Pflege- und Sondergebührenverordnung
LGBL_VO_19811218_44Pflege- und SondergebührenverordnungGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
18.12.1981
Fundstelle
LGBl. Nr. 44/1981 20. Stück
Bundesland
Vorarlberg
Kurztitel
Text
Auf Grund des § 49 Abs. 2 des Spitalgesetzes, LGBl. Nr. 1/1979, wird verordnet:
§ 1
Pflegegebühr
Die Pflegegebühr der allgemeinen Pflegeklasse für einen Tag in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten wird wie folgt festgesetzt:
Schilling
Krankenhaus der Stadt Bludenz 1262
Städtisches Krankenhaus Bregenz 1565
Stadtspital Dornbirn 1384
Krankenhaus der Marktgemeinde
Hohenems 1385
Landeskrankenhaus Feldkirch 1667
Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:
a) bei psychiatrisch-klinischer und
neurologischer Behandlung 1556
b) bei psychiatrischer Behandlung
(Pflegefälle) 671
c) Tagklinik 513
d) Nachtklinik 202
Landes-Lungenkrankenhaus Gaisbühel 1107
Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene,
Frastanz 732
§ 2
Sondergebühr für Sonderklasse
(1) Die Sondergebühr für die Sonderklasse wird als Zuschlag zur Pflegegebühr nach § 1 für einen Tag wie folgt festgesetzt:
Schilling
Krankenhaus der Stadt Bludenz 353
Städtisches Krankenhaus Bregenz 428
Stadtspital Dornbirn 358
Krankenhaus der Marktgemeinde
Hohenems 358
Landeskrankenhaus Feldkirch 358
Landes-Nervenkrankenhaus Valduna:
a) bei psychiatrisch-klinischer und
neurologischer Behandlung 403
b) bei psychiatrischer Behandlung
(Pflegefälle) 215
Landes-Lungenkrankenhaus Gaisbühel 282
Krankenhaus der Stiftung Maria Ebene,
Frastanz 94
(2) Für Einbettzimmer ist folgender weiterer
Zuschlag zu entrichten:
Schilling
a) mit Bad 200
b) ohne Bad 100
§3
Sondergebühr für ambulatorische Behandlungen
Die Sondergebühren für ambulatorische Behandlungen in den nachstehend angeführten öffentlichen Krankenanstalten werden wie folgt festgesetzt:
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandsstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
Stadt Bludenz:
a) bei erstmaliger
Behandlung 350 143 288
b) bei mehrmaliger
Behandlung 220 110 174
Haus Bregenz:
I. Wundversorgung:
a) bei erstmaliger
Behandlung 460 130 290
b) bei mehrmaliger
Behandlung 230 90 220
II. Physikalische Therapie:
erstmalige
Untersuchung 380 -- --
Je Anwendung 120 -- --
a) bei erstmaliger
Behandlung 337 155 231
b) bei mehrmaliger
Behandlung 225 100 155
Marktgemeinde Hohenems:
a) bei erstmaliger
Behandlung 440 140 150
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandsstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
b) bei mehrmaliger
Behandlung 225 90 110
Feldkirch
I. Abteilungen für
Innere Medizin, für
Chirurgie und für
Kinder:
a) bei erstmaliger
Behandlung 504 347 490
b) bei mehrmaliger
Behandlung 299 173 246
II. Abteilung für Gynäkologie
und Geburtshilfe:
a) bei erstmaliger
Behandlung 428 262 490
b) bei mehrmaliger
Behandlung 214 133 246
III. Abteilung für Urologie:
a) bei erstmaliger
Behandlung 703 461 490
b) bei mehrmaliger
Behandlung 352 231 246
IV. Abteilung für
Unfall, Orthopädie,
Augen, HNO und
Kieferchirurgie:
a) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe II
aufwärts 1180 262 445
b) bei erstmaliger
Behandlung in der
OP-Gruppe I
und übrige 589 133 224
c) bei mehrmaliger
Behandlung 344 94 150
d) Assistentenzuschlag
bei erstmaliger
orthopädischer
Behandlung 196 -- 76
e) Assistentenzuschlag
bei mehrmaliger
orthopädischer
Behandlung 115 -- 50
Für Für Für
allgemeinen Medikamente Sach- und
Sach- und und Ver- Personal-
Personal- bandsstoffe aufwand beim
aufwand Röntgen
Schilling Schilling Schilling
V. Physikalische Therapie:
a) erstmalige Unter-
suchung 339 -- --
b) je Anwendung
(einzeln) 110 -- --
c) je Anwendung
(in der
Gruppe) 83 -- --
VI. Sonderbehandlung:
a) Sehschule:
je Sitzung 125 -- --
b) Logopädie:
je Sitzung 125 -- --
haus Valduna:
I. Neurologische und
psychiatrische Ambulanz:
a) bei erstmaliger
Behandlung 980 -- --
b) bei mehrmaliger
Behandlung 435 -- --
II. Physikalische Therapie:
erstmalige
Untersuchung 457 -- --
Je Anwendung 183 -- --
Haus Gaisbühel:
je Behandlung 66 54 449
Maria Ebene, Frastanz:
a) bei erstmaliger
Behandlung 365 88 --
b) bei mehrmaliger
Behandlung 170 88 --
§ 4
Sonstige Sondergebühren
Die sonstigen Sondergebühren werden wie folgt festgesetzt:
Schilling
I. Ersatz der Kosten für die Beförderung
des Patienten in die Krankenanstalt
und aus derselben mit anstaltseigenen
Krankenwagen, je gefahrenen km 9.80
II. Ersatz der Kosten für eine nicht in
der Krankenanstalt angestellte
Hebamme:
a) für die Hilfe bei einer
vollendeten Geburt:
Allgemeine Pflegeklasse 1393
Sonderklasse 2053
b) bei einer Mehrlingsgeburt
gebührt zu den in lit. a
festgesetzten Gebühren ein
Zuschlag von 242
c) für die Hilfe bei einer Fehlgeburt 660
§ 5
Umsatzsteuer
In den Gebührensätzen nach den §§ 1 bis 4 ist der Betrag für die Umsatzsteuer nicht inbegriffen.
§ 6
Kostendeckende Pflege- und Sondergebühren
Die kostendeckend ermittelten Pflege- und Sondergebühren entsprechen der Höhe nach den in den §§ 1 bis 4 festgesetzten Pflege- und Sondergebühren.
§ 7
Inkrafttreten,Außerkrafttreten
(1) Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 1982 in Kraft.
(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung über die Festsetzung der Pflege- und Sondergebühren für die öffentlichen Krankenanstalten, LGBl. Nr. 46/1980, außer Kraft.
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