm | 12 | 18 | 27 | 30 | 33 | 36 | 36 | 452, 3 | – | ||
| 2 Bodenflächen3a | ||||||||||||
| 21 Kastenstände, Fressliegebuchten | cm | – | – | – | – | – | – | – | 65×1904 | – | ||
| 22 Gangbreite bei Fressliegebuchten | cm | – | – | – | – | – | – | – | 180 | – | ||
| 23 Fressstände, verschliessbar | cm | – | – | – | – | – | – | – | 45×160 | – | ||
| 3 Liegefläche3a | ||||||||||||
| 31 Gesamtfläche pro Tier5 | m2 | 0,20 | 0,35 | 0,60 | 0,75 | 0,90 | 1,30 | 1,65 | 2,56 | 67 | ||
| 32 davon Liegefläche pro Tier8 | m2 | 0,15 | 0,25 | 0,408a | 0,50 | 0,60 | 0,75 | 0,95 | – | 3 | ||
| 321 bis 6 Tiere | m2 | – | – | – | – | – | – | – | 1,29 | – | ||
| 322 7–20 Tiere | m2 | – | – | – | – | – | – | – | 1,19 | – | ||
| 323 über 20 Tiere | m2 | – | – | – | – | – | – | – | 1,09 | – | ||
| 4 Am 1. Juli 1997 bestehende Abferkelbuchten3a | m2 | – | – | – | – | – | – | – | 3,510 | – | ||
| 5 Nach dem 1. Juli 1997 eingerichtete Abferkelbuchten3a | m2 | – | – | – | – | – | – | – | 4,511 | – | ||
| 6 Nach dem 1. September 2008 eingerichtete Abferkelbuchten3a | m2 | – | – | – | – | – | – | – | 5,511 | – |
Anmerkungen zu Tabelle 3 – Schweine (ausgenommen Minipigs)
| 1 Diese Masse gelten für Schweine, die in Gruppen von ausschliesslich gleichaltrigen Tieren gehalten werden. |
|---|
| 2 Für am 1. September 2008 bestehende Fressplätze genügen 40 cm. |
| 3 Bei der Verwendung von Abschrankungen, die in die Bucht hineinragen, muss die lichte Weite bei neu eingerichteten Fressplätzen an der engsten Stelle mindestens 45 cm betragen. |
| 3a Durch Fütterungseinrichtungen wie Futtertröge und -automaten belegte, für die Tiere nicht nutzbare Flächen dürfen nicht an die Mindestflächen angerechnet werden. |
| 4 Höchstens ein Drittel der Kastenstände für Sauen darf auf 60 cm × 180 cm verkleinert sein. Falls die Kastenstände in Abferkelbuchten in der Breite und der Länge nicht verstellbar sind, müssen sie 65 cm × 190 cm aufweisen. |
| 5 Werden Tiere in Ställen mit Tiefstreu gehalten, so ist die Bodenfläche angemessen zu vergrössern. |
| 6 Für am 1. September 2008 bestehende Gruppenhaltungen genügen 2 m2pro Tier. |
| 7 Eine Buchtenseite muss mindestens 2 m lang sein. Für einzeln gehaltene Zuchteber von 110–160 kg Gewicht genügen 4 m2, davon muss mindestens die Hälfte als Liegefläche gestaltet sein. |
| 8 Bei den Anfangsgewichten darf die Liegefläche mit verschiebbaren Wänden verkleinert werden. |
| 8a In Buchten mit verschiebbaren Wänden muss für Schweine mit einem Gewicht von 25‒40 kg eine Liegefläche von mindestens 0,3 m2pro Tier zur Verfügung stehen. |
| 9 Eine Seite der Liegefläche muss bei neu eingerichteten Liegeflächen mindestens 2 m breit sein. |
| 10 Davon müssen mindestens 1,6 m2fester Boden im Liegebereich von Sau und Ferkeln sein. |
| 11 Davon müssen mindestens 2,25 m2dem Liegebereich von Sau und Ferkeln zugeordnet sein. In nach dem 31. Oktober 2005 eingerichteten Abferkelbuchten muss in dem von der Sau begehbaren Bereich eine zusammenhängende Liegefläche von mindestens 1,2 m2mit einer Mindestbreite von 65 cm und einer Mindestlänge von 125 cm vorhanden sein. Die Mindestbreite von Abferkelbuchten muss 150 cm betragen. Buchten, die schmaler als 170 cm sind, dürfen in den hinteren 150 cm der Bucht keine Einrichtungen aufweisen. |
| Tierkategorie | Lämmer | Jungtiere | Schafe1 | Widder und Schafe1 ohne Lämmer | Schafe1mit Lämmern2 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bis 20 kg | 20–50 kg | 50–70 kg | 70–90 kg | über 90 kg | 70–90 kg | über 90 kg | ||
| 1 Haltung in Einzelboxen | ||||||||
| 11 Boxenfläche, pro Tier | m2 | – | – | 2,0 | 2,0 | 2,5 | 2,5 | 3,0 |
| 2 Laufstallhaltung | ||||||||
| 21 Fressplatzbreite, pro Tier3 | cm | 20 | 30 | 35 | 40 | 50 | 60 | 70 |
| 22 Buchtenfläche, pro Tier | m2 | 0,34 | 0,6 | 1,0 | 1,2 | 1,5 | 1,55 | 1,85 |
| 23 Anzahl Fressplätze, pro Tier | n | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
Anmerkungen zu Tabelle 4 – Schafe
| 1 Bei weiblichen Schafen ist das Gewicht bei Nichtträchtigkeit massgebend. |
|---|
| 2 Die Abmessungen gelten für Schafe mit Lämmern bis 20 kg. |
| 3 Für Rundraufen darf die Breite um 40 Prozent reduziert werden. |
| 4 Die Buchtenfläche muss mindestens 1 m2aufweisen. |
| 5 Gilt auch für kurzfristig separierte Mutterschafe mit Lämmern. |
| Tierkategorie | Zicklein | Ziegen1und Zwergziegen | Ziegen1und Böcke | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bis 12 kg | 12–22 kg | 23–40 kg | 40–70 kg | über 70 kg | |||
| 1 Anbindehaltung | |||||||
| 11 Standplatzbreite pro Tier | cm | – | – | 40 | 50 | 60 | |
| 12 Standplatzlänge2 | cm | – | – | 75 | 95 | 95 | |
| 2 Haltung in Einzelboxen | |||||||
| 21 Boxenfläche | m2 | – | – | 2,0 | 3,0 | 3,5 | |
| 3 Laufstallhaltung | |||||||
| 31 Fressplatzbreite pro Tier | cm | 15 | 20 | 30 | 35 | 40 | |
| 32 Anzahl (n) Fressplätze pro Tier für | |||||||
| 321 Gruppen bis 15 Tiere | n | 1 | 1 | 1,1 | 1,25 | 1,25 | |
| 322 Gruppen über 15 Tiere; für jedes weitere Tier | n | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 33 Buchtenfläche pro Tier3 | |||||||
| 331 Gruppen bis 15 Tiere | m2 | 0,34 | 0,5 | 1,2 | 1,7 | 2,2 | |
| 332 Gruppen über 15 Tiere; für jedes weitere Tier | m2 | 0,2 | 0,4 | 1,0 | 1,5 | 2,0 |
Anmerkungen zu Tabelle 5 – Ziegen
| 1 Bei weiblichen Ziegen ist das Gewicht bei Nichtträchtigkeit massgebend. |
|---|
| 2 Die Standplätze dürfen auf der vorgeschriebenen Mindestlänge nicht perforiert sein. |
| 3 Mindestens 75 Prozent müssen Liegefläche sein. Von erhöht angebrachten Liegenischen können 80 Prozent der Fläche an die Liegefläche angerechnet werden. |
| 4 Die Buchtenfläche muss im Minimum 1 m2aufweisen. |
| Tierkategorie | adulte Tiere1 | |
|---|---|---|
| 1 Fläche Gehege | ||
| 11 Gruppen bis 6 Tiere | m2 | 250 |
| 12 Gruppen von mehr als 6 Tieren, zusätzlich: | ||
| – für das 7. bis 12. Tier, pro Tier | m2 | 30 |
| – ab dem 13. Tier, pro Tier | m2 | 10 |
| 2 Gruppenhaltung | ||
| 21 Fläche Unterstand oder Stall, pro Tier | m2 | 2 |
| 3 Einzelhaltung | ||
| 31 Fläche Unterstand oder Stall | m2 | 4 |
Anmerkungen zu Tabelle 6 – Lamas und Alpakas
| 1 Dazu dürfen im selben Gehege die Nachzuchten bis zum Alter von sechs Monaten gehalten werden. |
|---|
| Tierkategorie | Equiden | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Widerristhöhe | <120 cm | 120–134 cm | 134–148 cm | 148–162 cm | 162–175 cm | >175 cm | |
| 1 Fläche pro Tier | |||||||
| 11 Einzelbox1, 2oder Einraumgruppenbox1, 3, 4 | m2 | 5,5 | 7 | 8 | 9 | 10,5 | 12 |
| 12 Toleranzwert5 | m2 | – | – | 7 | 8 | 9 | 10,5 |
| 13 Liegefläche im Mehrraumgruppenlaufstall1,3, 4, 6 | m2 | 4 | 4,5 | 5,5 | 6 | 7,5 | 8 |
| 2 Raumhöhe im Bereich der Equiden | |||||||
| 21 Mindesthöhe | m | 1,8 | 1,9 | 2,1 | 2,3 | 2,5 | 2,5 |
| 22 Toleranzwert5 | m | – | – | 2,0 | 2,2 | 2,2 | 2,2 |
| 3 Auslauffläche3,7pro Tier | |||||||
| 31 permanent vom Stall aus zugänglich, Mindestfläche | m2 | 12 | 14 | 16 | 20 | 24 | 24 |
| 32 nicht an Stall angrenzend, Mindestfläche | m2 | 18 | 21 | 24 | 30 | 36 | 36 |
| 4 Empfohlene Fläche8pro Tier | m2 | 150 | 150 | 150 | 150 | 150 | 150 |
Anmerkungen zu Tabelle 7 – Equiden
| 1 Für Stuten mit Fohlen, die älter als zwei Monate sind, muss die Fläche um mindestens 30 Prozent vergrössert sein. Dies gilt auch für Abfohlboxen. |
|---|
| 2 Die Breite von Einzelboxen muss mindestens 1,5 mal die Widerristhöhe betragen. |
| 3 Bei fünf und mehr gut verträglichen Equiden kann die Gesamtfläche um maximal 20 Prozent verkleinert werden. |
| 4 Es müssen Ausweich- und Rückzugsmöglichkeiten eingerichtet sein; keine Ausweich- und Rückzugsmöglichkeiten sind erforderlich für abgesetzte Fohlen sowie Jungtiere bis zum Beginn der regelmässigen Nutzung, längstens bis zum Alter von 30 Monaten. |
| 5 Am 1. September 2008 bestehende Stallungen, die die Toleranzwerte erfüllen, müssen nicht angepasst werden. Muss ein Stall wegen Unterschreiten eines Toleranzwertes angepasst werden, so bleibt der Anspruch auf den anderen Toleranzwert erhalten. |
| 6 Liegebereich und Auslauf müssen ständig über einen breiten Durchgang oder über zwei schmalere Durchgänge erreichbar sein. |
| 7 Bei Gruppen von 2–5 abgesetzten Fohlen sowie Jungtieren bis zum Beginn der regelmässigen Nutzung, längstens bis zum Alter von 30 Monaten, entspricht die Mindestauslauffläche derjenigen für 5 solche Tiere. |
| 8 Für einen nicht an den Stall angrenzenden, reversibel wettertauglich eingerichteten Auslaufplatz beträgt die Fläche maximal 800 m2, auch wenn mehr als 5 Equiden gehalten werden. Bei Gruppenlaufställen mit permanent zugänglichem Auslauf werden ab dem sechsten Tier zusätzlich 75 m2je Tier empfohlen. |
| Tierkategorie | Adulte Kaninchen1, 2 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| bis 2,3 kg | 2,3–3,5 kg | 3,5–5,5 kg | >5,5 kg | ||
| 1 Mindestmasse für Gehege ohne erhöhte Flächen: | |||||
| 11 Grundfläche3 | cm2 | 3400 | 4800 | 7200 | 9300 |
| 12 Höhe4 | cm | 40 | 50 | 60 | 60 |
| 2 Mindestmasse für Gehege mit erhöhten Flächen: | |||||
| 21 Gesamtfläche3(Grundfläche und erhöhte Fläche) | cm2 | 2800 | 4000 | 6000 | 7800 |
| 22 davon Grundfläche minimal | cm2 | 2000 | 2800 | 4200 | 5400 |
| 23 Höhe4 | cm | 40 | 50 | 60 | 60 |
| 3 zusätzliche Fläche für Nestkammer | cm2 | 800 | 1000 | 1000 | 1200 |
| Tierkategorie | Jungtiere ab Absetzen bis Geschlechtsreife | ||
|---|---|---|---|
| Jungtiere von Adulten bis 2,3 kg (Zwergkaninchen) | Jungtiere von Adulten über 2,3 kg | ||
| 4 Mindestmasse für Gehege ohne erhöhte Flächen: | |||
| 41 Grundfläche | cm2 | 3400 | 4800 |
| 42 Höhe4 | cm | 40 | 50 |
| 5 Mindestmasse für Gehege mit erhöhten Flächen | |||
| 51 Gesamtfläche (Grundfläche und erhöhte Fläche) | cm2 | 2800 | 4000 |
| 52 davon Grundfläche minimal | cm2 | 2000 | 2800 |
| 53 Höhe4 | cm | 40 | 50 |
| 6 Fläche pro Jungtier bis 1,5 kg Körpergewicht5,6 | |||
| 61 in Gruppen bis 40 Tiere | cm2 | 1000 | 1000 |
| 62 in Gruppen über 40 Tiere | cm2 | 800 | 800 |
| 7 Fläche pro Jungtier über 1,5 kg Körpergewicht5,6 | |||
| 71 in Gruppen bis 40 Tiere | cm2 | – | 1500 |
| 72 in Gruppen über 40 Tiere | cm2 | – | 1200 |
Anmerkungen zu Tabelle 8 – Hauskaninchen
| 1 Zibben mit Jungen bis etwa zum 35. Alterstag, Rammler, Zibben ohne Junge. Auf der doppelten Mindestfläche (Doppelbox) kann die Zibbe mit ihren Jungen bis zu deren 56. Alterstag gehalten werden. |
|---|
| 2 Nicht angepasst werden müssen Kaninchenkäfige, die vor dem 1. Dezember 1991 gebaut wurden, wenn sie mehr als 85 Prozent der Grundfläche nach Tabelle 8 Ziffer 11 aufweisen. |
| 3 Auf dieser Fläche dürfen ein oder zwei verträgliche, ausgewachsene Tiere ohne Junge gehalten werden. |
| 4 Diese Höhe muss auf mindestens 35 Prozent der Gesamtfläche vorhanden sein. |
| 5 Bei Gruppen von mehr als fünf Tieren muss der Bereich für den Rückzug der Tiere von mehreren Seiten zugänglich sein, und bei Gruppen von mehr als zehn Tieren muss dieser unterteilt werden. |
| 6 Für die mit der Zibbe vom 36. bzw. vom 57. Alterstag (siehe Anmerkung 1) bis zur Geschlechtsreife gehaltenen Jungtiere gelten die in den Ziffern 6 und 7 aufgeführten Mindestflächen. |
| Tab. 9-1 Haushühner | Tierkategorie | Küken | Jungtiere | Legehennen, Elterntiere | Masttiere | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lebenswoche | bis Ende 10. | ab 11. bis Legebeginn | ab Legebeginn | |||
| 1 Stalleinrichtungen | ||||||
| 11 Fütterungs‑ und Tränkeeinrichtungen, pro Tier | ||||||
| 111 Fressplatzlänge am Trog bei manueller Fütterung | cm | 3 | 10 | 16 | – | |
| 112 Fressplatzlänge am Trog oder Band bei mechanischer Fütterung | cm | 3 | 6 | 8 | 21 | |
| 113 Futterrinne am Rundautomaten | cm | 2 | 3 | 3 | 1,51 | |
| 114 Tränkrinnenseite | cm | 1 | 2 | 2,5 | 11 | |
| 115 Tränkrinne an der Rundtränke | cm | 1 | 1,5 | 1,5 | 11 | |
| 116 Trinknippel, 1 Nippel pro (n) Tiere, mindestens 2 je Haltungseinheit | n | 15 | 15 | 15 | 151 | |
| 117 Cuptränken mit offenem Wasser2, 1 Tränke pro (n) Tiere | n | 30 | 25 | 25 | 30 | |
| 12 Sitzstangen | ||||||
| 121 Sitzstangenlänge, pro Tier | cm | 8 | 11 | 14 | – | |
| 122 horizontaler Sitzstangenabstand3 | cm | 25 | 25 | 30 | – | |
| 123 lichte Höhe über Sitzstangen6 | cm | 50 | 50 | 50 | 50 | |
| 13 Eiablage | ||||||
| 131 Einzelnester: 1 Nest pro (n) Tiere | Tiere | – | – | 5 | – | |
| 132 Fläche in Gruppennestern4: 1 m2pro (n) Tiere | Tiere | – | – | 100 | – | |
| 14 Begehbare Flächen5 | ||||||
| 141 lichte Höhe über Fläche6 | cm | 50 | 50 | 50 | 501 | |
| 142 Mindestbreite | cm | 30 | 30 | 30 | 30 | |
| 143 maximale Bodenneigung | % | 12 | 12 | 12 | 0 |
| Tab. 9-1 Haushühner | Tierkategorie | Küken | Jungtiere | Legehennen, Elterntiere | Masttiere | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lebenswoche | bis Ende 10. | ab 11. bis Legebeginn | bis 2 kg | über 2 kg | ||||
| 2 Begehbare Fläche je Tier7in Haltungen mit | ||||||||
| 21 bis 150 Tiere: Anzahl (n) Tiere/m2 | n | 14 | 9,3 | 7 | 6 | – | ||
| 22 mehr als 150 Tiere: Anzahl (n) Tiere/m2 | n | 15 | Gitterfläche: 16,4 Einstreufläche: 10,3 | Gitterfläche: 12,5 Einstreufläche: 3,5 | – | |||
| 3 Begehbare Fläche je Tier7in Haltungseinheiten8mit | ||||||||
