Änderung der Verordnung über die Feststellung von Hauptverkehrsstraßen und die technischen Spezifikationen in Bezug auf Umgebungslärm
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Aufgrund der §§ 74f, 74g und 74h des Tiroler Straßengesetzes, LGBl. Nr. 13/1989, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 30/2025, wird verordnet:
Die Verordnung der Landesregierung über die Feststellung von Hauptverkehrsstraßen und die technischen Spezifikationen in Bezug auf Umgebungslärm, LGBl. Nr. 43/2007, zuletzt geändert durch die Verordnung LGBl. Nr. 193/2021, wird wie folgt geändert:
Im § 1 lit. c wird das Zitat „BGBl. I Nr. 104/2019“ durch das Zitat „BGBl. I Nr. 160/2023“ ersetzt.
§ 2 hat zu lauten:
(1) Als Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als drei Millionen Kraftfahrzeugen werden folgende Straßenabschnitte festgestellt:
Bezeichnung
von km
bis km
Bereich
B 100
98,7
142,68
Knoten mit L 27 in Dölsach bis Staatsgrenze zu Italien
B 108
gesamter Verlauf
B 161
19,2
36,71
Jochberg bis Knoten mit B 178 in St. Johann in Tirol
B 164
65,33
75,62
Knoten mit L 2 in Fieberbrunn bis Knoten mit B 178 in St. Johann in Tirol
B 169
0,0
31,17
Knoten mit B 171 in Strass im Zillertal bis Knoten mit L 6 in Mayrhofen
B 170
gesamter Verlauf
B 171
gesamter Verlauf
B 171a
gesamter Verlauf
B 171b
gesamter Verlauf
B 172
4,77
22,4
Knoten mit B 176 in Kössen bis Knoten mit L 209 in Niederndorf
B 173
gesamter Verlauf
B 174
gesamter Verlauf
B 175
0,0
9,6
Knoten mit B 171 in Kufstein bis Knoten mit B 172 in Niederndorf
B 177
gesamter Verlauf
B 178
0,0
44,87
Anschlussstelle A 12 in Wörgl bis Knoten mit L 2 in Waidring
B 179
gesamter Verlauf
B 180
0,0
24,44
Anschlussstelle A 12 bei Landecker Tunnel bis Knoten mit B 184 in Pfunds
B 181
0,0
24,9
Knoten mit B 171 in Strass im Zillertal bis Knoten mit L 221 in Achenkirch
B 182
gesamter Verlauf
B 183
0,0
9,13
Knoten mit B 182 in Schönberg im Stubaital bis Industriezone in Fulpmes
B 186
0,0
22,61
Knoten mit B 171 in Haiming bis Knoten mit L 239 und L 340 in Längenfeld
B 189
gesamter Verlauf
B 197
0,0
4,45
Knoten mit S 16 in St. Anton am Arlberg bis Kreisverkehr in St. Anton am Arlberg
B 198
72,33
76,94
Flugplatz Höfen bis Knoten mit B 179 in Reutte
L 9
0,0
0,57
Knoten mit B 174 in Innsbruck bis Knoten mit L 32 in Innsbruck
L11
0,0
3,75
Knoten mit B 171 in Innsbruck bis Knoten mit L 12 in Innsbruck
L 12
0,0
3,51
Knoten mit L 11 in Innsbruck bis Knoten mit L 304 in Götzens
L 13
0,0
2,9
Knoten mit B 171 in Zirl bis Knoten mit L 394 in Kematen
L 77
gesamter Verlauf
L 222
0,0
1,8
Knoten mit B 171 in Schwaz bis Kreisverkehr in Vomp
L 236
gesamter Verlauf
Folgende Straßenabschnitte verlaufen innerhalb des Ballungsraumes:
Bezeichnung
von km
bis km
Bereich
B 171
71,6
84,98
Ballungsraumgrenze in Innsbruck bis Ballungsraumgrenze in Rum
B 171b
gesamter Verlauf
B 174
gesamter Verlauf
B 182
0,0
3,02
Knoten mit B 174 in Innsbruck bis Ballungsraumgrenze in Innsbruck
L 9
0,0
0,57
Knoten mit B 174 in Innsbruck bis Knoten mit L 32 in Innsbruck
L 11
0,0
3,75
Knoten mit B 171 in Innsbruck bis Knoten mit L 12 in Innsbruck
L 12
0,0
2,5
Knoten mit L 11 in Innsbruck bis Ballungsraumgrenze in Völs
Egger-Lienz-Straße
Straßenzug Museumstraße – Amraser Straße
Straßenzug Andechsstraße – Prinz-Eugen-Straße – Erzherzog-Eugen-Straße
Straßenzug Langer Weg – Grenobler Brücke
Straßenzug Höttinger Au – Mariahilfstraße – Innstraße – Hoher Weg
Straßenzug Brunecker Straße – Südtiroler Platz – Sterzinger Straße – Südbahnstraße
(2) Als Ballungsraum mit mehr als 100.000 Einwohnern wird das Gebiet der Stadt Innsbruck einschließlich der Gemeinden Völs und Rum bis zu einer Seehöhe von 800 m ausgewiesen.“
Im § 4a wird das Zitat „BGBl. II Nr. 310/2021“ durch das Zitat „BGBl. II Nr. 294/2023“ ersetzt.
§ 5 hat zu lauten:
(1) Die Darstellung der strategischen Umgebungslärmkarten hat in der Gauß-Krüger-Projektion Meridian 28 oder 31 zu erfolgen.
(2) Die Pegelbereiche sind in der strategischen Umgebungslärmkarte mittels Farbdarstellung gemäß den Festlegungen in Anlage 1 der Bundes-Umgebungslärmschutzverordnung, BGBl. II Nr. 144/2006, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 294/2023, ersichtlich zu machen.
(3) Bei der Darstellung strategischer Umgebungslärmkarten ist wie folgt vorzugehen:
(4) Die Zuordnung von Gebäuden, Wohnungen, Schulen oder Krankenanstalten in die jeweilige Pegelklasse hat nach dem höchsten Wert des Lärmindex an der Fassade zu erfolgen.
(5) Bei Darstellung der strategischen Umgebungslärmkarten in elektronischer Form ist eine Farbskala mit den Pegelbereichen nach Abs. 2 und ein Längenmaßstab jedenfalls am Bildschirm abzubilden. Die Angabe von Schallpegeln für einzelne Punkte innerhalb der Karte hat ausschließlich als unterer und oberer Wert der Pegelklasse zu erfolgen. Straßennamen sowie allenfalls Namen markanter Punkte sind in die Karten einzutragen.
(6) Bei einem Ausdruck der strategischen Umgebungslärmkarte ist die Farbdarstellung gemäß Anlage 1 der Bundes-Umgebungslärmschutzverordnung zu verwenden.“
Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
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