Jolo-Decke, Zulassung.
LGBL_VO_19610627_18Jolo-Decke, Zulassung.Gazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
27.06.1961
Fundstelle
LGBl. Nr. 18/1961 7. Stück
Bundesland
Vorarlberg
Kurztitel
Text
Die „Jolo-Decke“, Erzeugerfirma Josef Loacker, Betonwerk Götzis, wird im Lande Vorarlberg bis 31. Dezember 1965 gem. § 46 Landesbauordnung nach Maßgabe nachstehender Beschreibung und Bedingungen baupolizeilich zugelassen.
B e s c h r e i b u n g
Die „Jolo-Decke“ ist eine Betonhohlsteindecke, bzw. eine im Vibrationsverfahren werkmäßig hergestellte Stahlbetonrippendecke aus Fertigteilen.
Ihre wesentlichen Bestandteile sind die werkmäßig erzeugten Balken, die werkmäßig erzeugten Füllkörper, die Verteilungseisen und der Baubeton bzw. Vergußmörtel für den Zwickelbeton und den Fugenverguß der Füllkörper.
Die Balken haben eine untere Längsbewehrung und eine obere Transportbewehrung. Die unteren und oberen Eisen sind durch Bügel verbunden. Die Balken haben ein T-förmigen Querschnitt, der im Steg 3.5 cm, am Kopf 5 cm und am unteren Flansch 12 cm breit ist. Der untere Flansch kraft zur Aufnahme der Füllkörper 4 c, über den Steg vor.
Der Balkenkopf hat eine rauhe Oberfläche, welche durch die Balkenmaschine (Type Wenker) erreicht wird. Alle Balken werden in 12 cm Höhe hergestellt. Der Abstand von Balkenmitte bis Balkenmitte beträgt 50 cm. Betonträgergewicht für alle Profile 20 kg/lfm.
Die Füllkörper sind 20 cm tief und nicht armiert. Die Wandstärken der Füllkörper Type A und B betragen 24 mmm, der Type C 45 mm im Mittel gemessen.
Type A Träger 2 lfm/m2
Steine 10 Stück/m2
3 Hohlräume
Höhe 12 cm
Länge 38 cm
Rillenbeton 9 Liter/m2
Aufbeton 30 Liter/m2
Decke-Eigengewicht 220 kg/m2
Type B Träger 2 lfm/m2
Steine 10 Stück/m2
3 Hohlräume
Höhe 19 cm
Länge 38 cm
Rillenbeton 34 Liter/m2
Aufbeton 50 Liter/m
Decke-Eigengewicht 340 kg/m2
Type C Träger 2 lfm/m2
Steine-Schalen 10 Stück/m2
Rillenbeton 20 Liter/m2
kein Aufbeton
Decke-Eigengewicht 190 kg/m2
Der für die Deckenkonstruktion erforderliche Aufbeton entspricht der Güte B 225.
B e d i n g u n g e n:
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