| 31 bis 20 Tiere: Belegungsgewicht/m2 | kg | – | – | – | – | 15 | ||
| 32 21–40 Tiere: Belegungsgewicht/m2 | kg | – | – | – | – | 20 | ||
| 33 41–80 Tiere: Belegungsgewicht/m2 | kg | – | – | – | – | 25 | ||
| 34 über 80 Tiere: Belegungsgewicht/m2 | kg | – | – | – | – | 30 | ||
| 4 Begehbare Flächen für Masteltern, je Tier | cm2 | – | – | 1400 | 1400 | – |
Anmerkungen zu Tabelle 9-1 – Haushühner
| 1 Diese Werte gelten für Masttiere mit einem Gewicht über 2 kg. Für kleinere Tiere können sie angemessen reduziert werden. |
|---|
| 2 Für grössere Cuptränken kann das BLV im Rahmen des Bewilligungsverfahrens für Stalleinrichtungen nach Artikel 82 Absatz 5 höhere Tierzahlen bewilligen |
| 3 Achsmass. |
| 4 Pro Gruppennest sind mehrere Nestöffnungen vorzusehen, sofern die Nester nicht mit Vorhängen versehen sind. |
| 5 Auf begehbaren Flächen darf der Kot nicht offen liegen bleiben. |
| 6 Für Volierenaufbauten kann das BLV im Rahmen des Bewilligungsverfahrens für Stalleinrichtungen nach Artikel 82 Absatz 5 geringere Höhen bewilligen. Es kann die Mindesthöhen in einer Amtsverordnung festlegen. |
| 7 Die kleinste Haltungseinheit muss mindestens 2,0 m2Grundfläche aufweisen. Im Tierversuch muss die kleinste Haltungseinheit mindestens folgende Kriterien erfüllen: Grundfläche 4000 cm2für maximal 2 Tiere; Höhe 80 cm; Einstreubereich1/ |
| 8 Werden für Masttiere erhöhte Sitzgelegenheiten angeboten, so kann das BLV die Besatzdichtenregelung angemessen anpassen. |
| Tab. 9-2 Haustruten | Bis Ende 6. Lebenswoche | Ab 7. Lebenswoche |
|---|---|---|
| 1 Besatzdichte | 32 kg pro m2 | 36,5 kg pro m2 |
| Tab. 9-3 Haustauben | Innengehegea),b) | Offenfrontgehegea),c) | Besondere Anforderungen | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Rassen | Mindestfläche pro Tier (m 2 ) | Aussengehegea),d) | Mindestfläche pro Tier (m 2 ) | ||
| Tauben während der Brut und Aufzucht, ohne täglichen Freiflug | Kl e) Gr e) | 0,2 0,25 | zwingend zwingend | 0,35 0,45 | 1) 2) 3) 1) 2) 3) |
| Andere Tauben und Jungtiere, ohne täglichen Freiflug | Kl e) Gr e) | 0,15 0,2 | zwingend zwingend | 0,25 0,3 | 1) 3) 1) 3) |
| Tauben während der Brut und Aufzucht, mit täglichem Freiflug | Kl e) Gr e) | 0,3 0,375 | – – | 0,35 0,45 | 1) 2) 3) 1) 2) 3) |
| Andere Tauben und Jungtiere, mit täglichem Freiflug | Kl e) Gr e) | 0,2 0,25 | – – | 0,25 0,3 | 1) 3) 1) 3) |
Anmerkungen zu Tabelle 9-3 Haustauben
| a) Diese Gehege müssen eine Mindesthöhe von 1,8 m aufweisen. b) Das Innengehege muss eine Grundfläche von mindestens 2 m2aufweisen. Als Grundfläche zählt die Fläche mit der geforderten Mindesthöhe. c) Das Offenfrontgehege besteht aus einem Aussengehege und einem integrierten Innengehege. Die Grundfläche des Offenfrontgeheges muss mindestens 3 m lang und mindestens 1 m breit sein. Auf mindestens einem Drittel der Grundfläche müssen die Wände dreiseitig geschlossen sein. Die Überdachung darf maximal 50 % betragen. d) Das Aussengehege muss mindestens 75 % des Innengeheges betragen, jedoch mindestens 3 m lang und 1 m breit sein. Es muss tagsüber zugänglich sein. Die Überdachung darf maximal 50 % betragen. e) Kleine Rassen (Kl): Ringgrösse 7–9; grosse Rassen (Gr): Ringgrösse 10–13) |
|---|
Besondere Anforderungen
| 1) Im Innengehege oder im integrierten Innengehege braucht es pro Taube 1 erhöhte Sitzgelegenheit. Als Sitzgelegenheiten gelten insbesondere Sitzbretter in Regalen, Einzel-Sitzplätze, Sitzbretter an Wänden oder Zellen in Regalen. Im Aussengehege können die erhöhten Sitzgelegenheiten auf verschiedenen Höhen auch in Form von Sitzstangen angeboten werden. 2) Pro Zuchtpaar braucht es 1 Zelle mit einer Nesteinrichtung, z.B. Schale. 3) Die Mindestfläche der Zellen beträgt für kleine Rassen 0,2 m2und für grosse Rassen 0,3 m2. Zellen, die die Mindestfläche aufweisen, dürfen für die Berechnung der Besatzdichte zur Grundfläche dazugezählt werden, jedoch höchstens im Umfang von 100 % der vorhandenen Grundfläche ohne Zellen. Eine solche Zelle gilt als Sitzgelegenheit für zwei Tauben. Zellen mit kleineren Flächen gelten nur als Nest und als Sitzgelegenheit. |
|---|
| Adulte Hunde | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bis 20 kg | 20–45 kg | über 45 kg | ||||||
| 1 Boxe | ||||||||
| 11 Höhe | m | 2 | 2 | 2 | ||||
| 12 Grundfläche für bis zu 2 Hunde | m2 | 4 | 8 | 10 | ||||
| 13 Grundfläche für jeden weiteren Hund | m2 | 2 | 4 | 5 | ||||
| 2 Zwinger1 | ||||||||
| 21 Höhe | m | 1,8 | 1,8 | 1,8 | ||||
| 22 Grundfläche für 1 Hund | m2 | 6 | 8 | 10 | ||||
| 23 Grundfläche für 2 Hunde | m2 | 10 | 13 | 16 | ||||
| 24 Grundfläche für jeden weiteren Hund | m2 | 3 | 4 | 6 | ||||
| 3 Werden Hunde tagsüber in Gruppenaussenhaltung mit Rückzugsmöglichkeiten gehalten und werden sie nur zum Ruhen und Schlafen in Einzelboxen verbracht, so müssen die Boxenflächen mindestens folgende Abmessungen aufweisen: | ||||||||
| 31 Grundfläche für 1 Hund | m2 | 2,2 | 4,3 | 5 |
Anmerkung zu Tabelle 10 – Haushunde
| 1 Soll eine Hündin mit einem Körpergewicht bis 20 kg bzw. zwischen 20 und 45 kg bzw. über 45 kg mit ihrem Wurf im Zwinger gehalten werden, so muss ihr bis zum Absetzen zusätzlich zur Zwingerfläche eine frei zugängliche Boxe von 2 m2bzw. 4 m2bzw. 5 m2angeboten werden. |
|---|
| Adulte Katzen | |||
|---|---|---|---|
| Zusätzliche Anforderungen | |||
| 1 Haltungseinheit1 | |||
| 11 Höhe | m | 2,0 | Erhöhte Ruheflächen, Rückzugsmöglichkeiten, geeignete Kletter- und Kratzgelegenheiten, Beschäftigungsmöglichkeiten. Für Gruppen bis zu fünf Tieren: eine Kotschale pro Katze. Für Gruppen ab 6 Tieren: für 2 Katzen eine Kotschale, sofern diese mehrmals täglich gereinigt wird oder die Katzen Auslauf ins Freie haben, sonst eine Kotschale pro Katze. |
| 12 Grundfläche2für bis zu 4 Katzen | m2 | 7,0 | |
| 13 Grundfläche für jede weitere Katze | m2 | 1,7 | |
| 2 Käfige zur Einzelhaltung während maximal 3 Wochen | |||
| 21 Fläche | m2 | 1,0 m2begehbare Fläche auf maximal drei Ebenen, davon mindestens 0,5 m2Grundfläche | |
| 22 Höhe | m | 1 m über mindestens 35 Prozent der Grundfläche |
Anmerkungen zu Tabelle 11 – Hauskatzen
| 1 Angegeben ist die höchstzulässige Anzahl Katzen pro Flächeneinheit. Dazu dürfen die Jungtiere bis zum Absetzen gehalten werden. 2 Das Verhältnis Länge zu Breite darf höchstens 2:1 betragen. |
|---|
(Art. 10)
Vorbemerkungen
| Gehege für Säugetiere | Für Gruppen bis zu n Tieren | Für jedes weitere Tiera) | Besondere Anforderungen | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Aussengehegea) | Innengehegea) | Aussen | Innen | |||||||||||||
| Tierarten | (n) | Flächeb) m2 | Volumen m3 | Flächeb) m2 | Volumen m3 | m2 | m2 | ||||||||||
| 1 Schnabeligel | c) | 2 | – | – | 6 | – | – | 2 | 1) 6) 11) | ||||||||
| 2 Kuskus, Opossums, Kusus | c)e) | 2 | – | – | 6 | 12 | – | 2 | 2) 3) 4) | ||||||||
| 3 Beutelratten, kleine Arten | c)e) | 2 | – | – | 0,5 | 0,35 | – | 0,05 | 2) 3) 4) | ||||||||
| 4 Kowari | c)e) | 2 | – | – | 1 | 1,8 | – | 0,5 | 2) 3) 4) | ||||||||
| 5 Grosse und mittlere Gleitbeutler | c)e) | 6 | – | – | 6 | 12 | – | 1 | 2) 3) 4) | ||||||||
| 6 Kleine Gleitbeutler | c)e) | 6 | – | – | 3 | 6 | – | 0,5 | 2) 3) 4) | ||||||||
| 7 Beutelteufel | c)e) | 2 | 20 | – | 6 | – | – | – | 1) 3) 4) | ||||||||
| 8 Wombat | c)e) | 2 | 20 | – | 20 | – | – | – | 1) 3) 4) | ||||||||
| 9 Baumkängurus | c)e) | 2 | 16 | 40 | 16 | 40 | 4 | 4 | 2) 5) | ||||||||
| 10 Kleinkängurus | c) | 5 | 40 | – | 10 | – | 4 | 2 | 6) 22) | ||||||||
| 11 Rattenkängurus | c) | 2 | – | – | 8 | – | – | 2 | 3) 6) | ||||||||
| 12 Felsenkängurus | c)e) | 5 | 150 | – | 15 | – | 15 | 3 | 2) 7) 8) | ||||||||
| 13 Wallabies, Filander | c) | 5 | 250 | – | 15 | – | 15 | 3 | 7) 8) | ||||||||
| 14 Grosskängurus | c)e) | 5 | 300 | – | 20 | – | 30 | 4 | 7) | ||||||||
| 15 Kleine Flughunde (z.B. Nilflughund) | c) | 20 | – | – | 20 | 50 | – | 1 | 9) 10) | ||||||||
| 16 Grosse Flughunde | c) | 20 | – | – | 30 | 90 | – | 1 | 9) 10) | ||||||||
| 17 Fledermäuse | c) | 20 | – | – | 10 | 20 | – | 0,2 | 9) 10) 50) | ||||||||
| 18 Spitzhörnchen | c) | 5 | – | – | 3 | 6 | – | 0,5 | 2) 3) 6) 34) 36) | ||||||||
| 19 Marmosetten | c)d) | 2 | – | – | 3 | 6 | – | 0,5 | 2) 3) 6) 14) 34) 36) | ||||||||
| 20 Mausmakis | c)e) | 5 | – | – | 1,5 | 3 | – | 0,3 | 2) 3) 6) 14) 36) | ||||||||
| 21 Loris, Potto, Bärenmaki | c)e) | 5 | – | – | 1,5 | 3 | – | 0,3 | 2) 3) 6) 14) | ||||||||
| 22 kleine Galagos, Koboldmaki, Halbmakis, Katzenmakis | c)e) c)e) | 5 | – | – | 3 | 6 | – | 0,5 | 2) 3) 6)14) 34) 36) | ||||||||
| 23 Tamarine, Springtamarin | c)d)e) | 5 | – | 3 | 6 | – | 0,5 | 2) 3) 6) 14) 34) 36) | |||||||||
| 24 Nachtaffe | c)d)e) | 5 | – | – | 6 | 12 | – | 1 | 2) 3) 6) 14) 34) | ||||||||
| 25 Riesengalago, Titis | c)e) | 5 | – | – | 6 | 12 | – | 1 | 2) 3) 6) 14) 34) | ||||||||
| 26 Saimiri Zwergmeerkatze | c)d)e) c)e) | 5 | 6 | 15 | 6 | 15 | 1,5 | 1,5 | 2) 6) 14) | ||||||||
| 27 Echte Makis, Sakis, Uakaris, Brüllaffen, Kapuziner | c)e) | 5 | 10 | 30 | 10 | 30 | 2 | 2 | 2) 6) 14) | ||||||||
| 28 Klammeraffen, Makaken, Wollaffen, Meerkatzen, kleine Languren, Varis | c)d)e) c)e) | 5 | 15 | 45 | 15 | 45 | 3 | 3 | 2) 6) 11) 12) 14) Varis: 3) | ||||||||
| 29 Husarenaffen, Mangaben, Paviane, grosse Languren (z.B. Guereza), Sifakas | c)e) c)e) | 5 | 25 | 75 | 25 | 75 | 4 | 4 | 2) 6) 11) 14) | ||||||||
| 30 Gibbons | c)e) | 3 | 25 | 75 | 25 | 75 | 8 | 8 | 2) 6) 11) 12) 14) 34) | ||||||||
| 31 Schimpansen, Orang Utan | c)e) | 3 | 35 | 140 | 35 | 140 | 8 | 8 | 2) 6) 11) 14) | ||||||||
| 32 Gorilla | c)e) | 3 | 50 | 200 | 50 | 200 | 10 | 10 | 2) 6) 11) 14) | ||||||||
| 33 Kleine und mittlere Gürteltiere | c)e) | – | – | – | 6 | – | – | 1,5 | 1) 3) 51 | ||||||||
| 34 Tamandua | c)e) | 2 | – | – | 12 | 24 | – | 4 | 2) 3) 4) 15) 51) | ||||||||
| 35 Grosser Ameisenbär | c)e) | 2 | 100 | – | 12 | – | 10 | 6 | 11) 16) 18 ) | ||||||||
| 36 Faultiere | c)e) | 2 | – | – | 10 | 20 | – | 2 | 2) 36) | ||||||||
| 37 Igel, ausserErinaceus europaeus | c) | 1 | – | – | 2 | – | – | 1 | 39) 41) | ||||||||
| 38 Tanrek, kleine Arten mit weniger als 10 cm Körperlänge | c) | 1 | – | – | 0,5 | – | – | 0,25 | 2) 39) 41) | ||||||||
| 39 Tanrek, grosse Arten ab 10 cm Körperlänge | c) | 1 | – | – | 2 | – | – | 1,0 | 2) 39) 41) | ||||||||
| 40 Meerschweinchen,Cavia porcellus | d)f)g) | 2 | – | – | 0,5 | – | – | 0,2 | 39) 41) 45) 47) 54) | ||||||||
| 41 Hamster, Mesocricetus sp. | d) | 1 | – | – | 0,18 | – | – | 0,05 | 2) 40) 41) 42) 44) 45) 48) | ||||||||
| 42 Maus, Mus musculus | d) | 2 | – | – | 0,18 | – | – | 0,05 | 2) 39) 41) 42) 44) 45) 47) | ||||||||
| 43 Mongolische Rennmaus (Gerbil) | d) | 5 | – | – | 0,5 | – | – | 0,05 | 40) 41) 42) 44) 45) 46) 47) | ||||||||
| 44 Ratte, Rattus norvegicus | d) | 5 | – | – | 0,5 | 0,35 | – | 0,05 | 39) 41) 42) 44) 45) 47) | ||||||||
| 45 Degu | 5 | – | – | 0,5 | 0,35 | – | 0,2 | 40) 41) 44) 45) 46) 47) | |||||||||
| 46 Chinchilla | d) | 2 | – | – | 0,5 | 0,75 | – | 0,2 | 39) 41) 42) 43) 44) 45) 46) 47) | ||||||||
| 47 Streifenhörnchen | 1 | – | – | 0,5 | 0,75 | – | 0,2 | 2) 39) 41) 42) 43) 48) 50) | |||||||||
| 48 Erdhörnchen, Borstenhörnchen, Ziesel | c) | 5 | 20 | – | – | – | 0,6 | – | 45) 50) Grabschicht 80 cm | ||||||||
| 49 Eichhörnchen, Schönhörnchen | c) | 2 | 8 | 20 | 8 | 20 | 2 | 2 | 2) 3) 4) 17) 19) | ||||||||
| 50 Riesenhörnchen, grosse Gleithörnchen | c) | 2 | – | – | 16 | 40 | – | 3 | 2) 3) 15) 17) 19) | ||||||||
| 51 Quastenstachler, Pinselstachler | c)e) | 2 | – | – | 5 | 10 | – | 2 | 2) 3) 6) 19) | ||||||||
| 52 Stachelschweine | c) | 2 | 40 | – | 20 | – | 4 | 3 | 1) 3) 6) 17) 19) | ||||||||
| 53 Biber | c) | 5 | 40 | – | – | – | 4 | – | 3) 18) 19) 34) | ||||||||
| 54 Agutis, Pacas, Pacarana, Acouchis | c) | 5 | 20 | – | 20 | – | 2 | 2 | 1) 3) 6) 19) 36) | ||||||||
| 55 Viscacha, Springhase | 5 | – | – | 20 | – | – | 2 | 1) 3) 6) 11) 19) | |||||||||
| 56 Murmeltiere | c) | 6 | 150 | – | – | – | 10 | – | 1) 49) 50) | ||||||||
| 57 Präriehund | c) | 10 | 40 | – | – | – | 2 | – | 1) 49) 50) | ||||||||
| 58 Capybara | c) | 5 | 150 | – | 20 | – | 10 | 2,5 | 6) 18) 19) | ||||||||
| 59 Bisamratte | c) | 2 | 4 | – | – | – | 1 | – | 1) 3) 18) 19) | ||||||||
| 60 Nutria (Wildform) | c) | 2 | 10 | – | – | – | 1 | – | 3) 18) 19) | ||||||||
| 61 Coendu, Urson (Baumstachler) | c) | 2 | 10 | 30 | – | – | 4 | – | 2) 8) 19) | ||||||||
| 62 Greifschwanzferkelratte, grosse Felsenratte, Zaguti, Baumratte | c) | 2 | – | – | 5 | 10 | – | 1,5 | 1) 2) 3) 6) 19) | ||||||||
| 63 Maras | c) | 2 | 40 | – | – | – | 4 | – | 1) 3) 6) 19) | ||||||||
| 64 Hasen | c) | 2 | 150 | – | – | – | 4 | – | 3) 6) | ||||||||
| 65 Wildkaninchen, Pfeifhasen | c) | 5 | 30 | – | – | – | 3 | – | 1) 6) 49) | ||||||||
| 66 Fennek | c) | 2 | 20 | – | 4 | – | 2 | 2 | 1) 3) 11) 36) | ||||||||
| 67 Mittelgrosse Füchse (z.B. Sandfuchs, Polarfuchs, Korsak, Kitfuchs), Löffelhund, Marderhund | c) | 2 | 40 | – | 8 | – | 4 | 1 | 1) 3) 6) 8) 11) | ||||||||
| 68 Waldhund | c)e) | 4 | 40 | – | 12 | – | 4 | 1 | 1) 3) 6) 11) 18) 34) | ||||||||
| 69 Rotfuchs, Graufuchs, Schakalfüchse | c) | 2 | 100 | – | – | – | 10 | – | 1) 3) 6) 11) | ||||||||
