Änderung der Dritten Durchführungsverordnung zum Tiroler Jagdgesetz 2004
VBL_TI_LR_20240328_31Änderung der Dritten Durchführungsverordnung zum Tiroler Jagdgesetz 2004Gazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
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Aufgrund des § 58a Abs. 2 des Tiroler Jagdgesetzes 2004, LGBl. Nr. 41/2004, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 85/2023, wird verordnet:
Die Dritte Durchführungsverordnung zum Tiroler Jagdgesetz 2004, LGBl. Nr. 44/2004, zuletzt geändert durch die Verordnung LGBl. Nr. 63/2016, wird wie folgt geändert:
„Verordnung der Landesregierung vom 19. März 2024 zur Durchführung der Bestimmungen des Tiroler Jagdgesetzes 2004 über den Bezirksjagdbeirat und den Aufwand- und Reisekostenersatz für Organe des Tiroler Jägerverbandes im übertragenen Wirkungsbereich (Dritte Durchführungsverordnung zum Tiroler Jagdgesetz 2004)“
Im § 2 wird das Zitat „nach § 67 Abs. 11 erster Satz des Tiroler Jagdgesetzes 2004, LGBl. Nr. 41/2004“ durch das Zitat „nach § 67 Abs. 12 erster Satz des Tiroler Jagdgesetzes 2004, LGBl. Nr. 41/2004, in der jeweils geltenden Fassung“ ersetzt.
Die Überschrift des 2. Abschnittes hat zu lauten:
Im § 4 wird die Zeichenfolge „25,00“ durch die Zeichenfolge „25,-“ ersetzt.
§ 5 hat zu lauten:
(1) Der dem Bezirksjägermeister für folgende Tätigkeiten im übertragenen Wirkungsbereich nach dem Tiroler Jagdgesetz 2004 gebührende Aufwandersatz wird in nachstehender Höhe festgesetzt:
Aufwandersatz
a)
für jeden Teilnehmer des Ausbildungslehrganges nach § 62b Abs. 2 lit. b in Verbindung mit § 28a Abs. 1 Tiroler Jagdgesetz 2004
20,- Euro
b)
für die Teilnahme an der Jagdjahrvorbesprechung nach § 37 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 4 Tiroler Jagdgesetz 2004 je Jagdgebiet bzw. Teil eines Jagdgebietes, der Gegenstand eines Jagdpachtvertrages ist
7,- Euro, mindestens jedoch 80,- Euro
c)
für die Teilnahme an einer mündlichen Verhandlung nach § 37b Abs. 2 Tiroler Jagdgesetz 2004 je angefangene Stunde
25,- Euro
(2) Der dem Bezirksjägermeister gebührende Reisekostenersatz wird je Fahrkilometer mit dem Kilometergeld nach § 1 lit. b Reisegebührenverordnung, LGBl. Nr. 3/2012, in der jeweils geltenden Fassung, festgesetzt.“
Der dem Hegemeister für die Tätigkeiten im übertragenen Wirkungsbereich nach dem Tiroler Jagdgesetz 2004 gebührende Aufwand- und Reisekostenersatz wird als Pauschalbetrag pro Jagdjahr für die jeweils angeführten Hegebezirke in nachstehender Höhe festgesetzt:
Aufwand- und Reisekostenersatz pro Jagdjahr
a)
für die Hegebezirke Anras, Aschau/Uderns, Außervillgraten, Bächental, Brandenberg, Brixen, Bruck/Hart, Debanttal, Finkenberg, Hainzenberg, Hinterriss, Hopfgarten in Defereggen, Innervillgraten, Innsbruck-Nord, Innsbruck-Süd, Kals am Großglockner, Kartitsch, Kössen, Landeck, Lechtal Mitte, Nassereith, Pertisau, Pill, Pitztal II, Plansee, Prägraten, Prijakt, Rohrberg, Schmirn Vals, Schwendberg, Schwendt, Sillian, Sonnenplateau, Spitzkofel/Laserz, St. Jakob in Defereggen Ost, St. Jakob in Defereggen West, St. Johann, St. Johann/Schlaiten, St. Veit in Defereggen, Stillup, Tauerntal, Tösens, Unterinntal-Nord, Unterlech II, Virgen, Waidring, Weerberg, Zieten
550,- Euro
b)
für die Hegebezirke Dornauberg, Fieberbrunn, Finsinggrund, Gallzein/Öxeltal, Gerlos, Going-Oberndorf-Reith, Hochstein Süd, Lesachtal, Leutasch, Märzengrund, Oberes Wipptal, Obsteig, Oetz, Rofan, Scharnitz-Seefeld-Reith, Schleinitz/Hochstein Nord, Sölden, Tux, Unterlech I, Vorderes Kaunertal, Vorderes Paznaun, Wildschönau Ost, Wildschönau West, Zillergrund
700,- Euro
c)
für die Hegebezirke Hinteres Kaunertal, Hinteres Stanzertal, Hochfilzen-St.Jakob-St.Ulrich, Hopfgarten-Itter, Imst, Inntal, Jochberg, Kaisergebirge, Kelchsau, Kirchberg, Kirchdorf, Lechtal I, Matrei in Osttirol, Oberinntal-Nord, Steinberg, Untere Schranne, Vorderes Stanzertal, Vorderes Wipptal-West, Westendorf, Zams, Zwischentoren
850,- Euro
d)
für die Hegebezirke Aurach-Kitzbühel, Hinteres Paznaun, Längenfeld, Lechtal II, Oberinntal-Süd, Pitztal I, Sellraintal, Silz, Tannheimertal, Thiersee, Umhausen, Westliches Mittelgebirge
1.000,- Euro
e)
für die Hegebezirke Alpbachtal, Inntal-Ost, Neustift/Vorderes Stubaital-Süd, Pfunds, Sölllandl, Unterinntal-Süd, Vorderes Wipptal und Mittelgebirge Ost
1.150,- Euro“
(1) Der Aufwand- und Reisekostenersatz nach § 5 ist von den Bezirksjägermeistern gegenüber dem Tiroler Jägerverband geltend zu machen. Der Tiroler Jägerverband hat die ihm gegenüber geltend gemachten Aufwand- und Reisekostenersätze bis längstens 31. Juli des darauffolgenden Jagdjahres beim Land Tirol geltend zu machen.
(2) Der pauschale Aufwand- und Reisekostenersatz nach § 6 wird den Hegemeistern pro Jagdjahr gewährt. Dieser bedarf keiner gesonderten Geltendmachung durch die Hegemeister. Der Tiroler Jägerverband hat die pauschalen Aufwand- und Reisekostenersätze bis spätestens 31. Juli des darauffolgenden Jagdjahres beim Land Tirol geltend zu machen.“
Diese Verordnung tritt mit 1. April 2024 in Kraft.
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