Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetz, Änderung(6. I-VBG- Novelle)
LGBL_TI_20090115_7Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetz, Änderung(6. I-VBG- Novelle)Gazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
15.01.2009
Fundstelle
LGBl. Nr. 7/2009 3.Stück
Bundesland
Tirol
Kurztitel
Text
Gesetz vom 12. November 2008, mit dem das Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetz geändert wird (6. I-VBG-Novelle)
Der Landtag hat beschlossen:
Artikel I
Das Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetz, LGBl. Nr. 35/2003, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 51/2007, wird wie folgt geändert:
"(1) Das Monatsentgelt des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas I beträgt:
in der Entlohnungsstufe
in der Entlohnungsgruppe
a
b
c
d
e
Euro
1
1.856,4
1.466,5
1.298,9
1.245,0
1.191,4
2
1.902,1
1.502,2
1.329,8
1.269,1
1.204,9
3
1.948,1
1.537,8
1.360,5
1.292,9
1.218,3
3a
1.574,0
4
2.040,4
1.612,0
1.452,4
1.364,4
1.258,8
5
2.086,6
1.650,9
1.483,3
1.388,2
1.272,1
6
2.164,5
1.692,2
1.513,9
1.411,9
1.285,7
7
2.242,8
1.733,8
1.544,5
1.436,0
1.299,1
8
2.320,6
1.792,2
1.575,5
1.459,9
1.312,7
9
2.398,0
1.852,0
1.641,9
1.507,3
1.339,7
10
2.553,2
2.008,8
1.676,7
1.531,2
1.353,0
11
2.631,1
2.087,4
1.712,2
1.555,3
1.366,5
12
2.709,0
2.165,2
1.747,9
1.579,5
1.379,8
13
2.786,5
2.243,0
1.856,4
1.656,8
1.420,5
14
3.090,8
2.476,2
1.892,6
1.684,7
1.434,0
15
3.192,3
2.554,4
1.928,7
1.712,2
1.447,4
16
3.294,0
2.631,7
1.964,9
1.740,0
1.460,8
17
3.395,8
2.709,4
2.001,0
1.776,3
1.474,5
18
3.497,7
2.786,7
2.037,2
1.814,8
1.487,9
19
3.599,4
2.864,2
2.073,4
1.853,5
1.501,3"
"(1) Das Monatsentgelt des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas II beträgt:
in der
in der Entlohnungsgruppe
Entlohnungsp1
p2
p3
p4
p5
stufe
Euro
1
1.305,7
1.278,6
1.251,6
1.224,4
1.197,2
2
1.336,6
1.305,3
1.275,5
1.243,2
1.211,0
3
1.367,7
1.331,9
1.299,5
1.262,1
1.224,5
4
1.460,5
1.411,5
1.371,8
1.318,3
1.265,3
5
1.491,6
1.438,3
1.395,3
1.336,9
1.278,9
6
1.522,5
1.464,3
1.419,2
1.355,7
1.292,7
7
1.553,6
1.491,0
1.443,3
1.374,4
1.306,0
8
1.585,0
1.517,9
1.467,4
1.393,5
1.319,7
9
1.651,9
1.570,9
1.515,3
1.431,0
1.347,3
10
1.688,0
1.598,8
1.539,1
1.449,7
1.360,6
11
1.724,0
1.628,0
1.563,2
1.468,4
1.374,1
12
1.759,9
1.656,8
1.587,8
1.487,6
1.387,9
13
1.869,3
1.749,4
1.666,6
1.543,9
1.428,5
14
1.905,9
1.780,5
1.694,8
1.562,6
1.442,1
15
1.942,5
1.811,6
1.722,4
1.581,7
1.455,6
16
1.978,7
1.843,2
1.750,4
1.601,9
1.469,6
17
2.015,4
1.874,6
1.778,6
1.622,1
1.483,6
18
2.051,8
1.906,2
1.806,8
1.642,2
1.497,5
19
2.088,3
1.937,8
1.835,1
1.662,3
1.511,3"
"(8) Soweit Abs. 2 die Berücksichtigung von Dienstzeiten oder Zeiten im Lehrberuf von der Zurücklegung bei einer inländischen Gebietskörperschaft, einer inländischen Schule oder sonst genannten inländischen Einrichtung abhängig macht, sind diese Zeiten auch dann zur Gänze für den Vorrückungsstichtag zu berücksichtigen, wenn sie
"(18) Weist ein Vertragsbediensteter Vordienstzeiten nach Abs. 8 auf, die noch nicht nach einer anderen Bestimmung zur Gänze für die Ermittlung des Vorrückungsstichtages berücksichtigt worden sind, so ist der Vorrückungsstichtag auf Ansuchen des Vertragsbediensteten entsprechend zu verbessern. Dies gilt bei Zutreffen der Voraussetzungen auch für ehemalige Vertragsbedienstete sinngemäß. Ist der Vertragsbedienstete, auf den die Voraussetzungen des ersten und zweiten Satzes zutreffen, verstorben, so kann das Ansuchen auch von einer Person, der als Hinterbliebener nach diesem Vertragsbediensteten ein Pensionsanspruch aus der allgemeinen Sozialversicherung zusteht, eingebracht werden.
(19) Eine Verbesserung des Vorrückungsstichtages nach Abs. 18 wird rückwirkend mit dem Beginn des Dienstverhältnisses, frühestens jedoch zum folgenden Zeitpunkt wirksam:
"(2) Den Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas I und des Entlohnungsschemas II gebührt eine Verwaltungsdienstzulage.