| 70 Schakale, Kojote, Rothund | c) | 4 | 150 | – | – | – | 15 | – | 3) 6) 34) 11) | ||||||||
| 71 Mähnenwolf | c)e) | 2 | 200 | – | 2 je Tier | – | 20 | 2 | 1) 3) 6) 8) 11) 34) | ||||||||
| 72 Wolf, Hyänenhund | c) | 4 | 400 | – | 4 je Tier | – | 20 | – | 1) 3) 6) 8) 11) | ||||||||
| 73 Malaienbär | c)e) | 2 | 100 | – | – | 20 | 4 | 1) 2) 11) 14) 18) 21) | |||||||||
| 74 Andere Grossbären, Grosser Panda | c)e) | 2 | 150 | – | – | – | 20 | – | 1) 2) 11) 14) 18) 21) 22) | ||||||||
| 75 Eisbär | c)e) | 1 | 120 | – | 8 | – | – | – | 2) 4) 14) 18) | ||||||||
| 76 Kleiner Panda, Waschbären | c)e) | 2 | 20 | – | 8 | 16 | 4 | 2 | 2) 3) Waschbären: 18) | ||||||||
| 77 Wickelbär, Katzenfrette | c) | 2 | – | – | 16 | 40 | – | 2 | 2) 3) 6) | ||||||||
| 78 Nasenbären | c) | 2 | 30 | 90 | 20 | 60 | 3 | 3 | 2) 3) | ||||||||
| 79 Kleine Wiesel | c) | 2 | 8 | – | – | – | – | – | 3) 4) | ||||||||
| 80 Grosse Wiesel | c) | 2 | 12 | – | – | – | – | – | 3) 4) | ||||||||
| 81 Iltis, Wildnerz, Frettchen | c) | 2 | 15 | – | – | – | 1 | – | 3) 4) 18) | ||||||||
| 82 Frettchen als Heimtier mit zeitweiligem Auslauf in der Wohnung | c) | 2 | – | – | 4 | 2,4 | – | 0,5 | 3) 14) 16) 55) | ||||||||
| 83 Arboricole Marder | c) | 2 | 16 | 40 | 0 | 0 | – | – | 2) 4) 17) 21) | ||||||||
| 84 Tayra | c)e) | 2 | 16 | 40 | 16 | 40 | 4 | 4 | 2) 3) 17) | ||||||||
| 85 Vielfrass | c)e) | 2 | 120 | – | – | – | – | 1) 2) 4) 21) | |||||||||
| 86 Skunk | c)e) | 2 | 12 | – | 12 | – | 2 | 2 | 1) 3) 6) 17) für einige Arten: 18) | ||||||||
| 87 Dachs | c) | 2 | 100 | – | 30 | – | 4 | 4 | 1) 3) 4) 17) | ||||||||
| 88 Zwergotter | c) | 2 | 20 | – | 6 | – | 3 | 2 | 6) 15) 18) | ||||||||
| 89 Fischotter, Fingerotter | c) | 2 | 40 | – | – | – | – | – | 4) 6) 15) 18) | ||||||||
| 90 Riesenotter | c) | 2 | 80 | – | 24 | – | 10 | 4 | 6), 15) 18) | ||||||||
| 91 Seeotter | c) | 2 | 10 | – | – | – | 3 | – | 6) 18) | ||||||||
| 92 Zwergmanguste | c) | 6 | 20 | – | 10 | – | 2 | 2 | 1) 3) 15) | ||||||||
| 93 Erdmännchen, Zebra-, Fuchsmanguste | c) | 6 | 20 | – | 10 | – | 2 | 2 | 1) 3) 15) 20) | ||||||||
| 94 Andere Mangusten | c) | 2 | 20 | – | 20 | – | 5 | 3 | 1) 3) 15) 17) 20) Sumpfichneumon: 18) | ||||||||
| 95 Schwarzfusskatze, Bengalkatze, Rostkatze, Manul, arboricole Schleichkatzen | c) | 2 | 16 | 40 | 16 | 40 | 4 | 3 | 2) 4) 6) 11) 15) 17) 21) 23) 52), 53) | ||||||||
| 96 Fossa, Binturong, Zibethkatze, Wildkatze, Rohrkatze, Jaguarundi | c) | 2 | 40 | 120 | 20 | 50 | 5 | 4 | 2) 4) 6) 11) 15) 17) 21) 23) Fisch-, Flachkopfkatze: 18) 52) 53) | ||||||||
| 97 Serval, Mittelkatzen, Nebelparder, Luchs | c) | 2 | 30 | 75 | 20 | 50 | 10 | 10 | 2) 4) 6) 11) 15) 21) 23) 52) 53) | ||||||||
| 98 Jaguar, Leopard, Puma, Schneeleopard | c)e) | 2 | 50 | 150 | 25 | 75 | 15 | 12 | 2) 4) 6) 11) 15) 21) 23) 52) 53) Jaguar: 18) | ||||||||
| 99 Löwe, Tiger | c)e) | 2 | 80 | 240 | 30 | 90 | 20 | 15 | 2) 4) 6) 11) 15) 21) 23) 52) 53) Tiger: 18) | ||||||||
| 100 Gepard | c)e) | 2 | 200 | – | – | – | 20 | – | 2) 4) 6) 11) 15) 21) 52) 53) | ||||||||
| 101 Erdwolf | c)e) | 2 | 100 | – | 12 je Tier | – | 10 | 6 | 1) 11) 21) | ||||||||
| 102 Hyänen | c)e) | 2 | 200 | – | – | 20 | – | 1) 6) 11) 21) 53) | |||||||||
| 103 Erdferkel | c)e) | 2 | 40 | – | – | 5 | 1) 3) | ||||||||||
| 104 Schliefer | c) | 5 | 16 | 40 | 16 | 40 | 3 | 3 | 2) 8) 36) | ||||||||
| 105 Elefantenkühe | c)e) | 3 | 500 | – | 15 je Tier | – | 100 | – | 24) 25) 52) | ||||||||
| 106 Elefantenbullen | c)e) | 1 | 150 | – | 2×30 je Tier | – | 100 | – | 24) 25) 52) Wechselstall | ||||||||
| 107 Grévyzebrastuten, Halbeselstuten | c)e) | 5 | 500 | – | 8 je Tier | – | – | – | 8) 25) 26) 52) | ||||||||
| 108 Grévyzebrahengste, Halbeselhengste | c)e) | 1 | 150 | – | 8 | – | – | – | 8) 25) 26) 52) | ||||||||
| 109 Steppenzebra, Wildesel | c)e) | 5 | 500 | – | 8 je Tier | – | 80 | – | 8) 25) 26) 27)52) | ||||||||
| 110 Bergzebra, Wildpferd | c)e) | 5 | 1000 | – | 8 je Tier | – | 100 | – | 8) 25) 26) 27) 52) | ||||||||
| 111 Tapire | c)e) | 2 | 200 | – | 15 je Tier | – | 50 | – | 24) 25) 28) | ||||||||
| 112 Nashörner | c)e) | 2 | 500 | – | 25 je Tier | – | 150 | – | 4) Ausnahme Breitmaulnashorn 11) 24) 25) 29) 38) | ||||||||
| 113 Zwergwildschwein | c)e) | 2 | 30 | – | 4 | – | 10 | – | 25) 27) 29) | ||||||||
| 114 Andere Wildschweine | c)e) | 2 | 100 | – | 4 | – | 20 | – | 8) 17) 25) 27) 29) | ||||||||
| 115 Pecari | c)e) | 4 | 80 | – | 3 | – | 10 | – | 25) 29) | ||||||||
| 116 Zwergflusspferd | c)e) | 2 | 100 | – | 10 je Tier | – | – | – | 4) 24) 29) | ||||||||
| 117 Flusspferd | c)e) | 2 | 250 | – | 40 je Tier | – | 50 | 10 | 24) | ||||||||
| 118 Guanako, Vikunja | c) | 6 | 300 | – | 2 je Tier | – | 50 | – | 8) | ||||||||
| 119 Trampeltier, Dromedar | c) | 3 | 300 | – | 8 je Tier | – | 50 | – | 8) 27) | ||||||||
| 120 Kantschil | c) | 2 | 20 | – | 6 | – | – | 2 | 6) | ||||||||
| 121 Hirschferkel | c)e) | 2 | 40 | – | 8 | – | 12 | 2 | 6) 18) | ||||||||
| 122 Kleinhirsche (Pudu, Wasserreh, Muntjak) | c) | 4 | 150 | – | 3 je Tier | – | 10 | – | 6) 8) 30) 52) | ||||||||
| 123 Reh | c) | 2 | 500 | – | – | – | 150 | – | 6) 8) 30) 52) | ||||||||
| 124 Mittelgrosse Hirsche (z.B. Sika, Damhirsch) | c) | 8 | 500 | – | 4 je Tier | – | 60 | – | 8) 27) 29) Ausnahme Damhirsch 30) 31) 52) | ||||||||
| 125 Grosse Hirsche (Barashinga, Sambar, Sumpfhirsch, Rentier, Milu) | c) | 6 | 800 | – | 6 je Tier | – | 80 | – | 8) 18) Ausnahme Rentier 27) 29) Ausnahme Rentier 30) 31) 52) | ||||||||
| 126 Elch | c) | 3 | 800 | – | – | – | 80 | – | 8) 18) 28) 31) 32) 52) | ||||||||
| 127 Okapi | c)e) | 2 | 300 | – | 15 je Tier | – | 100 | – | 4) 26) 52) | ||||||||
| 128 Giraffe | c)e) | 4 | 500 | – | 25 je Tier | – | 100 | – | 33) 52) Bulle: 26) | ||||||||
| 129 Kleine und mittlere Ducker, Dikdiks, Zwergantilopen | c)e) | 2 | 50 | – | 3 je Tier | – | 20 | – | 4) 6) 52) | ||||||||
| 130 Stenbok, Grysbok, Klippspringer | c)e) | 2 | 50 | – | 3 je Tier | – | 20 | – | 6) 52) Klippspringer: 2) | ||||||||
| 131 Oribi, Beira | c)e) | 4 | 100 | – | 3 je Tier | – | 15 | – | 6) 52) | ||||||||
| 132 Riesenducker | c)e) | 2 | 100 | – | 4 je Tier | – | – | – | 4) 6) 52) | ||||||||
| 133 Gazellen inkl. Springbock, Hirschziegenantilope, Impala | c)e) | 10 | 500 | – | 4 je Tier | – | 40 | – | 6) 8) 27) 52) | ||||||||
| 134 Gerenuk, Dibatag, Gabelbock, Saiga und andere mittelgrosse Antilopen | c)e) | 6 | 500 | – | 5 je Tier | – | 50 | – | 6) 8) 27) 52) | ||||||||
| 135 Grosse Antilopen, Moschusochse, Wisent, Bison, andere Wildrinder | c)e) | 5 | 500 | – | 8 je Tier | – | 80 | – | 8) 11) 25) 27) 31) 32) 52) | ||||||||
| 136 Gemse, Goral, Serau, Schneeziege, Takin | c)e) | 4 | 400 | – | 4 je Tier | – | 50 | – | 2) 6) 8) 28) | ||||||||
| 137 Mufflon und andere Wildschafe | c) | 10 | 500 | – | 2 je Tier | – | 50 | – | 2) 8) 52) andere Wildschafe: 27) | ||||||||
| 138 Wildziegen, Bharal, Mähnenspringer | c) | 10 | 500 | – | 2 je Tier | – | 50 | – | 2) 8) 27) 52) |
Anmerkungen zu Tabelle 1 (Säugetiere)
| a) Wo die Gehegeabmessungen durch Mindestmasse für Grundfläche und Volumen bestimmt sind, muss die Höhe mindestens 80 % des Quotienten (Volumen/Grundfläche) betragen, wenn nichts anderes angegeben ist. Bei den Anforderungen für weitere Tiere ist das Volumen im gleichen Verhältnis wie die Grundfläche zu vergrössern. |
|---|
| b) Wenn in Tabelle 3 Mindestabmessungen für Bassins vorgeschrieben sind, muss diese Fläche zusätzlich zu den in Tabelle 1 angegebenen Flächen zur Verfügung gestellt werden. |
| c) Für die private Haltung ist eine Bewilligung nach Artikel 89 notwendig. |
| d) Werden die Tiere in bewilligten Versuchstierhaltungen gehalten, so müssen sie mindestens nach den Anforderungen nach Anhang 3 gehalten werden. |
| e) Diese Mindestmasse gelten für am 1. September 2008 bestehende Haltungen. Bei neu eingerichteten Anlagen sind vorliegende neue Erkenntnisse bei der Festlegung der Mindestmasse einzubeziehen. |
| f) Von den Tieren begehbare erhöhte Flächen können bis zu 1/3 der geforderten Minimalfläche angerechnet werden. |
| g) Für junge Meerschweinchen (<700 g) beträgt die zusätzliche Fläche ab dem 3. Tier für jedes Tier 0,1 m2. |
Besondere Anforderungen
| 1) Grabgelegenheit. |
|---|
| 2) Klettermöglichkeiten, je nach Art Äste oder Kletterfelsen. Die Astdicke hat den Greiforganen der Tiere zu entsprechen. |
| 3) Schlafboxen. Sie sind der Art entsprechend auf Bodenhöhe oder erhöht anzubringen. Bei zeitweise unverträglichen Arten muss für jedes Tier eine Boxe vorhanden sein. |
| 4) Haltung je nach Art einzeln, paarweise oder in Gruppen, Gehege unterteilbar. Für zusätzliche Tiere sind weitere Gehege erforderlich. |
| 5) Für die grösseren, mehr am Boden lebenden Arten (doriani, inustus, lumholtzi ) auch Aussengehege. |
| 6) Sichtblenden, Ausweich- und Versteckmöglichkeiten. |
| 7) Innenraum/Stall durch Trennwände gegliedert. |
| 8) Für winterharte Arten natürliche oder künstliche Unterstände, die allen Tieren gleichzeitig Platz bieten, für nicht winterharte Arten Innengehege oder Stall wie angegeben. |
| 9) Haltungsmöglichkeiten an der Decke und im oberen Drittel der Gehege; für Höhlenbewohner vorn offene Schlafkästen. |
| 10) Mehrere Futterplätze, die von den Tieren auch kletternd erreicht werden können. |
| 11) Trenn- bzw. Absperrmöglichkeit. Bei soziallebenden Arten muss Sichtkontakt bestehen. |
| 12) Für Magot, Tibetmakak und Rotgesichtsmakak sowie für Dschelada ist kein Innengehege nötig; eine isolierte Schutzhütte genügt. Dasselbe gilt für die Freilandhaltung anderer Arten während der Sommerzeit. |
| 13) Unterteilbare Schlafboxen für Gruppen und Einzeltiere. |
| 14) Beschäftigung der Tiere durch wechselnde Gegenstände, z.B. Schwingseile, Stroh, Plastikfässer, und durch das abwechslungsreiche Verstecken von Nahrung an wechselnden Orten. Primaten müssen durch zusätzliche Umweltreize zum Explorieren angeregt werden. |
| 15) Je nach Art erhöhte Liegeplätze (z.B. Tamandua, Riesenhörnchen, Katzen) oder Ausguck (Otter, Mangusten usw.). |
| 16) Grab- und Aufbrechmöglichkeit. |
| 17) Innen- oder Aussengehege. Falls für nicht winterharte Arten Aussengehege vorgesehen sind, ist zusätzlich ein heizbarer Innenraum erforderlich. |
| 18) Badegelegenheit. Falls Bassins mit definierten Mindestabmessungen erforderlich sind, gilt zusätzlich Tabelle 3. |
| 19) Regelmässig frische Äste für Zahnpflege und Beschäftigung der Tiere. |
| 20) Aussengehege mit Wärmestrahler. |
| 21) Individuelle Box für jedes Tier; Bodenfläche: Kleinraubtiere 0,5–1 m2; Vielfrass, Luchs, Serval, Mittelkatzen, Puma, Nebelparder 1,5 m2; Grosskatzen, Gepard 2,5 m2; Malaienbär, Hyänen, Erdwolf 4 m2; Grossbären, Grosser Panda 6 m2. |
| 22) Im Fall naturbelassener Böden: für Kleinkängurus 50 m2, für Bären 1000 m2. |
| 23) Innenraum nur für nicht winterharte (Unter-)Arten, sonst isolierte Schlafbox für jedes Adulttier nach Besondere Anforderung 21. |
| 24) Für Elefanten und asiatische Nashörner ganzjährig benutzbare Bade- oder Duschgelegenheit. Für Tapir, Flusspferd und Zwergflusspferd Bassin innen und aussen. Für Masse für Aussenbassins gilt Tabelle 3. |
| 25) Scheuermöglichkeiten, wie Baumstämme oder Felsen, und Sandbad oder Suhle zur Hautpflege. |
| 26) Einzelbox. Bei soziallebenden Arten muss zwischen den Einzelboxen Sichtkontakt bestehen. Geheizt bei nicht winterharten Arten. |
| 27) Je nach Art Trennmöglichkeit für Männchen oder Fluchtgänge für Weibchen und Jungtiere. |
| 28) Weicher Boden in Aussenanlage (Rasen, Rindenschnitzel). |
| 29) Suhle, ausser für Damhirsche und Rentiere. Für Schweine Suhl- und Wühlgelegenheit. |
| 30) Fegebäume, Äste. |
| 31) Fläche gilt für teilweise befestigte Anlagen. Bei Anlagen, die nur über Naturboden verfügen, sind die Masse zu verdreifachen und die Gehege müssen unterteilbar sein. |
| 32) Baumstämme für Moschusochsen zur Beschäftigung. |
| 33) Zusätzlich Veranda oder Innenauslauf von 80 m2. |
| 34) Monogames Paar mit subadulten, tolerierten Nachkommen. |
| 35) Unterstand oder Stall; bei Haltung in Einzelboxen ist die Fläche zu verdreifachen. |
| 36) Wenn ein Aussengehege vorhanden ist, muss der permanente Zugang zum Innengehege gewährleistet sein. |
| 37) Kühe in Gemeinschaftshaltung; kurzfristiges Anketten nur aus Sicherheitsgründen, zum Training, zur Fusspflege oder zur medizinischen Behandlung möglich. |
| 38) Weiche, elastische Bodenstruktur mit sumpfigem Bereich, der als ständiger Zugang zum Wasser dient. |
| 39) Geeignete Einstreu. |
| 40) Geeignete Einstreu zum Graben: für Hamster 15 cm tief; für Mongolische Rennmaus 25 cm tief; für Degu 30 cm tief. |
| 41) Eine oder mehrere Rückzugsmöglichkeiten, in denen alle Tiere Platz finden. Für Chinchilla erhöhte Rückzugsmöglichkeiten. |
| 42) Geeignetes Nestmaterial. |
| 43) Sitzbretter auf verschiedenen Höhen. |
| 44) Grob strukturiertes Futter, wie Heu oder Stroh; für Hamster und Mäuse Körnerbeimischungen. |
| 45) Nageobjekte, wie Weichholz oder frische Äste. |
| 46) Sandbad. |
| 47) Die Tiere sind in Gruppen von mindestens 2 Tieren zu halten. |
