Pflege- und Sondergebührenverordnung
LGBL_VO_19911219_76Pflege- und SondergebührenverordnungGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
19.12.1991
Fundstelle
LGBl. Nr. 76/1991 29. Stück
Bundesland
Vorarlberg
Kurztitel
Text
Verordnungder Landesregierung über die Festsetzung derPflege- und Sondergebühren für die öffentlichen Krankenanstalten
sowie über die Festsetzung des Kostenbeitrages für öffentliche oder
private gemeinnützige Krankenanstalten (Pflege- und Sondergebührenverordnung)
Auf Grund des § 52 Abs. 2 in Verbindung mit § 35 Abs. 3 des Spitalgesetzes, LGBl. Nr. 1/1990, wird verordnet:
§ 1
Pflegegebühr
Die Pflegegebühr der allgemeinen Pflegeklasse für einen Tag in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten wird wie folgt festgesetzt:
Schilling
Landeskrankenhaus Feldkirch 3128
Krankenhaus der Stadt Bludenz 2363
Landeskrankenhaus Bregenz 2764
Krankenhaus der Stadt Dornbirn 2553
Krankenhaus der Stadt Hohenems 2469
Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:
a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer
Behandlung 2357
b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 1883
c) Tagklinik 748
d) Nachtklinik 725
§ 2
Sondergebühr für Sonderklasse
(1) Die Sondergebühr für die Sonderklasse wird als Zuschlag zur Pflegegebühr nach § 1 für einen Tag wie folgt festgesetzt:
Schilling
Landeskrankenhaus Feldkirch 536
Krankenhaus der Stadt Bludenz 575
Landeskrankenhaus Bregenz 836
Krankenhaus der Stadt Dornbirn 700
Krankenhaus der Stadt Hohenems 646
Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:
a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer
Behandlung 744
b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 577
(2) Für Einbettzimmer ist folgender weiterer Zuschlag zu
entrichten:
Schilling
a) mit Bad 300
b) ohne Bad 150
§ 3
Sondergebührfür ambulatorische Behandlungen
Die Sondergebühren für ambulatorische Behandlungen in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten werden wie folgt festgesetzt:
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
I. Abteilungen für Innere
Medizin, für Chirurgie,
für Plastische Chirurgie,
für Kinder und für
Pulmologie (Gaisbühel):
a) bei erstmaliger
Behandlung 722 495 700
b) bei mehrmaliger
Behandlung 428 249 352
II. Abteilung für Gynäkologie
und Geburtshilfe:
a) bei erstmaliger
Behandlung 613 375 700
b) bei mehrmaliger
Behandlung 306 190 352
III. Abteilung für Urologie:
a) bei erstmaliger
Behandlung 1006 660 700
b) bei mehrmaliger
Behandlung 504 331 352
IV. Abteilungen für Unfall,
Augen und HNO:
a) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe II
aufwärts 1688 375 635
b) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe I
und übrige 843 190 328
c) bei mehrmaliger
Behandlung 492 134 215
V. Abteilung für Orthopädie:
a) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe II
aufwärts 1966 375 744
b) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe I
und übrige 1124 190 435
c) bei mehrmaliger
Behandlung 660 134 386
VI. Physikalische Therapie:
a) erstmalige
Untersuchung 485 - -
b) je Anwendung (einzeln) 156 - -
c) je Anwendung
(in der Gruppe) 120 - -
VII. Sonderbehandlung:
a) Sehschule:
je Sitzung 179 - -
b) Logopädie:
je Sitzung 179 - -
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
I. Wundversorgung
a) bei erstmaliger
Behandlung 524 232 432
b) bei mehrmaliger
Behandlung 323 188 260
II. Physikalische Therapie:
a) erstmalige
Untersuchung 538 - -
b) je Anwendung (einzeln) 179 - -
c) je Anwendung
(in der Gruppe) 113 - -
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
I. Wundversorgung
a) bei erstmaliger
Behandlung 720 215 465
b) bei mehrmaliger
Behandlung 360 145 350
II. Abteilung für Unfall:
a) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe II
aufwärts 1688 375 635
b) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe I
und übrige 843 190 328
c) bei mehrmaliger
Behandlung 492 134 215
III. Physikalische Therapie:
erstmalige Untersuchung 605 - -
je Anwendung 200 - -
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
I. Wundversorgung
a) bei erstmaliger
Behandlung 578 242 394
b) bei mehrmaliger
Behandlung 384 159 263
II. Physikalische Therapie:
erstmalige Untersuchung 508 - -
je Anwendung 217 - -
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
I. Wundversorgung
a) bei erstmaliger
Behandlung 675 220 250
b) bei mehrmaliger
Behandlung 350 145 185
II. Physikalische Therapie:
erstmalige Untersuchung 620 - -
je Anwendung 205 - -
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
I. Neurologische und
psychiatrische Ambulanz:
a) bei erstmaliger
Behandlung 1562 - -
b) bei mehrmaliger
Behandlung 703 - -
II. Physikalische Therapie:
Erstmalige Untersuchung 590 - -
je Anwendung 237 - -
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
Maria Ebene, Frastanz:
a) bei erstmaliger
Behandlung 539 125 -
b) bei mehrmaliger
Behandlung 251 125 -
§ 4
Sondergebühr für Beförderung
Der Ersatz der Kosten für die Beförderung des Patienten in die Krankenanstalt und aus derselben mit anstaltseigenen Krankenwagen wird mit 12 S für jeden gefahrenen Kilometer festgesetzt.
§ 5
Umsatzsteuer
In den Gebührensätzen nach den §§ 1 bis 4 ist der Betrag für die Umsatzsteuer nicht inbegriffen.
§ 6
Kostendeckende Pflege- und Sondergebühren
Die kostendeckend ermittelten Pflege- und Sondergebühren entsprechen der Höhe nach den in den §§ 1 bis 4 festgesetzten Pflege- und Sondergebühren.
§ 7
Kostenbeitrag
Der von Patienten der allgemeinen Pflegeklasse zu entrichtende Kostenbeitrag wird mit 54 S festgesetzt.
§ 8
Inkrafttreten, Außerkrafttreten
(1) Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 1992 in Kraft.
(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Pflege- und Sondergebührenverordnung, LGBl. Nr. 50/1990, außer Kraft.
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