Verwaltungsabgabenverordnung 1954, Änderung
LGBL_VO_19720217_1Verwaltungsabgabenverordnung 1954, ÄnderungGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
17.02.1972
Fundstelle
LGBl. Nr. 1/1972 1. Stück
Bundesland
Vorarlberg
Kurztitel
Text
Auf Grund des § 2 des Verwaltungsabgabengesetzes, LGBl. Nr. 34/1954, wird verordnet:
Die Tarifposten 72 bis 74a des Tarifes der Verwaltungsabgabenverordnung 1954, LGBl. Nr. 38/1954, in der Fassung LGBl. Nr. 58/1970, haben zu lauten:
„72. Genehmigung des Erwerbes des Eigentums an Grundstücken (§ 3
Abs. 1 lit. a GVG.), der Einräumung des Baurechtes im Sinne des
Baurechtsgesetzes, RGBl. Nr. 86/1912, sowie anderer Rechte,
welche die Errichtung von baulichen Anlagen auf fremdem Grund
gestatten (§ 3 Abs. 1 lit. b GVG.) sowie der Einräumung des
Gebrauchsrechtes im Sinne der §§ 504 bis 508 ABGB. und des
Frucht-nießungsrechtes im Sinne der §§ 509 bis 520 ABGB an
Grundstücken (§ 3 Abs. 1 lit. c GVG.)
a) für Inländer bei einem Wert der Gegenleistung, mangels einer
solchen bei einem Wert des Rechtes
bis 50.000 S ........................................ 50
über 50.000 S bis 100.000 S ......................... 75
über 100.000 S bis 500.000 S ........................ 100
über 500.000 S ...................................... 150
b) für Ausländer 1/2 v. H. des Wertes der Gegenleistung,
mangels einer solchen ½ v. H. vom Wert des Rechtes auf
volle 10 S aufgerundet, jedoch mindestens 150 S und
höchstens ........................................... 2000
§§ 1090 bis 1121 ABGB. an landwirtschaftlichen Betrieben
(§ 3 Abs. 1 lit. d GVG.)
a) für Inländer ....................................... 50
b) für Ausländer ½ v. H. des Wertes der Gegenleistung
auf volle 10 S aufgerundet, jedoch mindestens 150S
und höchstens ...................................... 2000
Sinne des § 435 ABGB. durch Ausländer (§ 3 Abs. 1 lit.
e GVG.), der Einräumung des Wohnungsrechtes im Sinne der
§§ 521 und 522 ABGB. zugunsten von Ausländern (§ 3 Abs.
1 lit. f GVG.), der Verbücherung des Bestandsrechtes im
Sinne des § 1095 zugunsten von Ausländern (§ 3 Abs. 1
lit. g GVG.), der Verbücherung bzw. des Erwerbes des
Pfandrechtes an Grundstücken und Bauwerken im Sinne des
§ 435 ABGB. für bzw. durch Ausländer (§ 3 Abs. 1 lit. h
GVG.) ½ v. H. des Wertes der Gegenleistung bzw. des
Pfandbetrages, mangels einer Gegenleistung v. H. vom
Wert des Rechtes auf volle 10 S aufgerundet, jedoch
mindestens 150 S und höchstens ......................... 2000
74a. Feststellung bzw. Bescheinigung, daß ein Grundstück nicht
unter die Bestimmungen des § 1 Abs. 1 lit. a GVG. fällt
(§ 16 Abs. 4 und 5 GVG.) ............................................................. 25"
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