| 48) Es darf ein einzelnes Tier in einem Gehege gehalten werden. Davon ausgenommen sind Tiere soziallebender Arten. |
| 49) Aussengehege, das das Graben von Erdbauten ermöglicht. |
| 50) Für Arten mit Winterschlaf sind entsprechende klimatische Vorkehrungen zu treffen. |
| 51) Gehegebegrenzungen und Abschrankungen dürfen nicht aus Gitter bestehen. |
| 52) Der Gehegeboden muss die notwendigen Oberflächenstrukturen aufweisen, sodass daraus eine der Art entsprechende Fuss- und allenfalls Fellpflege resultiert. Für Katzen muss die Abnützung der Krallen zusätzlich durch geeignete Einrichtungen gewährt sein. |
| 53) Das Futter ist so anzubieten, dass das Tier Arbeit leisten muss, um es zu erlangen. |
| 54) Grob strukturiertes Futter, wie Heu oder Stroh, und Vitamin-C-haltiges Futter. |
| 55) Es können auch Etagen angeboten werden, wenn dabei die Mindestgrundfläche eingehalten wird. Die nutzbare Innenhöhe zwischen Boden und erster Etage muss dabei mindestens der einfachen Körperlänge (ohne Schwanz) eines erwachsenen Tieres entsprechen. |
| Gehege für Vögel | Für Gruppen bis zu n Tieren | Für jedes weitere Tiera) | Innenraum | Besondere Anforderungen | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Freigehege | Voliereb) | Freigehege | Voliereb) | je Tierc) | |||||||||
| Tierarten | (n) | Fläched) m2 | Fläched) m2 | Volumen m3 | Fläche m2 | Fläche m2 | Fläche m2 | |||||||
| 1 Afrikanischer Strauss | e) | 2 3 | 1100 1600 | – | – | 200 w, 800 m | – | 6 | 1) 3) 24) | |||||
| 2 Nandus | e) | 6 | 500 | – | – | 50 | – | – | 1) 3) 24) | |||||
| 3 Kasuare | e) | 2 | 300 | – | – | – | – | 10 | 2) 3) 4) 24) 26) | |||||
| 4 Emu | e) | 2 | 500 | – | – | 100 | – | – | 1) 3) 24) 25) 26) | |||||
| 5 Grosse Pinguine (ab Eselpinguin) | e)g) | 12 | 100 | 45 | 90 | 3 | – | 3 | 6) 7) | |||||
| 6 Kleine Pinguine und Adéliepinguine | e)g) | 12 | 60 | 45 | 90 | 2 | – | 2 | 6) 7) 17) | |||||
| 7 Pelikane | e) | 4 | 60 | – | – | 10 | – | 3 | 7) 8) 12) | |||||
| 8 Kormorane, Schlangenhalsvogel | e)g) | 6 | 40 | 20 | 50 | 2 | 3 | – | 7) 9) 10) | |||||
| 9 Schuhschnabel | e)g) | 2 | 100 | – | – | 50 | – | 6 | 7) | |||||
| 10 Sattelstorch, Riesenstorch, Marabu, Goliathreiher | e)g) | 2 | 200 | 80 | 320 | 50 | 20 | 5 | 7) 12) | |||||
| 11 Mittelgrosse und kleine Störche | e) | 2 | 100 | 100 | 500 | 10 | 10 | 1 | 7) 10) 11) | |||||
| 12 Grosse Reiher (Graureiher) | e) | 6 | 100 | 100 | 500 | 5 | 3 | 1 | 7) 10) 11) | |||||
| 13 Mittelgrosse Reiher (Kuhreiher) | e) | 6 | – | 40 | 160 | – | 2 | 0,5 | 7) 10) 11) | |||||
| 14 Hammerkopf | e) | 6 | – | 40 | 160 | – | 5 | 2 | 4) 7) 8) 10) 11) | |||||
| 15 Ibis, Waldrapp, Löffler | e) | 12 | – | 40 | 160 | – | 2 | 0,5 | 7) 10) 11) | |||||
| 16 Rohrdommel | e) | 2 | – | 20 | 50 | – | 2 | 2 | 4) 7) 8) 10) 11) | |||||
| 17 Kleine Reiher (Zwergrohrdommel) | e) | 2 | – | 10 | 25 | – | – | – | 4) 7) 9) 10) | |||||
| 18 Flamingos | e) | 20 | 250 | – | – | 5 | – | 1 | 7) 8) 12) | |||||
| 19 Grosse Kraniche (Graukraniche) | e) | 2 | 300 | – | – | 150 | – | 6 | 11) 12) 14) | |||||
| 20 Kleine Kraniche (Jungfernkraniche) | e) | 2 | 200 | – | – | 100 | – | 2 | 11) 12) 14) | |||||
| 21 Grosse Adler und Geier | e) | 2 | – | 60 | 240 | – | 15 | 4 | 10) 11) 13) 14) 15) | |||||
| 22 Kleine Adler (Zwergadler), Fischadler, grosse Habichte, Bussarde, Milane, kleine Geier, Weihen | e) | 2 | – | 30 | 90 | – | 10 | 2 | 10) 11) 13) 14) 15) | |||||
| 23 Grosse Falken (Wander-, Gerfalke) | e) | 2 | – | 20 | 60 | – | 4 | 2 | 4) 10) 11) 13) 14) 15) | |||||
| 24 Mittelgrosse Falken (Baumfalke), kleine Habichte (Sperber) | e) | 2 | – | 15 | 40 | – | 2 | 1 | 4) 10) 11) 13) 14) 15) | |||||
| 25 Zwergfalke | e) | 2 | – | 10 | 20 | – | 0,5 | – | 4) 9) 10) 13) 14) 15) | |||||
| 26 Grosse Eulen (Uhu) | e) | 2 | – | 30 | 90 | – | 6 | 3 | 4) 10) 11) 13) 14) 15) | |||||
| 27 Mittelgrosse Eulen (Schleiereule) | e) | 2 | – | 20 | 40 | – | 3 | 2 | 4) 10) 11) 13) 14) 15) | |||||
| 28 Kleine Eulen (Steinkauz) | e) | 2 | – | 10 | 20 | – | 1 | 1 | 4) 9) 10) 13) 14) 15) | |||||
| 29 Wachteln,Coturnix japonica | h) | 6 | – | 0,5 | 0,25 | – | 0,045 | – | 19) 22) 23) 27) | |||||
| 30 Grosspapageien (Aras und Kakadus) | e)f) | 2 | – | 10 | 30 | – | 1 | – | 5) 14) 16) 18) 19) 20) 22) | |||||
| 31 Vögel bis Grösse Graupapageien (grosse Sittiche und Papageien) | 2 | – | 0,7 | 0,84 | – | 0,1 | – | 14) 18) 19) 20) 21) 22) | ||||||
| 32 Vögel bis Grösse Nymphensittiche (mittelgrosse Sittiche) | 6 | – | 0,5 | 0,3 | – | 0,05 | – | 14) 18) 19) 20) 21) 22) | ||||||
| 33 Vögel bis Grösse Agaporniden (Kanarien, Prachtfinken, kleine Sittiche, Agaporniden) | 4 | – | 0,24 | 0,12 | – | 0,05 | – | 14) 19) 20) 21) 22) für Papageienartige: 18) | ||||||
| 34 Sumpf- und Strandvögel | e) | 8 | – | 20 | 40 | – | 1 | 0,5 | 7) 11) | |||||
| 35 Raubmöwen, grosse Möwen | e) | 6 | 30 | 60 | 240 | 2 | 2 | – | 7) | |||||
| 36 Kleine Möwen | e) | 10 | – | 60 | 240 | – | 1 | – | 7) | |||||
| 37 Nachtschwalben, Ziegenmelker | e) | 2 | – | 20 | 40 | – | 1 | – | 4) 9) 10) | |||||
| 38 Kolibris, Nektarvögel | e) | 2 | – | 3 | 6 | – | 1 | – | 4) 10) 14) 16) | |||||
| 39 Quetzal, Trogons | e) | 2 | – | 20 | 60 | – | 4 | – | 10) 14) | |||||
| 40 Grosse Nashornvögel | e) | 2 | – | 20 | 60 | – | – | – | 10) 14) | |||||
| 41 Paradiesvögel | e) | 2 | – | 20 | 60 | – | 4 | – | 4) 10) 14) |
Anmerkungen zu Tabelle 2 (Vögel)
| a) Wenn keine Angaben in der Spalte «Für jedes weitere Tier» stehen, bedeutet dies, dass grundsätzlich nicht mehr als n Tiere gehalten werden dürfen. |
|---|
| b) Wo die Gehegeabmessungen durch Mindestmasse für Grundfläche und Volumen bestimmt sind, muss die Höhe mindestens 80 % des Quotienten (Volumen/Grundfläche) betragen, wenn nichts anderes angegeben ist. Bei den Anforderungen für weitere Tiere ist das Volumen im gleichen Verhältnis wie die Grundfläche zu vergrössern. |
| c) Alle Gehege müssen mindestens 4 m2Bodenfläche aufweisen. |
| d) Wenn in Tabelle 4 Mindestabmessungen für Bassins vorgeschrieben sind, muss diese Fläche zusätzlich zu den in Tabelle 2 angegebenen Flächen zur Verfügung gestellt werden. |
| e) Für die private Haltung ist eine Bewilligung nach Artikel 89 notwendig. |
| f) Grosse Aras:Anodorhynchus hyacinthinus, Anodorhynchus leari, Ara ambigua, Ara ararauna, Ara caninde, Ara chloroptera, Ara macao, Ara militaris, Ara rubrogenys, Cyanopsitta spixii. Grosse Kakadus:Cacatua alba, Cacatua galerita, Cacatua moluccensis, Cacatua ophthalmica, Calyptorhynchus funereus, Calyptorhynchus lathami, Calyptorhynchus magnificus, Probosciger aterrimus. |
| g) Diese Mindestmasse gelten für am 1. September 2008 bestehende Haltungen. Bei neu eingerichteten Anlagen sind vorliegende neue Erkenntnisse bei der Festlegung der Mindestmasse einzubeziehen. |
| h) Für andere Wachtelarten alsCortunix japonica gelten je nach Grösse die Mindestanforderungen nach Ziffer 31 oder 32. |
Besondere Anforderungen
| 1) Sandbad. |
|---|
| 2) Gehege müssen miteinander verbunden werden können. |
| 3) Anstelle eines Innenraums genügt ein Unterstand oder Stall. Dieser muss allen Tieren gleichzeitig Platz bieten, trocken bleiben und eine windgeschützte Liegefläche aufweisen. |
| 4) Der Art entsprechende Versteckmöglichkeiten, wie Schilf, Büsche, Boden- oder Baumhöhlen. |
| 5) Innengehege; Aussengehege fakultativ. Ist das Aussengehege permanent zugänglich, so können dessen Masse ans Innengehege angerechnet werden, wobei maximal ein Drittel des Innengeheges durch das Aussengehege ersetzt werden kann. |
| 6) Haltung innen und aussen. Haltung antarktischer und subantarktischer Arten im Sommer immer in klimatisierten Innenräumen. Im Winter Zugang zu Freigehege oder Spaziergänge («Pinguinparade»). |
| 7) Für Bassins siehe Tabelle 4. Auch für nicht in Tabelle 4 aufgeführte Arten ist ein angemessenes Bassin erforderlich. |
| 8) Badegelegenheit auch im Innengehege. |
| 9) Je nach der Art handelt es sich um Aussen- oder Innengehege. |
| 10) Aufbaummöglichkeit. |
| 11) Für nicht winterharte Arten muss ein Innenraum vorhanden sein. |
| 12) Innengehege muss an Aussengehege anschliessen. |
| 13) Tag- und Nachtgreife dürfen nur in nicht öffentlich zugänglichen Tierhaltungen an der Fessel gehalten werden. Greifvögel in falknerischer Haltung müssen regelmässig und ausreichend Gelegenheit zum Freiflug haben. |
| 14) Badegelegenheit. |
| 15) Volieren sind so anzulegen, dass die Vögel nicht durch das Publikum beunruhigt werden. |
| 16) Werden zwei Vögel gehalten, so muss das Gehege bei Bedarf unterteilt werden können. |
| 17) Möglichkeit zur frostfreien Haltung für kleine Pinguine in der kalten Jahreszeit. |
| 18) Reichlich Naturäste als Nage- und Klettermöglichkeit. |
| 19) Die Tiere sind in Gruppen von mindestens 2 Tieren zu halten. |
| 20) Die Gehege sind mit verschiedenen federnden Sitzgelegenheiten unterschiedlicher Dicke und Ausrichtung zu strukturieren, wobei ein Drittel des Volumens frei von Strukturen sein muss. |
| 21) In Gehegen kleiner als 2 m2darf das Verhältnis von Länge zu Breite, bezogen auf die Mindestfläche, höchstens 2:1 betragen. |
| 22) Den Vögeln ist geeigneter Sand zur Aufnahme zur Verfügung zu stellen. |
| 23 Für junge Wachteln der ArtCoturnix Japonica Fläche pro Tier: bis und mit 14 Tage: 100 cm2; bis und mit 41 Tage: 300 cm2. In den beiden ersten Lebenswochen können die Küken auf Vollgitter gehalten werden, wobei das Gitter teilweise mit einem für die Küken nicht rutschigen Material abzudecken ist, auf das Futter gestreut werden kann. |
| 24) Ab dem 3. Lebensmonat ist über das ganze Jahr freier Zugang zu einem Auslauf oder einer Weidefläche zu gewähren. |
| 25) Ab dem 3. Lebensmonat muss im Gehege eine Möglichkeit zum Baden in Wasser eingerichtet sein. |
| 26) Unterteilbares Gehege, um den Hahn zeitweise von den Hennen trennen zu können. Der abgetrennte Bereich muss mindestens 100 m2umfassen. |
| 27) Der Gitteranteil der Gehegefläche, über der die Mindesthöhe erfüllt ist, darf ab der 3. Lebenswoche maximal 50 % betragen. Mindestens die Hälfte der Gesamtfläche ist mit einem geeigneten Material (z. B. Spreu, Sägemehl) einzustreuen. Das Gehege ist mit einer Staubbadmöglichkeit, ausreichend Unterschlüpfen und für Legehennen zur ungestörten Eiablage mit einem Nest oder Unterschlupf zu versehen. Die Nester müssen mindestens 16 cm hoch sein und eine Fläche von 20×20 cm aufweisen. Sie müssen teilweise gedeckt und mit geeignetem Material eingestreut sein. Bei Gruppen über 10 Tieren müssen pro Gehege mindestens 2 Futter- und Tränkevorrichtungen vorhanden sein. |
| Bassins für Säugetiere | Für Gruppen bis zu n Tieren | Für jedes weitere Tiera) | Besondere Anforderungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tierarten | Anzahl (n) | Fläche m2 | Tiefe m | Fläche m2 | |||
| 1 Nerz (Wildform), Iltis | 2 | 1 | 0,2 | – | |||
| 2 Nutria | 2 | 2 | 0,5 | – | |||
| 3 Biber | 5 | 30 | 0,8 | – | 6) | ||
| 4 Capybara | 5 | 6 | 0,5 | 1 | 7) | ||
| 5 Zwergotter | 2 | 10 | 0,5 | 2 | |||
| 6 Fingerotter, Fischotter | 2 | 20 | 0,8 | – | |||
| 7 Seeotter | 2 | 60 | 2 | 25 | |||
| 8 Grossbären, ausgenommen Malaienbärenb) | 2 | 50 | 1 | 2 | |||
| 9 Eisbärb) | 1 | 400 | 2 | 20 | |||
| 10 Asiatische Nashörnerb) | 2 | 10 | 1 | 5 | |||
| 11 Zwergflusspferdb) | 2 | 20 | 0,8 | – | |||
| 12 Flusspferdb) | 2 | 30 | 1,5 | 8 | |||
| 13 Tapireb) | 2 | 10 | 0,8 | – | |||
| 14 Seeküheb) | 2 | 80 | 2 | 20 | |||
| 15 Seehunde | 5 | 80 | 2 | 10 | 1) | ||
| 16 Seelöwen, Seebären | 5 | 150 | 3 | 15 | 1) | ||
| 17 See-Elefanten, Walrossb) | 3 | 250 | 10 | 40 | 1) | ||
| 18 Delfine, Tümmlerb) | 5 | 800 | 5 | 50 | 2) 3) 4) | ||
| 19 Asiatische Flussdelfineb) | 400 | 4 | 25 | 2) 5) | |||
| 20 Südamerikanische Flussdelfineb) | 4 | 400 | 4 | 30 | 2) 5) | ||
| 21 Schwertwal, Beluga, Grindwalb) | 2 | 2000 | 10 | 150 | 2) 4) 5) |
Anmerkungen zu Tabelle 3 (Bassins für Säugetiere)
| a) Das Volumen ist im gleichen Verhältnis wie die Grundfläche zu vergrössern. |
|---|
| b) Diese Mindestmasse gelten für am 1. September 2008 bestehende Haltungen. Bei neu eingerichteten Anlagen sind vorliegende neue Erkenntnisse bei der Festlegung der Mindestmasse einzubeziehen. |
Besondere Anforderungen
| 1) Die angegebenen Masse gelten nur für die Bassins. Zusätzlich ist ein angemessener Landteil nötig. Mindestmasse pro Tier: Seehund 10 m2; Seelöwe, Seebär, See-Elefant, Walross: 15 m2. |
|---|
| 2) Filterleistung: Umwälzung des Gesamtvolumens in höchstens 4 Stunden. |
| 3) Einschliesslich Nebenbecken von 150 m2und 3,5 m Tiefe mit der Möglichkeit zu unabhängiger Wasserversorgung und Abtrennbecken. |
| 4) Salzwasser. |
| 5) Einschliesslich Nebenbecken und Abtrennbecken; mindestens 1 Abtrennbecken mit der Möglichkeit zu unabhängiger Wasserversorgung. |
| 6) Das Bassin muss mit für den Biber bearbeitbarem Holz strukturiert sein. Das Holz muss regelmässig erneuert werden. |
| 7) Das Innengehege muss auch über ein Bassin verfügen. |
| Bassins für Vögel | Für Gruppen bis zu n Tieren | Für jedes weitere Tier | Besondere Anforderungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tierarten | Anzahl (n) | Fläche m2 | Tiefe m | Fläche m2 | |||
