Pflege- und Sondergebührenverordnung
LGBL_VO_19881222_74Pflege- und SondergebührenverordnungGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
22.12.1988
Fundstelle
LGBl. Nr. 74/1988 31. Stück
Bundesland
Vorarlberg
Kurztitel
Text
Verordnungder Landesregierung über die Festsetzung der Pflege- undSondergebühren für die öffentlichen Krankenanstalten
(Pflege- und Sondergebührenverordnung)
Auf Grund des § 49 Abs. 2 des Spitalgesetzes, LGBl. Nr. 1/1979, wird verordnet:
§ 1
Pflegegebühr
Die Pflegegebühr der allgemeinen Pflegeklasse für einen Tag in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten wird wie folgt festgesetzt:
Schilling
Landeskrankenhaus Feldkirch 2335
Krankenhaus der Stadt Bludenz 1761
Krankenhaus der Landeshauptstadt Bregenz 2166
Krankenhaus der Stadt Dornbirn 1985
Krankenhaus der Stadt Hohenems 1855
Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:
a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer
Behandlung 1909
b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 1228
c) Tagklinik 680
d) Nachtklinik 620
§ 2
Sondergebühr für Sonderklasse
(1) Die Sondergebühr für die Sonderklasse wird als Zuschlag zur Pflegegebühr nach § 1 für einen Tag wie folgt festgesetzt:
Schilling
Landeskrankenhaus Feldkirch 368
Krankenhaus der Stadt Bludenz 465
Krankenhaus der Landeshauptstadt Bregenz 594
Krankenhaus der Stadt Dornbirn 566
Krankenhaus der Stadt Hohenems 494
Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:
a) bei psychiatrisch-klinischer und neurologischer
Behandlung 610
b) bei psychiatrischer Behandlung (Pflegefälle) 380
(2) Für Einbettzimmer ist folgender weiterer Zuschlag zu
entrichten:
Schilling
a) mit Bad 300
b) ohne Bad 150
§ 3
Sondergebühr für ambulatorische Behandlungen
Die Sondergebühren für ambulatorische Behandlungen in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten werden wie folgt festgesetzt:
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandsstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
I. Abteilungen für Innere
Medizin, für Chirurgie,
für Kinder und für
Pulmologie (Gaisbühel):
a) bei erstmaliger
Behandlung 651 447 631
b) bei mehrmaliger
Behandlung 386 224 317
II. Abteilung für Gynäkologie
und Geburtshilfe:
a) bei erstmaliger
Behandlung 552 339 631
b) bei mehrmaliger
Behandlung 276 172 317
III. Abteilung für Urologie:
a) bei erstmaliger
Behandlung 907 596 631
b) bei mehrmaliger
Behandlung 455 298 317
IV. Abteilungen für Unfall,
Augen und HNO:
a) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe II
Aufwärts 1522 339 573
b) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe I
und übrige 761 172 295
c) bei mehrmaliger
Behandlung 444 121 194
V. Abteilung für Orthopädie:
a) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe II
Aufwärts 1773 339 671
b) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe I
und übrige 1014 172 392
c) bei mehrmaliger
Behandlung 596 122 258
VI. Physikalische Therapie:
a) erstmalige Unter-
suchung 437 - -
b) je Anwendung (einzeln) 141 - -
c) je Anwendung (in der
Gruppe) 108 - -
VII. Sonderbehandlung:
a) Sehschule:
je Sitzung 161 - -
b) Logopädie:
je Sitzung 161 - -
Bludenz:
I. Wundversorgung:
a) bei erstmaliger
Behandlung 466 206 397
b) bei mehrmaliger
Behandlung 288 167 239
II. Physikalische Therapie:
a) erstmalige Unter-
suchung 480 - -
b) je Anwendung (einzeln) 150 - -
c) je Anwendung (in der
Gruppe) 100 - -
hauptstadt Bregenz:
I. Wundversorgung:
a) bei erstmaliger
Behandlung 630 185 405
b) bei mehrmaliger
Behandlung 315 130 305
II. Physikalische Therapie:
erstmalige Untersuchung 530 - -
je Anwendung 170 - -
a) bei erstmaliger Behandlung 447 204 305
b) bei mehrmaliger Behandlung 297 133 204
Hohenems:
a) bei erstmaliger Behandlung 565 180 210
b) bei mehrmaliger Behandlung 290 120 150
Valduna:
I. Neurologische und
psychiatrische Ambulanz:
a) bei erstmaliger
Behandlung 1317 - -
b) bei mehrmaliger
Behandlung 592 - -
II. Physikalische Therapie:
erstmalige Untersuchung 488 - -
je Anwendung 195 - -
Maria Ebene, Frastanz:
a) bei erstmaliger Behandlung 467 109 -
b) bei mehrmaliger Behandlung 217 109 -
§ 4
Sonstige Sondergebühren
Die sonstigen Sondergebühren werden wie folgt festgesetzt:
Schilling
I. Ersatz der Kosten für die Beförderung des Patienten
in die Krankenanstalt und aus derselben mit
anstaltseigenen Krankenwagen, je gefahrenen km 11,30
II. Ersatz der Kosten für eine nicht in der Krankenanstalt
angestellte Hebamme:
a) für die Hilfe bei einer vollendeten Geburt:
Allgemeine Pflegeklasse 1690
Sonderklasse 2492
b) bei einer Mehrlingsgeburt gebührt zu den in
lit. a festgesetzten Gebühren ein Zuschlag von 294
c) für die Hilfe bei einer Fehlgeburt 801
§ 5
Umsatzsteuer
In den Gebührensätzen nach den §§ 1 bis 4 ist der Betrag für die Umsatzsteuer nicht inbegriffen.
§ 6
Kostendeckende Pflege- und Sondergebühren
Die kostendeckend ermittelten Pflege- und Sondergebühren entsprechen der Höhe nach den in den §§ 1 bis 4 festgesetzten Pflege- und Sondergebühren.
§ 7
Inkrafttreten,Außerkrafttreten
(1) Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 1989 in Kraft.
(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung über die Festsetzung der Pflege- und Sondergebühren für die öffentlichen Krankenanstalten, LGBl. Nr. 76/1987, außer Kraft.
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