| 1 Grosse Pinguine (ab Eselpinguin)a) | 12 | 15 | 2 | 1 | 1) | ||
| 2 Adéliepinguinea) | 12 | 15 | 2 | 1 | 1) | ||
| 3 Kleine Pinguinea) | 12 | 15 | 1 | 0,5 | 1) | ||
| 4 Pelikane | 4 | 50 | 0,75 | 5 | |||
| 5 Kormorane, Schlangenhalsvogel | 6 | 40 | 1,25 | 1 | |||
| 6 Flamingos | 20 | 100 | – | 0,5 | 2) | ||
| 7 Sumpf- und Strandvögel | 8 | 6 | – | – | 2) | ||
| 8 Grosse Möwen | 6 | 12 | – | – | |||
| 9 Kleine Möwen | 12 | 6 | – | – |
Anmerkungen zu Tabelle 4 (Bassins für Vögel)
| a) Diese Mindestmasse gelten für am 1. September 2008 bestehende Haltungen. Bei neu eingerichteten Anlagen sind vorliegende neue Erkenntnisse bei der Festlegung der Mindestmasse einzubeziehen. |
|---|
Besondere Anforderungen
| 1) Bassin mit Steilufer und Ausstiegen. |
|---|
| 2) Tiefe variabel mit Wattbereich. |
Vorbemerkungen
| Gehege für Reptilien | Für Gruppen bis zu n Tieren | Für jedes weitere Tier | Besondere Anforderungen | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Landteil | Bassin | Gehege | Landteil | Bassin | ||||||||||||
| Tierarten | (n) | Flächeb) KL | Flächeb) KL | Tiefe KL | Höhe KL | Fläche KL | Fläche KL | ||||||||||
| Landschildkröten (Testudinidae ) | |||||||||||||||||
| 1 Galapagos- und Seychellen-Riesenschildkröten (Chelonoidis nigra ,Dipsochelys spp.) | a) | 2 | 8×4 | – | – | – | 2×2 | – | 1) 2) 3) 5) 6) 7) 12) 26) | ||||||||
| 2 Spornschildkröte (Geochelone [Centrochelys ]sulcata ) | a) | 2 | 8×4 | – | – | – | 2×2 | – | 1) 3) 5) 6) 7) 9) 12) 26) | ||||||||
| 3 Tropische und subtropische Landschildkröten (Astrochelys spp.,Chelonoidis carbonaria , C. chilensis, C. denticulata, Chersina angulata, Geochelone elegans, G. platynota, Gopherus spp., Homopus spp., Indotestudo spp., Kinixys spp., Malacochersus tornieri, Manouria spp., Psammobates spp., Pyxis spp., Stigmochelys pardalis, Testudo kleinmanni ) | 2 | 8×4 | – | – | – | 2×2 | – | 5) 9) 12) gewisse Arten: 1) 3) 7) 26) | |||||||||
| 4 Europäische Landschildkröten (Testudo graeca, T. hermanni, T. marginata, T. horsfieldii ) | 2 | 8×4 | – | – | – | 2×2 | – | 1) 4) 5) 7) 9) 26) | |||||||||
| Alligatorschildkröten (Chelydridae ) | |||||||||||||||||
| 5 Geierschildkröte (Macroclemys temminckii ) | a) | 2 | – | 4×3 | 1 | – | – | 2×2 | 3) 5) 9) 12) 18) 21) | ||||||||
| 5a Schnappschildkröten (Chelydra spp.) | a) | 2 | 2×2 | 4×3 | 1 | – | – | 2×2 | 3) 5) 9) 12) 18) gewisse Arten: 4) | ||||||||
| Weichschildkröten (Trionychidae ) | |||||||||||||||||
| 6 Grosse Weichschildkröten (Amyda cartilaginea ,Aspideretes nigricans , Chitra spp.,Pelochelys spp.,Rafetus spp.,Trionyx triunguis ) | a) | 2 | 2×2 | 5×3 | 2 | – | – | 2×2 | 3) 5) 7) 9) 18) | ||||||||
| 7 Kleine und mittelgrosse Weichschildkröten (Amydia spp. [ausgenommenA. cartilaginea ],Apalone spp.,Cyclanorbis spp.,Cycloderma spp.,Dogaia subplana, Lissemys spp.,Nilssonia spp.,Palea steindachneri , Pelodiscus spp.) | 2 | 2×2 | 5×3 | 2 | – | – | 2×2 | 3) 5) 7) 9) 18) gewisse Arten: 4) | |||||||||
| Klappschildkrötenartige (Kinosternoidea ) | |||||||||||||||||
| 8 Klapp-, Schlamm- und Moschusschildkröten (Claudius angustatus, Dermatemys mawii, Kinosternon spp.,Staurotypus sarvinii , Sternotherus spp.) | 2 | 2×2 | 4×3 | 1 | – | 1×1 | 2×2 | 3) 5) 9) gewisse Arten: 4) 26) | |||||||||
| Asiatische Flussschildkröten (Geoemydidae ) | |||||||||||||||||
| 8a Grosse asiatische Flussschildkröten (Batagur borneensis ,Orlitia borneensis ) | a) | 2 | 2×2 | 5×3 | 2 | – | 1×1 | 3×1 | 3) 5) 18) | ||||||||
| Sumpfschildkröten (Emydidae ) | |||||||||||||||||
| 9 Schmuck- und Zierschildkröten (Actinemys marmorata, Chrysemys spp.,Clemmys guttata, Deirochelys spp.,Emydoidea blandingii, Emys spp.,Glyptemys spp.,Graptemys spp.,Malaclemys terrapin, Pseudemys spp.,Trachemys spp.) | 2 | 2×2 | 5×3 | 2 | – | 1×1 | 2×2 | 3) 5) 9) 18) 26) gewisse Arten: 4) | |||||||||
| 9a Dosenschildkröten (Terrapene spp.) | 2 | 8×4 | – | – | – | 2×2 | – | 1) 4) 5) 7) 9) 26) | |||||||||
| Halswenderschildkröten (Pleurodira ) | |||||||||||||||||
| 10 Pelomedusenschildkröten (Pelomedusi dae ) (Pelomedusa spp.,Pelusios spp.) | a) | 2 | 2×2 | 4×2 | 1 | – | 1×1 | 1×1 | 3) 5) 9) 18) 26) | ||||||||
| 11 Schlangenhalsschildkröten (Chelidae ) (Acanthochelys spp.,Chelodina spp.,Chelus fimbriata, Elseya spp.,Elusor macrurus, Emydura spp.,Hydromedusa spp.,Mesoclemmys spp.,Myuchelys spp.,Phrynops spp.,Platemys platycephala, Pseudemydura umbrina, Rheodytes leukops , Rhinemys rufipes ) | a) | 2 | 2×2 | 5×3 | 2 | – | – | 2×2 | 3) 5) 9) 18) 26) | ||||||||
| 12 Grosse Schienenschildkröte (Podocnemidae ), Arrauschildkröte (Podocnemis expansa ) | a) | 2 | 2×2 | 4×2 | 1 | – | – | 1×1 | 3) 5) 9) 18) 26) | ||||||||
| 12a Kleine und mittelgrosse Schienenschildkröten (Podocnemidae ) (Erymnochelys madagascariensis ,Peltocephalus dumeriliana ,Podocnemis spp. [ausgenommenP. expansa ]) | 2 | 2×2 | 4×2 | 1 | – | – | 1×1 | 3) 5) 9) 26) | |||||||||
| Chamäleons (Chamaeleonidae ) | |||||||||||||||||
| 13 Baumbewohnende Echte Chamäleons (Bradypodion spp., Chamaeleo spp. [ausgenommenC. namaquensis ], Calumma spp.,Furcifer spp.,Kinyongia spp.,Nadzikambia spp.) | a) | 1 | 5×3 | – | – | 5 | 2×2 | – | je nach Art: 1) 3) 4) 5) 8) 9) 13) 15) 26) | ||||||||
| 14 Bodenbewohnendes Echtes Chamäleon (Chamaeleo namaquensis ) | a) | 1 | 6×4 | – | – | 3 | 2×2 | – | 1) 3) 4) 5) 9) 13) 15) 26) | ||||||||
| 15 Erdchamäleons (Brookesia spp., Rhampholeon spp., Rieppeleon spp.) | a) | 1 | 6×4 | – | – | 4 | 2×2 | – | 3) 5) 9) 15) | ||||||||
| Leguane (Iguanidae ) | |||||||||||||||||
| 16 Grüne Leguane (Iguana spp.) | a) | 2 | 4×3 | – | – | 4 | 2×2 | – | 2) 3) 5) 8) 9) 12) 26) | ||||||||
| 17 Grosse bodenbewohnende Leguane (ausgewachsen >** 1** m Gesamtlänge) (Conolophus spp.,Ctenosaura acanthura, C. pectinata, C. similis, Cyclura spp.) | a) | 2 | 5×4 | – | – | 2 | 2×2 | – | 3) 5) 7) 8) 9) 12) 26) | ||||||||
| 17a Anolis (Anolis spp.) | 2 | 6×6 | – | – | 8 | 2×2 | – | 3) 5) 8) 9) 26) | |||||||||
| Agamen (Agamidae ) | |||||||||||||||||
| 18 Segelechsen (Hydrosaurus spp.) | a) | 2 | 5×3 | 4×2 | 1 | 5 | 2×2 | – | 3) 5) 8) 9) 26) | ||||||||
| 19 Wasseragamen (Physignatus spp.) | 2 | 5×3 | 2×2 | 1 | 5 | 2×2 | – | 3) 5) 8) 9) 26) | |||||||||
| 20 Bartagamen (Pogona spp.) | 2 | 5×4 | – | – | 4 | 2×2 | – | 3) 5) 8) 9) 26) gewisse Arten: 4) 13) | |||||||||
| 21 Schönagamen (Calotes spp.) | 2 | 5×4 | – | – | 5 | 2×2 | – | 3) 5) 8) 9) 26) | |||||||||
| 22 Winkelkopfagamen (Gonocephalus spp.) | 2 | 5×4 | – | – | 5 | 2×2 | – | 3) 5) 8) 9) 26) | |||||||||
| 23 Dornschwanzagamen (Uromastyx spp.) | 2 | 5×4 | – | – | 3 | 2×2 | – | 3) 4) 5) 7) 9) 26) | |||||||||
| 23a Flugdrachen (Draco spp.) | a) | 2 | 20×8 | – | – | 20 | 8×4 | 3) 5) 8) 9) 25) 26) | |||||||||
| 23b Dornteufel (Moloch horridus ) | a) | 2 | 6×4 | – | – | 3 | 2×2 | 3) 5) 9) 25) 26) | |||||||||
| Eidechsen (Lacertidae ) | |||||||||||||||||
| 24 Zaun-, Smaragd- und Kanareneidechsen (Lacerta spp.,Gallotia ** spp.) | 2 | 6×4 | –– | –– | 4 | 2×2 | – | 3) 5) 9) 26) gewisse Arten: 4) 13) | |||||||||
| 24a Mauereidechsen (Podarcis spp.) | 2 | 8×4 | – | – | 6 | 2×2 | – | 5) 8) 9) 26) | |||||||||
| 25 Berg- und Kieleidechsen (Zootoca vivipara, Algyroides spp.) | 2 | 8×4 | – | – | 4 | 2×2 | – | 3) 13) gewisse Arten: 1) 4) 5) 9) 26) | |||||||||
| Schienenechsen (Teiidae, Tejus ) | |||||||||||||||||
| 26 Krokodiltejus (Dracaena spp.,Crocodilurus spp.) | a) | 2 | 3×3 | 2×2 | 0,5 | 3 | 1×1 | – | 3) 5) 8) 9) 12) 18) 25) 26) | ||||||||
| 27 Grosstejus (Tupinambis spp.) | a) | 2 | 5×3 | – | – | 3 | 2×2 | – | 3) 5) 7) 9) 12) 26) gewisse Arten: 4) | ||||||||
| Skinke (Scincidae ) | |||||||||||||||||
| 28 Tannenzapfenechse und Blauzungenskinke (Tiliqua spp.) | 2 | 7×4 | –– | –– | 3 | 2×2 | – | 3) 4) 5) 9) 26) | |||||||||
| 28a Kleine und mittelgrosse Bodenskinke (Eumeces spp.,Mabouya spp.,Trachylepis spp.) | 2 | 7×4 | – | – | 3 | 2×2 | – | 3) 5) 7) 9) gewisse Arten: 26) | |||||||||
| 29 Wickelschwanzskink(Corucia zebrata ) | 2 | 5×3 | – | – | 5 | 2×2 | – | 3) 5) 8) 9) | |||||||||
| Geckos (Gekkota ) | |||||||||||||||||
| 30 Nachtaktive kletterndeGeckos(Diplodactylus spp. [gewisse Arten], Hemidactylus ** spp.,Oedura spp.,** Tarentola spp.,Uroplates spp.) | 2 | 6×2 | – | – | 8 | 2×2 | – | 3) 5) 8) 9) gewisse Arten: 4) | |||||||||
| 31 Nachtaktive bodenbewohnendeGeckos(Coleonyx spp.,Diplodactylus spp.[gewisseArten], Eublepharis spp.,Nephrurus spp.) | 2 | 6×6 | – | – | 2 | 2×2 | – | 3) 5) 9) gewisse Arten: 4) 7) | |||||||||
| 32 Tagaktive Geckos (Gonatodes spp.,** Lygodactylus spp.,Phelsuma spp.) | 2 | 6×6 | – | – | 8 | 2×2 | – | 3) 5) 8) 9) 26) | |||||||||
| Gürtelschweife (Cordylidae ) | |||||||||||||||||
| 33 Gürtelschweife (Cordylus spp.,Hemicordylus spp.,Pseudocordylus spp.) | 2 | 5×3 | – | – | 4 | 2×2 | – | 3) 5) 9) 26) gewisse Arten: 4) 8) 13) | |||||||||
| 33a Plattechsen (Platysaurus spp.) | 2 | 8×2 | – | – | 5 | 2×1 | – | 3) 8) 9) 26) gewisse Arten: 4) 5) 13) | |||||||||
| 34 Riesengürtelschweif (Cordylus giganteus ) | 2 | 5×3 | – | – | 3 | 2×2 | – | 3) 4) 5) 7) 9) 26) | |||||||||
| Krustenechsen (Heloderma ) | |||||||||||||||||
| 35 Skorpions–Krustenechse (Heloderma horridum ) | a) | 2 | 4×3 | – | – | 3 | 2×2 | – | 3) 4) 5) 7) 9) 12) 26) | ||||||||
| 35a Gila–Krustenechse (Heloderma suspectum ) | a) | 2 | 4×3 | – | – | 2 | 2×2 | – | 3) 5) 7) 9) 12) 26) | ||||||||
| Warane (Varanidae ) | |||||||||||||||||
| 36 Bodenbewohnende Grosswarane aus trockenen Gebieten245 | a) | 2 | 5×3 | – | – | 2 | 2×2 | – | 3) 5) 9) 12) 26) gewisse Arten: 4) 6) 7) 8) | ||||||||
| 37 Bodenbewohnende Grosswarane aus halbtrockenen bis feuchten Gebieten (Varanus bengalensis , V. komodoensis, V. nebulosus ) | a) | 2 | 5×3 | – | – | 2 | 2×2 | – | 2) 3) 5) 6) gewisse Arten: 7) 8) 9) 12) 26) | ||||||||
| 38 Baumbewohnende Grosswarane aus feuchten Gebieten246 | a) | 2 | 5×2 | – | – | 5 | 2×2 | – | 2) 3) 5) 6) 8) 9) 12) 26) | ||||||||
| 39 Halbaquatisch lebende Grosswarane247 | a) | 2 | 5×3 | 2×2 | 0,5 | 2 | 2×2 | 1×1 | 2) 3) 5) 6) 8) 9) 12) 18) 26) | ||||||||
| 40 Wasserwaran (Varanus mertensi ) | a) | 2 | 2×2 | 3×2 | 0,5 | 2 | 1×1 | 1×1 | 2) 3) 5) 8) 9) 12) 18) 26) | ||||||||
| 41 Herbivore Grosswarane (Varanus mabitang , V. olivaceus ) | a) | 2 | 5×3 | – | – | 5 | 2×2 | – | 2) 3) 5) 6) 8) 9) 12) 25) 26) | ||||||||
| Pythons (Pythonidae ) und Echte Boas (Boidae ) | |||||||||||||||||
| 42 Grosse Riesenschlangen248 | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,75 | 0,2×0,2 | – | 2) 3) 5) 10) 12) gewisse Arten: 4) | ||||||||
| 43 Anakondas (Eunectes spp.) | a) | 2 | 1×0,5 | 1×0,5 | 0,2 | 0,75 | 0,2×0,2 | 0,1×0,1 | 2) 3) 5) 12) 17) 18) | ||||||||
| 43a Kleine und mittelgrosse Pythons und Boas (z. B.Boa constrictor, Epicrates cenchria, Morelia spilota, Python curtus, P. regius ) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,75 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 9) gewisse Arten: 2) 8) | |||||||||
| 43b Chondropython und Hundskopfboas (Morelia viridis ,Corallus spp.) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,75 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 8) | |||||||||
| Echte Nattern (Colubridae ) | |||||||||||||||||
| 44 Asiatische Kielrückennattern (Rhabdophis spp.) | a) | 2 | 1×0,5 | 0,5×0,5 | 0,2 | 0,5 | 0,5×0,1 | 0,5×0,1 | 3) 5) 8) 11) 12) gewisse Arten: 4) | ||||||||
| 45 Blütenkrait (Balanophis spp.) | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,5 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 11) 12) | ||||||||
| 46 Gefährliche Trugnattern (Boiga dendro phila, B. blandingii, Dispholidus typus, Thelotornis spp*.* ) | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,7 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 9) 11) 12) gewisse Arten: 8) 23) 26) | ||||||||
| Giftnattern (Elapidae ) | |||||||||||||||||
| 47 Bodenbewohnende Giftnattern (z. B.Acanthophis spp.,Aspidelaps spp.,Naja spp.,Pseudechis spp.) | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,5 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 11) 12) 23) | ||||||||
| 48 Baumbewohnende Giftnattern (Dendroaspis spp*.* [ausgenommenD. polylepis ], Pseudohaje goldii ) | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,7 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 8) 11) 12) 14) 23) | ||||||||
| 49 Sehr grosse Giftnattern (Dendroaspis polylepis, Oxyuranus spp*.* ) | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,5 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 8) 11) 12) 14) 23) | ||||||||
| 50 Königskobra (Ophiophagus hannah ) | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,5 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 9) 11) 12) 14) 23) 25) | ||||||||
| 51 Wasserkobra (Boulengerina annulata ) | a) | 2 | 0,5×0,3 | 1×0,5 | 0,4 | 0,5 | 0,5×0,1 | 0,5×0,1 | 3) 5) 9) 11) 12) 17) 23) | ||||||||
| 52 Plattschwänze (Seeschlangen) (Laticauda spp.) | a) | 2 | – | 2×1,5 | 0,7 | – | – | 1×1 | 5) 12) 18) 20) 23) gewisse Arten: 21) | ||||||||
| 53 Gelbbauch-Seeschlangen (Pelamis spp.) | a) | 2 | – | 2×1 | 0,5 | – | – | 1×1 | 5) 12) 18) 19) 20) 22) 23) | ||||||||
| Vipern (Viperidae ) | |||||||||||||||||
| 54 Erdvipern (Atractaspididae spp., Homoroselaps spp.) | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,5 | 0,5×0,2 | – | 5) 7) 9) 12) 23) | ||||||||
| 55 Bodenbewohnende Vipern und Grubenottern, ausgenommen seitenwindende Arten | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,5 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 11) 12) 23) gewisse Arten: 4) 13) 26) | ||||||||
| 56 Seitenwindende Vipern und Grubenottern249 | a) | 2 | 1,5×0,5 | – | – | 0,5 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 11) 12) 23) 24) gewisse Arten: 4) | ||||||||
| 57 Baumbewohnende Vipern und Grubenottern | a) | 2 | 1×0,5 | – | – | 0,7 | 0,5×0,2 | – | 3) 5) 8) 12) 23) gewisse Arten: 13) | ||||||||
| 58 Wassermokassinotter (Agkistrodon piscivorus ) | a) | 2 | 0,5×0,5 | 0,5×0,5 | 0,1 | 0,5 | 0,5×0,1 | 0,5×0,1 | 3) 4) 5) 11) 12) 23) | ||||||||
| Krokodile (Crocodylia ) | |||||||||||||||||
| 59 Krokodile250 | a) | 1 | 4×2 | 4×2 | 0,5 | 0,5 | 2×2 | 2×2 | 2) 3) 5) 6) 12) 18) 26) alle Jungtiere und Adulte gewisser Arten: 11) | ||||||||
| Brückenechsen (Rhynchocephalia ) | |||||||||||||||||
| 60 Tuatara (Sphenodon spp.) | a) | 2 | 4×3 | 2×1 | 0,4 | 0,5 | 4×3 | – | 3) 5) 7) 9) 16) |
Anmerkungen zu Tabelle 5 (Reptilien)
| a) Für die private Haltung ist eine Bewilligung nach Artikel 89 notwendig. b) Die Angaben geben sowohl den Flächeninhalt wie auch das Verhältnis von Länge und Breite der Mindestfläche vor. |
|---|
Besondere Anforderungen
| 1) Zusätzlicher Auslauf im Freien, solange es die Wetterverhältnisse erlauben. |
|---|
| 2) Gewisse Arten müssen in einem heizbaren Bassin oder Becken ausreichender Grösse baden können, auch im Abtrenngehege. |
| 3) Die Temperatur muss den Bedürfnissen der Tiere entsprechen. Ein kleinerer Teil des Geheges muss allenfalls eine höhere Temperatur aufweisen und je nach Art muss für jedes Tier eine Wärmequelle vorhanden sein, damit es sich individuell der Strahlung aussetzen kann, ausser bei Freilandhaltung. |
| 4) Die klimatischen Bedingungen über das Jahr hindurch müssen so gewählt werden, dass eine Winter- oder Kältestarre oder eine Trockenruhe für alle Altersklassen erfolgen kann. |
| 5) Soziale Struktur beachten. Unter Umständen müssen die Tiere einzeln gehalten werden. |
| 6) Für alle Riesenschildkröten, Spornschildkröten, Weichschildkröten, Warane und Krokodile: Werden mehrere Tiere im gleichen Gehege gehalten, so müssen die Gehege unterteilt werden können oder es müssen andere geeignete Abtrenngehege vorhanden sein. |
| 7) Der Boden muss teilweise mit grabfähigem Substrat versehen sein, sodass die Tiere darin graben und, je nach Art, sich zurückziehen können. |
| 8) In allen Gehegen müssen, entsprechend der Art, horizontale oder vertikale Klettermöglichkeiten, z. B. Bäume, körperdicke Äste oder Felswände, vorhanden sein. |
| 9) Versteckmöglichkeiten müssen vorhanden sein. |
| 10) Erhöhte Liegeflächen müssen vorhanden sein. |
| 11) Einsehbare Versteckmöglichkeiten, wie Boden- oder Baumhöhlen, Schlupfkästen, Korkröhren oder Ähnliches, müssen vorhanden sein. |
| 12) Solide Gehegekonstruktion (Terrarium). |
| 13) In der Nacht muss eine deutliche Abkühlung stattfinden. |
| 14) Von aussen bedienbarer Schlupfkasten oder eine andere Abtrennmöglichkeit muss vorhanden sein, auch bei Einzelhaltung. |
| 15) Das Gehege muss gut belüftet sein; mindestens 2 Wände müssen aus Maschendraht bestehen. |
| 16) Kühlanlage muss vorhanden sein, auch für das Bassin. |
| 17) Die Bassintiefe kann auf 0,6 m beschränkt werden, wenn sich rechnerisch ein höherer Wert ergeben würde. |
| 18) Ausreichend dimensionierte Filteranlagen. |
| 19) Aquarium muss abgerundete Ecken aufweisen. Ideal sind kreis- oder oval-zylinderförmige Becken. |
| 20) Aquarium muss eine ausbruchsichere Abdeckung haben. |
| 21) Je nach Art Haltung im Süss-, Brack- oder Meerwasseraquarium, mit kleinem Landteil. |
| 22) Haltung im Meerwasseraquarium ohne Landteil. |
| 23) Falls für die gehaltenen Arten verfügbar, müssen Antivenine (Seren) vorrätig gehalten oder über die Mitgliedschaft in einem Serumverein leicht zu beschaffen sein. |
| 24) Bei gewissen Arten müssen Stellen mit feinem, staubfreiem, losem Sand vorhanden sein, wo sich die Tiere eingraben können. |
| 25) Der Nachweis muss erbracht werden, dass ausreichend artgerechtes Futter beschafft werden kann. |
| 26) Bei gewissen tagaktiven Arten sind helle Lampen (HQL, HQI oder vergleichbare Lampen) zur Bestrahlung lokaler Aufwärmplätze zu verwenden, ausser die Tiere werden im Freiland oder in Gehegen mit direkter Sonneneinstrahlung gehalten. Die ausschliessliche Verwendung von Bodenheizungen oder Infrarotstrahlern ist nicht zulässig. |
Vorbemerkung
| Gehege für Amphibien | Für Gruppen bis zu n Tierena) | Für jedes weitere Tier | Besondere Anforderungen | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Landteil | Bassin | Gehege | Landteil | Bassin | |||||||||||
| Tierarten | (n) | Fläched) KL | Fläched) KL | Tiefe KL | Höheb) KL | Fläche KL | Fläche KL | |||||||||
| Laubfrösche (Hylidae ), Riedfrösche (Hyperoliidae ), Hornfrösche (Ceratophrydae ) und Ruderfrösche (Rhacophoridae ) | ||||||||||||||||
| 1 Frösche aus gemässigten Klimazonen (Hyla arborea, H. cinerea, H. meridionalis, Rhacophorus dennysi ) | 2 | 10×5 | – | – | 10 | 2×2 | – | 1) 3) gewisse Arten: 2) 4) 6) 7) | ||||||||
| 2 Nicht bodenbewohnende Frösche aus tropischen und subtropischen Klimazonen (Agalychnis spp.,Hyperolius spp.,Dendropsophus spp.,Trachycephalus spp.,Polypedates spp.) | 2 | 10×5 | – | – | 10 | 2×2 | – | 1) 2) 3) gewisse Arten: 5) 7) 9) | ||||||||
| 2a Bodenbewohnende Frösche aus tropischen und subtropischen Klimazonen (z. B.Ceratophrys spp.,Hypsiboas spp.) | 2 | 10×5 | – | – | 4 | 2×2 | – | 1) 3) 8) gewisse Arten: 7) 9) | ||||||||
| Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae ) | ||||||||||||||||
| 3 Bodenbewohnende Baumsteigerfrösche | 2 | 25×15 | – | – | 8 | 15×2 | – | 1) 3) 7) 9) | ||||||||
| 4 Baumbewohnende Baumsteigerfrösche | 2 | 20×10 | – | – | 25 | 10×2 | – | 1) 2) 3) 4) 9) gewisse Arten: 5) 7) | ||||||||
| Zungenlose Frösche (Pipidae ) | ||||||||||||||||
| 5 Krallenfrösche und Wabenkröten tropischer Gewässer (Pipa spp.,Xenopus spp.) | 2 | – | 6×4 | 4 | – | – | 2×2 | 1) 10) | ||||||||
| 5a Zwergkrallenfrösche (Hymenochirus spp.) | 2 | – | 12×6 | 8 | – | – | 6×3 | 1) 10) | ||||||||
| Echte Frösche (Ranidae ) | ||||||||||||||||
| 6 Wasserfrösche (Lithobates spp.,Pelophylax spp.) | 2 | 6×4 | 10×5 | 2 | 5 | 2×2 | 2×1 | 1) 3) gewisse Arten: 6) | ||||||||
| Kröten (Bufonidae ) | ||||||||||||||||
| 7 Kröten aus gemässigten Zonen (z. B.Bufo bufo, B. viridis, B. calamita ) | 2 | 6×4 | – | – | 4 | 2×2 | – | 1) 3) 6) gewisse Arten: 2) 7) | ||||||||
| 8 Kröten aus subtropischen und tropischen Zonen (z. B.Bufo alvarius, B. guttatus, B. mauretanicus, B. marinus ,B. pardalis ) | 2 | 6×4 | – | – | 4 | 2×2 | – | 1) 3) 7) gewisse Arten: 8) | ||||||||
| 9 Tropische Baumkröten (Pedostibes spp.) | 2 | 6×4 | – | – | 8 | 2×2 | – | 1) 2) 3) 4) 7) | ||||||||
| Echte Salamander (Salamandridae ) | ||||||||||||||||
| 10 Landsalamander (Salamandra spp*.* ) | 2 | 10×4 | – | – | 4 | 2×2 | – | 1) 3) gewisse Arten: 6) 7) 9) 11) | ||||||||
| 11 Wassermolche (Pachytriton spp.,Taricha spp.,Triturus spp.) | 2 | 8×4 | 10×4 | 4 | 4 | 2×2 | 3×3 | 1) 3) 11) gewisse Arten: 7) 9) | ||||||||
| Riesensalamander und Schlammteufel (Cryptobranchidae ) | ||||||||||||||||
| 12 Riesensalamander*,* Schlammteufel (Andrias spp.,Cryptobranchus alleganiensis ) | c) | 1 | – | 3×2 | 0,5 | – | – | 3×2 | 3) 10) 12) | |||||||
| Querzahnsalamander (Ambystomatidae ) | ||||||||||||||||
| 13 Axolotl und andere neotene, vollaquatische Querzahnsalamander (Ambystoma spp. [neotene Formen]) | 2 | – | 4×2 | 2 | – | – | 1×1 | 1) 3) 10) 12) | ||||||||
| 13a Flecken- und Tigersalamander (Ambystoma spp. [ausgenommen neotene Formen]) | 2 | 10×4 | – | – | 4 | 2×2 | – | 1) 3) gewisse Arten: 6) 7) 9) 11) | ||||||||
| Armmolche (Sirenidae ) | ||||||||||||||||
| 14 Armmolche (Siren spp.,Pseudobranchus spp.) | 2 | – | 4×2 | 2 | – | – | 1×1 | 1) 3) 10) 12) |
Anmerkungen zu Tabelle 6 (Amphibien)
| a) Tiere können für die Quarantäne, zur Behandlung von Krankheiten und Unfällen, zur Eingewöhnung, zur Zucht und Aufzucht und für die Winter- oder Kältestarre vorübergehend in kleineren Gehegen gehalten werden. b) Angegeben ist die durchschnittliche Höhe der Gehege; diese dürfen an einzelnen Stellen höher oder niedriger sein. c) Für die private Haltung ist eine Bewilligung nach Artikel 89 notwendig. d) Die Angaben geben sowohl den Flächeninhalt wie auch das Verhältnis von Länge und Breite der Mindestfläche vor. |
|---|
Besondere Anforderungen
| 1) Es dürfen zwei Tiere zusammen gehalten werden; eine Paarhaltung ist jedoch nicht notwendig. Bei solitär lebenden Arten dürfen zwei verträgliche Tiere auf der Mindestgehegegrösse gehalten werden. 2) Das Gehege muss mit verschiedenen Klettermöglichkeiten, wie z. B. Pflanzen, Ästen oder Rindenstücken, ausgestattet sein. 3) Das Gehege muss Versteckmöglichkeiten, wie Höhlen, Spalten oder Laub, aufweisen. 4) Das Gehege muss mit Grünpflanzen ausgestattet sein, auf denen sich die Tiere aufhalten können. 5) Das Gehege muss mit Bromelien oder vergleichbaren trichterförmigen Grünpflanzen ausgestattet sein. 6) Die Tiere müssen die Winter- oder Kältestarre in lockerem, grabfähigem Substrat verbringen können. 7) Es muss eine Wasserschale, ein mit Wasser gefülltes Gefäss, mit Wasser gefüllte Pflanzen (z. B. Bromelien) oder ein Wasserlauf vorhanden sein. 8) Der Gehegeboden muss mit lockerem, grabfähigem Substrat ausgestattet sein, damit die Tiere sich zur Trockenruhe (Ästivation) zurückziehen können. 9) Hohe Luftfeuchtigkeit. 10) Das Becken für überwiegend aquatisch lebende Arten muss eine ausreichende Infrastruktur mit Versteckmöglichkeiten aufweisen. 11) Saisonal stark schwankendes Klima. Starke Absenkung der Temperatur während der Nacht. 12) Filter oder Frischwasserzulauf. |
|---|
| Haltung | Transport | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Forellenartigea) | Karpfenartigea) | Forellenartigea) | Karpfenartigea) | ||
| 1 Tierbesatzb) | |||||
| 2 Maximale Besatzdichte pro Kubikmeter Wasser | kg | 80c) | 100 | 250 | 500 |
| 3 Wasserqualität | |||||
| 4 Sauerstoffsättigung | |||||
| 5 – maximale Sättigung | Prozente | 200 | 200 | 200 | 200 |
| 6 – minimale Sättigung | Prozente | 60 | 60 | 60 | 60 |
| 7 Minimaler gelöster Sauerstoff im Tierbereich | mg/l | 5,0 | 3,5 | 5,0 | 3,5 |
| 8 Maximaler Ammoniakgehalt | mg/l | 0,01 | 0,02 | 0,02 | 0,04 |
| 9 Maximaler Nitritgehalt | mg/l | 1,5 | 1,5 | 1,5 | 1,5 |
| 10 pH-Werte | 5,5–9,0 | 5,5–9,0 | 5,5–9,0 | 5,5–9,0 | |
| 11 Maximale Temperatur | °C | 22 | 30 | 16 | 24 |
| 12 Maximale Temperaturdifferenz beim Umsetzen | |||||
| 13 – in kälteres Wasser | °C | 3 | 3 | 3 | 3 |
| 14 – in wärmeres Wasser | °C | 5 | 5 | 5 | 5 |
| 15 Futterentzug maximald) | Tagesgrade | 100 | 280 | 100 | 280 |
Anmerkungen zu Tabelle 7
| a) Zusätzlich zu den für alle Forellen- bzw. Karpfenartigen geltenden Mindestanforderungen sind die jeweiligen artspezifischen Bedürfnisse zu berücksichtigen. b) Der Tierbesatz ist so zu wählen, dass alle Parameter der Wasserqualität langfristig eingehalten werden. c) Unter begründeten Voraussetzungen kann die maximale Besatzdichte für Forellenartige pro Becken für maximal 14 Tage am Stück auf bis zu 100 kg/m3erhöht werden. d) Unter begründeten Voraussetzungen kann die maximale Futterentzugsdauer für Forellenartige bis auf maximal 200 Tagesgrade verlängert werden. |
|---|
Vorbemerkungen
| Aquariena),b) | Teichea),b) | |||
|---|---|---|---|---|
| Grössenklasse | KL (in cm) | Anzahl Liter pro cm Fisch | KL (in cm) | Anzahl Liter pro cm Fisch |
| 1 | bis 5 | 0,5 | bis 10 | 2 |
| 2 | bis 10 | 0,75 | bis 20 | 2,5 |
| 3 | bis 15 | 1 | bis 30 | 5 |
| 4 | bis 20 | 1,25 | bis 40 | 7 |
| 5 | bis 30 | 1,75 | bis 50 | 9 |
| 6 | bis 40 | 2,25 | bis 60 | 11 |
| 7 | über 40 | 3 | bis 70 | 13 |
| 8 | – | – | bis 80 | 16 |
| 9 | – | – | bis 90 | 19 |
| 10 | – | – | bis 100 | 22 |
| 11 | – | – | bis 120 | 25 |
| 12 | – | – | bis 150 | 30 |
| 13 | – | – | bis 200 | 40 |
Anmerkungen zu Tabelle 8 (Aquarien und Teiche)
| a) Zusätzlich zu den errechneten Mindestvolumina sind die artspezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Fischarten zu berücksichtigen. b) Zusätzlich zu den errechneten Mindestvolumina sind folgende Mindestbeckenabmessungen zu berücksichtigen: Beckenlänge: mind. 3× Körperlänge grösster Fisch Beckenbreite: mind. 2× Körperlänge grösster Fisch Wassertiefe: mind. 1× Körperlänge grösster Fisch |
|---|
(Art. 10)
Vorbemerkungen
– Die Vorbemerkungen von Anhang 2 gelten auch für Anhang 3. – Einrichtungen für Versuche mit Fischen werden im Rahmen der Bewilligung nach Artikel 122 im Einzelfall beurteilt. Abweichungen von den Mindestabmessungen nach Anhang 2 sind zulässig, soweit sie zum Erreichen des Versuchsziels nötig und bewilligt sind. Die Anforderungen für das Halten der Fische werden für jede Anlage individuell festgelegt.
Die Werte gelten für belüftete Gehege oder Räume. Ansonsten gelten die Werte aus Anhang 2.
| Tierarten, Gewicht | Mindestbodenfläche der Haltungseinheit cm2 | Bodenfläche pro Tier cm2 | Höhe cm | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|
| Maus,Mus musculus | ||||
| < 20 g | 330 | 60 | 12 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| 20–30 g | 330 | 80 | 12 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| > 30 g | 330 | 100 | 12 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| Ratte,Rattus norvegicus | ||||
| < 200 g | 800 | 200 | 18 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| 200–300 g | 800 | 250 | 18 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| 300–400 g | 800 | 350 | 18 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| 400–600 g | 1500 | 450 | 20 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| > 600 g | 1500 | 600 | 20 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| Hamster,Mesocricetus sp.; Cricetulus griseus | ||||
| < 60 g | 800 | 250 | 18 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| > 60 g | 800 | 400 | 18 | 1) 3) 4) 5) 6) |
| Mongolische Rennmaus,Meriones sp. | ||||
| < 40 g | 1500 | 350 | 20 | 1) 3) 5) 7) |
| > 40 g | 1500 | 450 | 20 | 1) 3) 5) 7) |
| Meerschweinchen,Cavia porcellus | ||||
| < 300 g | 3800 | 350 | 30 | 1) 2) 3) 4) |
| 300–700 g | 3800 | 700 | 30 | 1) 2) 3) 4) |
| > 700 g | 3800 | 900 | 30 | 1) 2) 3) 4) |
Anmerkungen zu Tabelle 1 (Nagetiere, nicht züchtend)
| 1) Festboden mit geeigneter Einstreu, z.B. entstaubtes Holzgranulat. |
|---|
| 2) Grob strukturiertes Futter, z.B. Heu oder Stroh. |
| 3) Geeignete Nageobjekte, z.B. hart gepresste Futterwürfel oder Weichholzstücke. |
| 4) Unterschlupf mit mindestens zwei Zugängen oder einer offenen Längsseite, der den gleichzeitigen Rückzug aller Tiere ermöglicht. |
| 5) Geeignetes Nestmaterial, z.B. Zellstoff. |
| 6) Klettermöglichkeit, z.B. Gitterdeckel, Klettergestell. |
| 7) Zum Graben einer Höhle geeignete Einstreu oder undurchsichtiger Tunnel von mind. 20 cm Länge mit endständiger Schlafhöhle. |
Die Werte gelten für belüftete Gehege oder Räume. Ansonsten gelten die Werte aus Anhang 2.
| Tierarten, Gewicht | Mindestbodenfläche der Haltungseinheit cm2 | Höhe cm | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Maus,Mus musculus | 500 | 12 | 1) 3) 4) 5) 6) 8) 9) |
| Ratte,Rattus norvegicus | |||
| 300–400 g | 800 | 18 | 1) 3) 4) 5) 6) 10) |
| > 400 g | 1500 | 20 | 1) 3) 4) 5) 6) 10) |
| Hamster,Mesocricetus sp. ;Cricetulus griseus | 800 | 18 | 1) 3) 4) 5) 6) 11) |
| Mongolische Rennmaus,Meriones sp. | 1500 | 20 | 1) 3) 5) 7) 8) |
| Meerschweinchen,Cavia porcellus | 3800 | 30 | 1) 2) 3) 4) 8) 12) |
Anmerkungen zu Tabelle 2 (Nagetiere, züchtend)
| 1) | Festboden mit geeigneter Einstreu, z.B. entstaubtes Holzgranulat. |
|---|---|
| 2) | Grob strukturiertes Futter, z.B. Heu oder Stroh. |
| 3) | Geeignete Nageobjekte, z.B. hart gepresste Futterwürfel oder Weichholzstücke. |
| 4) | Unterschlupf mit mindestens zwei Zugängen oder einer offenen Längsseite, der den gleichzeitigen Rückzug aller Tiere ermöglicht. |
| 5) | Geeignetes Nestmaterial, z.B. Zellstoff. |
| 6) | Klettermöglichkeit, z.B. Gitterdeckel, Klettergestell. |
| 7) | Zum Graben einer Höhle geeignete Einstreu oder undurchsichtiger Tunnel von mind. 20 cm Länge mit endständiger Schlafhöhle. |
| 8) | Bodenfläche für monogames Paar oder Männchen mit zwei Weibchen, einschliesslich der Jungtiere bis zum Absetzen. |
| 9) | Werden die Jungtiere über das übliche Absetzalter hinaus mit dem Muttertier gehalten, so gilt als Mindestbodenfläche 800 cm2. |
| 10) | Bodenfläche für Muttertier und Jungtiere bis zum Absetzen. Für jedes zusätzliche adulte Tier 400 cm2. |
| 11) | Bodenfläche für Muttertier oder monogames Paar, einschliesslich der Jungtiere bis zum Absetzen. |
| 12) | Für jedes weitere adulte Tier von weniger als 700 g 1000 cm2und für jedes weitere adulte Tier von mehr als 700 g 1500 cm2. Werden mehr als 20 Tiere gehalten, so kann die Bodenfläche pro Muttertier auf 900 cm2reduziert werden. |
| Tierart | Für Gruppen bis zu n Tieren | Für jedes weitere Tier | Anmerkungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl (n) | Fläche m2 | Volumen m3 | Fläche m2 | Volumen m3 | |||||
| Marmosetten | 5 | 1,5 | 3 | 0,3 | 0,6 | 1) 2) 3) 4) 5) | |||
| Tamarine, Springtamarin | 5 | 3 | 6 | 0,5 | 1 | 1) 2) 3) 4) 5) | |||
| Nachtaffe | 5 | 6 | 12 | 1 | 2 | 1) 2) 3) 4) 5) | |||
| Saimiri | 5 | 6 | 15 | 1,5 | 3,75 | 1) 2) 3) 5) | |||
| Klammeraffen, Meerkatzen, Makaken | 5 | 15 | 45 | 3 | 9 | 1) 3) 5) 6) 7) 8) |
Anmerkungen zu Tabelle 3 (Primaten, nicht züchtend)
| 1) | Klettermöglichkeiten, je nach Art Äste oder Kletterfelsen. Die Astdicke muss den Greiforganen der Tiere entsprechen. |
|---|---|
| 2) | Schlafboxen. Sie sind der Art entsprechend auf Bodenhöhe oder erhöht anzubringen. Bei zeitweise unverträglichen Arten muss für jedes Tier eine Boxe vorhanden sein. |
| 3) | Sichtblenden, Ausweich- und Versteckmöglichkeiten. |
| 4) | Monogames Paar mit tolerierten Nachkommen. |
| 5) | Beschäftigung der Tiere durch wechselnde Gegenstände, z.B. Schwingseile, Stroh, Plastikfässer und durch das abwechslungsreiche Verstecken von Nahrung an wechselnden Orten. Die Tiere müssen durch zusätzliche Umweltreize zum Explorieren angeregt werden. |
| 6) | Trenn- bzw. Absperrmöglichkeit. |
| 7) | In Gehegen mit 45 m3können 5 adulte Tiere oder 10 Jungtiere (bis maximal 3-jährig) gehalten werden. |
| 8) | Kleine Gruppen (max. 3 Tiere) oder in begründeten Fällen unverträgliche Einzeltiere können maximal 1 Jahr lang in kleineren Gehegen mit mindestens 15 m3gehalten werden, wenn sie täglich während der Aktivitätszeit mindestens 5 Stunden Zugang zum grossen Auslaufgehege mit 45 m3haben. |
Die Wassertemperatur muss zwischen 18 °C und 22 °C liegen.
| Körperlänge | Mindestfläche des Bassins für 1 Tier cm2 | Mindestfläche für jedes zusätzliche Tier cm2 | Höhe cm | |
|---|---|---|---|---|
| Xenopus | < 6 cm | 160 | 40 | 6 |
| 6–9 cm | 300 | 75 | 8 | |
| 9–12 cm | 600 | 150 | 10 | |
| > 12 cm | 920 | 230 | 12,5 |
(Art. 165 Abs. 1 Bst. f)
Vorbemerkungen
Die Masse bezeichnen den minimalen durchschnittlichen Raumbedarf je Tier. Sie dürfen nicht unterschritten werden.
Es kann notwendig sein, aufgrund der Transportdauer, des Zustandes der Tiere und der Witterung die Mindestwerte angemessen zu vergrössern.
| Mindestraumbedarf für den Transport von Rindern | ||
|---|---|---|
| Gewicht kg | Fläche je Tier m2 | Mindesthöhe des Abteils cm |
| 40–80 kg | 0,30 | Widerristhöhe + 20 cm |
| 80–150 kg | 0,40 | Widerristhöhe + 25 cm |
| 150–250 kg | 0,80 | Widerristhöhe + 25 cm |
| 250–350 kg | 1,00 | Widerristhöhe + 35 cm |
| 350–450 kg | 1,20 | Widerristhöhe + 35 cm |
| 450–550 kg | 1,40 | Widerristhöhe + 35 cm |
| 550–700 kg | 1,60 | Widerristhöhe + 35 cm |
| über 700 kg | 1,80 | Widerristhöhe + 35 cm |
| Mindestraumbedarf für den Transport von Schweinen | ||
|---|---|---|
| Gewicht kg | Fläche je Tier m2 | Mindesthöhe des Abteils cm |
| bis 15 kg | 0,09 | 75 cm |
| 15–25 kg | 0,12 | 75 cm |
| 25–50 kg | 0,18 | 75 cm |
| 50–75 kg | 0,30 | 90 cm |
| 75–90 kg | 0,35 | 100 cm |
| 90–110 kg | 0,43 | 100 cm |
| 110–125 kg | 0,51 | 100 cm |
| 125–150 kg | 0,56 | 110 cm |
| 150–200 kg | 0,69 | 110 cm |
| über 200 kg | 0,82 | 110 cm |
| Mindestraumbedarf für den Transport von geschorenen Schafen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gewicht kg | Fläche je Tier m2 | Mindesthöhe des Abteils cm | ||
| 30–45 kg | 0,25 | Widerristhöhe + 25 cm | ||
| 45–60 kg | 0,33 | Widerristhöhe + 30 cm | ||
| über 60 kg | 0,40 | Widerristhöhe + 30 cm |
| Mindestraumbedarf für den Transport von Ziegen | ||
|---|---|---|
| Gewicht1 kg | Fläche je Tier m2 | Mindesthöhe des Abteils cm |
| unter 152kg | 0,12 | Widerristhöhe + 30 cm |
| 15–232kg | 0,18 | Widerristhöhe + 40 cm |
| 23–35 kg | 0,25 | Widerristhöhe + 50 cm |
| 35–55 kg | 0,33 | Widerristhöhe + 50 cm |
| über 55 kg | 0,50 | Widerristhöhe + 50 cm |
| Mindestraumbedarf für den Transport von nicht geschorenen Schafe | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gewicht kg | Fläche je Tier m2 | Mindesthöhe des Abteils cm | ||
| unter 30 kg | 0,20 | Widerristhöhe + 20 cm | ||
| 30–45 kg | 0,25 | Widerristhöhe + 25 cm | ||
| 45–60 kg | 0,40 | Widerristhöhe + 30 cm | ||
| über 60 kg | 0,50 | Widerristhöhe + 30 cm |
| Mindestraumbedarf für den Transport von Equiden | ||
|---|---|---|
| Fläche je Tier m2 | Mindesthöhe des Abteils cm | |
| Fohlen | 0,85 | Widerristhöhe + 40 cm |
| Leichte Equiden | 1,40 | Widerristhöhe + 40 cm |
| Mittlere Equiden | 1,60 | Widerristhöhe + 40 cm |
| Schwere Equiden | 1,90 | Widerristhöhe + 40 cm |
| Mindestraumbedarf für den Transport von Auen in fortgeschrittenem Trächtigkeitsstadium und von Zuchtwiddern | ||
|---|---|---|
| Fläche je Tier m2 | Mindesthöhe des Abteils cm | |
| Auen | 0,50 | Widerristhöhe + 30 cm |
| Widder | 0,50 | Widerristhöhe + 30 cm |
Anmerkungen zu Tabelle 2
| 1 In einem Transportbehälter im Personenwagen dürfen maximal 3 Jungtiere bis je 7 kg transportiert werden. |
|---|
| 2 Beim Transport von Jungtieren in einem Transportmittel für Grossvieh muss die Ladefläche mit stabilen Trennwänden in mehrere Abteile aufgeteilt werden, sodass die Tiere genügend Halt finden |
| Mindestraumbedarf für den Transport von Hühnern, Gänsen, Enten und Truten | ||
|---|---|---|
| Gewicht kg | Fläche je kg Lebendgewicht cm2/kg | Mindesthöhe des Abteils cm |
| bis 3,0 kg | 160 | 24 |
| bis 5,0 kg | 115 | 25 |
| bis 10,0 kg | 105 | 30 |
| bis 15,0 kg | 105 | 35 |
| über 15,0 kg | 90 | 40 |
| Mindestraumbedarf für den Transport von Eintagsküken | ||
|---|---|---|
| Fläche je Tier cm2 | Mindesthöhe des Abteils cm | |
| Eintagsküken, -enten | 21 | 10 |
| Eintagsgänse, -truten | 35 | 10 |
(Art. 225)
VorbemerkungenFür die nachstehend aufgeführten Artikel gelten die in Spalte C genannten Übergangsfristen. Diese Übergangsfristen sind nur auf den in Spalte D genannten Geltungsbereich anwendbar. Während der Übergangsfrist sind die in Spalte E genannten Bedingungen zu beachten.
| Ziffer | A | B | C | D | E | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Artikel | Inhalt der Bestimmung, zu der eine Übergangsfrist besteht | Übergangsfrist ab Datum des Inkrafttretens | Geltungsbereich der Übergangsbestimmung | Bedingungen während der Übergangsfrist | ||||||
| 1 | Art. 26 Abs. 1 | Verbot der Anwendung von Reproduktionsmethoden zur Überbrückung eines Mangels im natürlichen Fortpflanzungsverhalten | 5 Jahre | |||||||
| 2 | Art. 27 | Durchführung von künstlichen Reproduktionsmethoden durch Fachpersonen | 5 Jahre | |||||||
| 3 | Art. 31 Abs. 1 | landwirtschaftliche Ausbildung bei mehr als 10 Grossvieheinheiten Nutztieren | 5 Jahre | |||||||
| 4 | Art. 31 Abs. 4 | Sachkundenachweis bei weniger als 10 Grossvieheinheiten Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Equiden, Lamas, Alpakas, Kaninchen oder Geflügel | 5 Jahre | |||||||
| 5 | Art. 31 Abs. 5 | Nachweis von Fachkenntnissen bei gewerbsmässiger Haltung von mehr als 11 Equiden | 5 Jahre | |||||||
| 6 | Art. 32 in Verbindung mit Art. 224 | Kastration von Ferkeln ohne Schmerzausschaltung | bis 31.12.2009 | |||||||
| 7 | Art. 35 Abs. 3 | Verbot neuer Standplätze mit Elektrobügel | 5 Jahre | |||||||
| 8 | Art. 35 Abs. 4 Bst. c | Verwendung von bewilligten Netzgeräten | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 9 | Art. 37 Abs. 1 | Zugang zu Wasser für Kälber | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 10 | Art. 37 Abs. 4 | Rohfaserversorgung für Mastkälber | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 11 | Art. 39 Abs. 2 in Verbindung mit Anhang 1 Tabelle 2 | Liegebereich für übrige Rinder | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | Die Bodenfläche muss je Tier bis 200 kg 1,80 m2, bis 300 kg 2,0 m2, bis 400 kg 2,3 m2und mehr als 400 kg 2,5 m2betragen. | |||||
| 12 | Art. 39 Abs. 3 | Verbot von Einflächenbuchten mit Tiefstreu für Rinder zur Grossviehmast über vier Monate | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 13 | Art. 40 Abs. 1 | Auslauf während der Winterfütterungsperiode | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen, die über eine Ausnahmebewilligung verfügen | ||||||
| 14 | Art. 40 Abs. 3 | Abtrennen von Kälbern bei der Anbindehaltung von Mutter‑ und Ammenkühen | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 15 | Art. 41 Abs. 2 Satz 2 | Bugkante in Liegeboxen für Rinder | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 16 | Art. 41 Abs. 3 | Besonderes Abteil für kalbende Tiere in Laufställen | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 17 | Art. 44 | Beschäftigung für Schweine | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 18 | Art. 45 Abs. 1 | Zugang zu Wasser für Schweine | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 19 | Art. 47 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 1 Tabelle 3 Ziffern 31 und 32 | Gesamtfläche und Liegefläche für Schweine | 10 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | Für Buchten mit Teil- oder Vollspaltenboden sowie Buchten mit separatem Kotplatz muss die Gesamtfläche pro Tier für abgesetzte Ferkel bis 25 kg 0,30 m2, für Schweine von 25 bis 60 kg 0,45 m2, für Schweine von 60 bis 110 kg 0,65 m2und für Sauen 1,3 m2betragen. Ferkelaufzuchtbuchten dürfen nur zu zwei Dritteln mit Spalten- oder Lochböden versehen sein. | |||||
| 20 | Art. 49 Abs. 2 | Verhinderung des gegenseitigen Vertreibens vom Fressplatz während der Futteraufnahme bei Schweinen | 15 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 21 | Art. 52 Abs. 1 | Verbot der Anbindehaltung für Schafe | 10 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | 1. Schafe, die angebunden gehalten werden, müssen sich regelmässig, mindestens jedoch an 60 Tagen während der Vegetationsperiode und an 30 Tagen während der Winterfütterungsperiode, im Freien bewegen können. 2. Sie dürfen nicht länger als zwei Wochen ohne Unterbruch angebunden sein. 3. Der Auslauf im Winter muss spätestens ab 1. September 2010 gewährt werden. | |||||
| 22 | Art. 55 Abs. 1 | Auslauf für angebunden gehaltene Ziegen | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 23 | Art. 55 Abs. 3 | eingestreuter Liegebereich für Ziegen | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 24 | Art. 59 Abs. 1 | Verbot der Anbindehaltung für Equiden | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 25 | Art. 59 Abs. 3 | Sozialkontakt bei Equiden | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 26 | Art. 61 Abs. 2 in Verbindung mit Anhang 1 Tabelle 7 | Auslaufflächen für den Auslauf von Equiden | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 27 | Art. 61 Abs. 4 | Auslauf für Zuchtstuten mit Fohlen, Jungpferde und andere ungenutzte Pferde | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 28 | Art. 61 Abs. 5 | Auslauf für genutzte Equiden | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | Die kantonale Behörde kann auf Gesuch der Tierhalterin oder des Tierhalters für gewerbsmässige Betriebe, die am 1. Juli 2001 bestanden haben, die Übergangszeit bis spätestens 1. September 2023 verlängern, wenn: 1. die notwendige Auslauffläche wegen fehlender Fläche nicht eingerichtet werden kann, 2. die Equiden in der Regel täglich genutzt werden, 3. der Betrieb mehr als 10 Equiden aufweist, und 4. die übrigen Anforderungen der Tierschutzverordnung eingehalten werden. | |||||
| 29 | Art. 63 | Verbot der Verwendung von Stacheldraht | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 30 | Art. 66 Abs. 2 | Einstreu auf dem Stallboden auf mindestens 20 Prozent der begehbaren Fläche für Hausgeflügel | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 31 | Art. 66 Abs. 3 Bst. c | erhöhte Sitzgelegenheiten für Aufzucht-, Lege- und Elterntiere der Haushühner, für Perlhühner und für Haustauben | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 32 | Art. 66 Abs. 3 Bst. d und e | Schwimmgelegenheit für Enten und Gänse, Badegelegenheit für Haustauben | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 33 | Art. 68 Abs. 1 | Ausbildung vor dem Erwerb eines Hundes | 2 Jahre | |||||||
| 34 | Art. 68 Abs. 2 | Ausbildung nach dem Erwerb eines Hundes | 2 Jahre | |||||||
| 35 | Art. 72 Abs. 5 | Sichtblenden in Boxen und Zwingern für Hunde | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 36 | Art. 85 Abs. 2 | spezifische tierartbezogene Ausbildung in kleineren Tierhaltungen | 5 Jahre | |||||||
| 37 | Art. 85 Abs. 3 | Ausbildung in kleineren privaten Wildtierhaltungen | 5 Jahre | |||||||
| 38 | Art. 97 | Ausbildung für den Umgang mit Fischen und Panzerkrebsen | 5 Jahre | |||||||
| 39 | Art. 117 | Anforderungen an Räume und Gehege mit Versuchstieren | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 40 | Art. 119 Abs. 2 und 3 | Haltung verschiedener Tierarten in einem Raum, Gruppenhaltung | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen, ausgenommen für Primaten, Hunde und Katzen | ||||||
| 41 | Art. 150 | Aus- und Fortbildung des Viehhandels- und Transportpersonals | 5 Jahre | |||||||
| 42 | Art. 159 Abs. 1 Satz 3 | Querleisten an Rampen beim Tiertransport | 2 Jahre | |||||||
| 43 | Art. 165 Abs. 1 Bst. h | Abschlussgitter an Transportfahrzeugen und Anhängern | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Fahrzeuge und Anhänger | ||||||
| 44 | Art. 177 Abs. 2–4 | Aus- und Fortbildung des Schlachthofpersonals | 5 Jahre | In Grossbetrieben müssen während der Übergangsfrist jährlich mindestens 20 Prozent des betroffenen Personals ausgebildet werden. | ||||||
| 45 | Art. 203 Abs. 1 | Ausbildung für Ausbilderinnen und Ausbilder | 2 Jahre | Ausbildung für Hundehalterinnen und Hundehalter | ||||||
| 46 | Art. 203 Abs. 2 | Anerkennung von Kursen für Ausbilderinnen und Ausbilder | 2 Jahre | Ausbildung für Hundehalterinnen und Hundehalter | ||||||
| 47 | Art. 205 Bst. c | Nachweis der externen Qualitätskontrolle für Ausbildungsstätten | 2 Jahre | Ausbildung für Hundehalterinnen und Hundehalter | ||||||
| 48 | Anhang 1 Tabelle 1 Ziffern 1 und 32 | Masse (Länge und Breite) für Jungtiere in Anbindehaltung und für Kühe in Anbinde- und Gruppenhaltung | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen, deren Standplätze bzw. Liegeboxen nebenstehende Abmessungen unterschreiten | Für Jungtiere im Kurzstand von 301 bis 400 kg: – Breite von 90 cm und Länge von 145 cm; für Jungtiere im Kurzstand über 400 kg: – Breite von 100 cm und Länge von 155 cm; für Kühe mit Widerristhöhe von über 130 cm: – im Kurzstand: Breite von 110 cm und Länge von 165 cm; – im Mittellangstand: Breite von 110 cm und Länge von 200 cm; – wandständige Liegebox: Breite von 120 cm und Länge von 240 cm; – gegenständige Liegebox: Breite von 120 cm und Länge von 220 cm. | |||||
| 49 | Anhang 1 Tabelle 3 Ziffer 21 | Masse der Kastenstände für Sauen | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | Höchstens ein Drittel der Kastenstände darf 55 cm × 170 cm aufweisen. | |||||
| 50 | Anhang 1 Tabelle 3 Ziffer 31 und Anmerkung 7 | Fläche für Eber und Länge der Buchtenseite | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 51 | Anhang 1 Tabelle 4 Ziffern 21 und 22 | Fressplatzbreite und Buchtenfläche für Schafe | 10 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | 1. Für am 1. September 2008 bestehende Buchten in Laufställen muss die begehbare Buchtenfläche für Mastlämmer von 25–50 kg 0,5 m2, für Jährlinge von 50–60 kg 0,7 m2, für Mutterschafe von 60–70 kg ohne Lämmer 1,0 m2, für Mutterschafe von 60–70 kg mit Lämmern 1,5 m2und für Widder über 70 kg 1,5 m2pro Tier betragen. 2. Für am 1. September 2008 bestehende Buchten in Laufställen muss die Fressplatzbreite für Mastlämmer von 25–50 kg 20 cm, für Jährlinge von 50–60 kg 30 cm, für Mutterschafe von 60–70 kg ohne Lämmer 40 cm, für Mutterschafe von 60–70 kg mit Lämmern 60 cm und für Widder über 70 kg 50 cm pro Tier betragen. Für Rundraufen darf die Breite um 40 Prozent reduziert werden. | |||||
| 52 | Anhang 1 Tabelle 5 Ziffern 21, 32 und 33 | Boxenfläche, Buchtenfläche und Anzahl Fressplätze für Ziegen | 10 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | 1. Für am 1. September 2008 bestehende Einzelboxen muss die Boxenfläche für Ziegen über 12 Monate 2,5 m2und für Böcke 3,0 m2pro Tier betragen. 2. Für am 1. September 2008 bestehende Buchten in Laufställen muss die Buchtenfläche für Zicklein bis 3 Monate 0,4 m2, für Jungziegen bis 12 Monate 0,9 m2, für Ziegen über 12 Monate 1,0 m2und für Böcke 1,5 m2pro Tier betragen. Davon müssen mindestens 80 Prozent Liegefläche sein. 3. Für jedes Tier muss mindestens ein Fressplatz vorhanden sein. | |||||
| 53 | Anhang 1 Tabelle 5 Ziffer 12 Anmerkung 2 | perforierte Standplätze | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | Höchstens 25 Prozent des Standplatzes dürfen perforiert sein. | |||||
| 54 | Anhang 1 Tabelle 7 | Fläche für Equiden | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen, wenn die Fläche weniger als 75 Prozent der in der Tabelle aufgeführten Mindestabmessungen aufweist | Arttypisches sich hinlegen, Ruhen und Aufstehen müssen möglich sein. | |||||
| 55 | Anhang 1 Tabelle 7 | Fläche für Equiden | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen, wenn die Fläche kleiner als die in der Tabelle aufgeführten Mindestabmessungen, jedoch grösser als 75 Prozent der aufgeführten Mindestabmessungen ist | ||||||
| 56 | Anhang 1 Tabelle 9-1 Ziffern 121 und 122 | Sitzstangen für Küken und Jungtiere bei Haushühnern | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 57 | Anhang 1 Tabelle 10 Ziffern 12 und 13, 23 und 24 | Flächen bei Gruppenhaltung von Haushunden in Boxen und Zwingern | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 58 | Anhang 1 Tabelle 11 Ziffern 12 und 13 | Flächen für Hauskatzen | 5 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen | ||||||
| 59 | Anhang 2 | Gehege für Wildtiere | 10 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen mit Gehegen, für die neue Mindestanforderungen gelten | ||||||
| 60 | Anhang 3 Tabellen 1 und 2 | Mindestanforderungen für das Halten von Nagetieren in bewilligten Versuchstierhaltungen | 2 Jahre | am 1. September 2008 bestehende Tierhaltungen für Labornagetiere | ||||||
| 61 | Anhang 4 Tabellen 1 und 2 | Mindesthöhen der Transportabteile für Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Equiden | 5 Jahre | |||||||
| 62 | Anhang 4 Tabelle 3 | Mindestraumbedarf für den Transport von Geflügel | 5 Jahre |
(Art. 220)
I
Die Tierschutzverordnung vom 27. Mai 1981251wird aufgehoben.
II
Die nachstehenden Verordnungen werden wie folgt geändert:
…252
SR 455 ↩
SR 814.91 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). Diese Änd. wurde in den in der AS genannten Bestimmungen vorgenommen. ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, mit Wirkung seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. III 1 der V vom 10. Dez. 2021, in Kraft seit 1. Febr. 2022 (AS 2021 926). ↩
SR 455.61 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
SR 814.912 ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 28. Okt. 2015, in Kraft seit 1. Dez. 2015 (AS 2015 4245). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2019 (AS 2019 3355). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
SR 916.40 ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
SR 923.01 ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Die Berichtigung vom 23. Sept. 2014 betrifft nur den französischen Text (AS 2014 3039). Die Berichtigung vom 9. April 2015 betrifft nur den italienischen Text (AS 2015 1023). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). Die Änd. wurde im ganzen Text vorgenommen. ↩
SR 916.401 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Die Berichtigung vom 9. April 2015 betrifft nur den französischen Text (AS 2015 1023). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Berichtigung vom 9. April 2015 (AS 2015 1023). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
SR 922.01 ↩
SR 916.40 ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. Okt. 2015, in Kraft seit 1. Dez. 2015 (AS 2015 4245). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
SR 916.401 ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
SR 916.40 ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013(AS 2013 3709). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
SR 916.40 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, mit Wirkung seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
SR 916.408 ↩
Eingefügt durch Anhang 3 Ziff. II 2 der V vom 6. Juni 2014 über die Informationssysteme für den öffentlichen Veterinärdienst (AS 2014 1691). Fassung gemäss Anhang 4 Ziff. II 1 der V vom 27. April 2022 über Informationssysteme des BLV für die Lebensmittelkette, in Kraft seit 1. Juni 2022 (AS 2022 272). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 8. Dez. 2023, in Kraft seit 1. Febr. 2024 (AS 2023 823). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 8. Dez. 2023, in Kraft seit 1. Febr. 2024 (AS 2023 823). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
SR 916.401 ↩
Berichtigung vom 9. April 2015 (AS 2015 1023). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Jan. 2009, in Kraft seit 1. März 2009 (AS 2009 565). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
SR 923.01 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
SR 923.01 ↩
Die Berichtigung vom 9. April 2015 betrifft nur den französischen Text (AS 2015 1023). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, mit Wirkung seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Die Berichtigung vom 6. Febr. 2018 betrifft nur den französischen Text (AS 2018 547). ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, mit Wirkung seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
SR 412.10 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
SR 916.40 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
SR 916.401 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
SR 814.912 ↩
Fassung gemäss Anhang 5 Ziff. 2 der Einschliessungsverordnung vom 9. Mai 2012, in Kraft seit 1. Juni 2012 (AS 2012 2777). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
SR 814.91 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Ausdruck gemäss Ziff. III 1 der V vom 10. Dez. 2021, in Kraft seit 1. Febr. 2022 (AS 2021 926). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt. ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2013 3709). ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, mit Wirkung seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014, Bst. a Ziff. 3 in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013 (AS 2013 3709). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 28. Okt. 2015, in Kraft seit 1. Dez. 2015 (AS 2015 4245). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
SR 0.452 ↩
Die Informationen können bezogen werden beim grenztierärztlichen Dienst an den Flughäfen Genf und Zürich oder beim BLV. ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). Diese Änd. wurde in den in der AS genannten Bestimmungen vorgenommen. ↩
SR 412.10 ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2019, mit Wirkung seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 3355). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
[AS 2005 5493; 2006 4807,4809; 2007 561Anhang 2 Ziff. 2,2711Ziff. II 1; 2008 5169; 2011 2699Anhang 8 Ziff. II 2,5453Anhang 2 Ziff. II 2; 2013 3041Ziff. I 8; 2014 1691Anhang 3 Ziff. II 6; 2015 3629,5201Anhang Ziff. II 3.AS 2017 411Art. 62 Abs. 1]. Siehe heute: die V vom 16. Dez. 2016 (SR 817.190 ). ↩
Berichtigung vom 20. März 2018 (AS 2018 1171). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 3709). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
SR 412.10 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
SR 412.10 ↩
[AS 1986 1511.AS 2008 4303Art. 70]. Siehe heute: die V des EDI vom 5. Sept. 2008 über Ausbildungen in der Tierhaltung und im Umgang mit Tieren (SR 455.109.1 ). ↩
Art. 75 Abs. 2 der Tierschutzverordnung vom 27. Mai 1981 (AS 1981 572). ↩
Die Berichtigung vom 4. Sept. 2018 betrifft nur den italienischen Text (AS 2018 3151). ↩
SR 412.10 ↩
Die Berichtigung vom 4. Sept. 2018 betrifft nur den italienischen Text (AS 2018 3151). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Die aufgeführte Norm kann kostenlos eingesehen und gegen Bezahlung bezogen werden bei der Schweizerischen Normen-Vereinigung (SNV), Sulzerallee 70, 8404 Winterthur;www.sunv.ch. ↩
Die aufgeführte Norm kann kostenlos abgerufen werden unter:https://alice.ch> Qualität > Qualitätslabel eduQua. ↩
SR 946.512 ↩
SR 916.472 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
SR 412.10 ↩
SR 414.20 ↩
Die Liste der zuständigen Behörden findet sich unter:www.sbfi.admin.ch> Bildung > Anerkennung ausländischer Diplome. ↩
SR 0.142.112.681 ↩
SR 0.632.31 ↩
SR 935.01 ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018 (AS 2018 573). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 20. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Febr. 2025 (AS 2025 21). ↩
Die Berichtigung vom 14. Juli 2020 betrifft nur den französischen Text (AS 2020 2905). ↩
Fassung gemäss Anhang 4 Ziff. II 1 der V vom 27. April 2022 über Informationssysteme des BLV für die Lebensmittelkette, in Kraft seit 1. Juni 2022 (AS 2022 272). ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, mit Wirkung seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 23. Okt. 2013 (AS 2013 3709). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, mit Wirkung seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
SR 916.402 ↩
Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. II 2 der V vom 16. Nov. 2011 über die Aus-, Weiter- und Fortbildung der Personen im öffentlichen Veterinärwesen, in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5803). ↩
Fassung gemäss Anhang 3 Ziff. II 2 der V vom 6. Juni 2014 über die Informationssysteme für den öffentlichen Veterinärdienst, in Kraft seit 1. Juli 2014 (AS 2014 1691). ↩
SR 817.032 ↩
Fassung gemäss Anhang 4 Ziff. 2 der V vom 27. Mai 2020 über den mehrjährigen nationalen Kontrollplan für die Lebensmittelkette und die Gebrauchsgegenstände, in Kraft seit 1. Juli 2020 (AS 2020 2441). ↩
Aufgehoben durch Anhang 4 Ziff. 2 der V vom 27. Mai 2020 über den mehrjährigen nationalen Kontrollplan für die Lebensmittelkette und die Gebrauchsgegenstände, mit Wirkung seit 1. Juli 2020 (AS 2020 2441). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Jan. 2018, in Kraft seit 1. März 2018 (AS 2018 573). ↩
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Jan. 2009, in Kraft seit 1. März 2009 (AS 2009 565). ↩
Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 23. Nov. 2016, mit Wirkung seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4871). ↩
Varanus albigularis, V. exanthematicus, V. giganteus, V. gouldii, V. griseus, V. nesterovi, V. panoptes, V. rosenbergi, V. spenceri, V. varius, V. yemenensis . ↩
Varanus caerulivirens, V. cerambonensis, V. doreanus, V. dumerilii, V. finschi, V. indicus, V. jobiensis, V. juxtindicus, V. macraei, V. melinus, V. obor, V. rudicollis, V. salvadorii, V. spinulosus, V. yuwonoi. ↩
Varanus bangonorum ,V. cumingi ,V. dalubhasa ,V. marmoratus ,V. niloticus ,V. nuchalis ,V. ornatus ,V. palawanensis ,V. rasmusseni ,V. ** salvator ,V. togianus . ↩
Epicrates angulifer, Liasis olivaceus, L. oenpelliensis, L. papuanus, Morelia amethistina, M. boeleni, Python molurus, P. natalensis, P. reticulatus, P . ** sebae. ↩
Bitis peringueyi, B. schneideri, Cerastes spp., Crotalus cerastes, Eristicophis macmahoni, Pseudocerastes persicus. ↩
Alligator spp.,Caiman spp.,Crocodylus spp.,Gavialis spp.,Mecistops spp.,Melanosuchus spp.,Osteolaemus spp.,Paleosuchus spp.,Tomistoma spp. ↩
[AS 1981 572; 1986 1408; 1991 2349; 1997 1121; 1998 2303; 2001 1337Anhang Ziff. 1,2063; 2006 1427,5217Anhang Ziff. 2; 2007 1847Anhang 3 Ziff. 1] ↩
Die Änderungen können unterAS 2008 2985konsultiert werden. ↩