Sie beträgt:
in der Entlohnungs- Entlohnungs- Euro
gruppe stufe
p1 bis p5, e, d, c, b 142,5
a 1 bis 7 142,5
a ab 8 181,0"
"(2) Ein Vertragsbediensteter,
"§ 77
Abfertigung
Soweit im § 96 nichts anderes bestimmt ist, gelten für die Anwartschaft und den Anspruch des Vertragsbediensteten auf Abfertigung, die hierfür zu leistenden Beiträge sowie die Auswahl der Betrieblichen Vorsorgekasse die Bestimmungen des 1. Teiles und § 48 des Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbstständigenvorsorgegesetzes – BMSVG mit folgenden Abweichungen:
"(1) Kindergärtnerinnen und Sonderkindergärtnerinnen sind in die Entlohnungsgruppe ki einzureihen. Das Monatsentgelt in der Entlohnungsgruppe ki beträgt:
in der Entlohnungsstufe Euro
1 1.680,1
2 1.708,5
3 1.735,4
4 1.756,4
5 1.787,1
6 1.828,8
7 1.901,4
8 1.996,1
9 2.056,9
10 2.118,7
11 2.213,5
12 2.330,0
13 2.446,7
14 2.563,0
15 2.679,3
16 2.782,1
17 2.889,8
18 3.004,8
19 3.109,4"
"(1) Die Dienstzulage für Leiterinnen beträgt:
in der Dienst- in den Entlohnungsstufen
zulagengruppe 1 bis 10 11 bis 15 ab 16
Euro
1 240,6 255,2 273,5
2 219,8 231,5 247,0
3 173,4 183,8 196,7
4 131,9 140,2 148,8
5 82,7 88,4 95,0"
"(2) Die Dienstzulage nach Abs. 1 beträgt:
in den Entlohnungsstufen Euro
1 bis 5 84,4
6 bis 11 118,7
ab 12 168,4"
"(2) Das Monatsentgelt in der Entlohnungsgruppe kgh beträgt:
in der Entlohnungsstufe Euro
1 1.320,2
2 1.340,2
3 1.360,2
4 1.457,4
5 1.477,0
6 1.497,0
7 1.517,0
8 1.536,8
9 1.576,4
10 1.596,3
11 1.616,4
12 1.636,6
13 1.702,0
14 1.725,4
15 1.748,1
16 1.771,6
17 1.802,0
18 1.834,1
19 1.866,5"
"(4) Für Kindergartenhelferinnen, die während der Ferien unter Fortzahlung des Entgeltes nicht zu Dienstleistungen herangezogen werden, gelten die §§ 82 und 84 sinngemäß.
(5) Für Kindergartenhelferinnen, die während der Ferien oder Teilen der Ferien zur Dienstleistung herangezogen werden, gilt § 83 Abs. 1, 2 und 4 sinngemäß. § 83 Abs. 3 gilt für diese Kindergartenhelferinnen mit der Maßgabe, dass, sofern der Zeitausgleich nicht möglich ist, die erhöhte Dienstzeit mit der Grundvergütung für Überstunden nach § 47 abzugelten ist."
"§ 95
Verweisungen auf Bundesgesetze
Soweit in diesem Gesetz nichts anderes bestimmt ist, beziehen sich Verweisungen auf Bundesgesetze auf die im Folgenden jeweils angeführte Fassung:
"§ 96b
(1) Auf Kindergärtnerinnen, Sonderkindergärtnerinnen und Leiterinnen an Kindergärten, Integrationskindergärten und heilpädagogischen Kindergärten sowie auf Erzieher und Sondererzieher, deren Dienstverhältnis vor dem 20. September 2006 begonnen hat, sind die §§ 81, 83 und 89 in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 60/2006 weiter anzuwenden.
(2) Für Kindergartenhelferinnen, deren Dienstverhältnis vor dem 20. September 2006 begonnen hat, ist § 90 Abs. 4 und 5 in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 51/2007 weiter anzuwenden."
"§ 98
Verwendung personenbezogener Daten
(1) Die Stadt Innsbruck darf von Vertragsbediensteten und ihren Angehörigen und Hinterbliebenen folgende Daten verarbeiten, sofern diese Daten für die Erfüllung der ihr als Dienstgeber obliegenden Aufgaben jeweils erforderlich sind:
Identifikationsdaten, Adressdaten, Erreichbarkeitsdaten, Daten über Einkommensverhältnisse, Bankverbindungen, Sozialversicherungsverhältnisse einschließlich Sozialversicherungsnummer, Familienstand, Kinder und strafgerichtliche Verurteilungen.
(2) Darüber hinaus darf die Stadt Innsbruck folgende Daten verarbeiten, sofern diese Daten für die Erfüllung der ihr als Dienstgeber obliegenden Aufgaben jeweils erforderlich sind:
(3) Die Stadt Innsbruck darf Daten nach den Abs. 1 und 2 an die Behörden des Bundes, der Länder, der Gemeinden und der Gemeindeverbände, an die Träger der dienstrechtlichen Kranken- und Unfallfürsorgeeinrichtungen, an den jeweils zuständigen Sozialversicherungsträger und an den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger übermitteln, sofern diese Daten jeweils für die Erfüllung der diesen Einrichtungen bzw. Organen obliegenden Aufgaben erforderlich sind.
(4) Die Stadt Innsbruck hat zum Schutz der Geheimhaltungsinteressen der Betroffenen jedenfalls die im § 14 Abs. 2 des Datenschutzgesetzes 2000 genannten Maßnahmen zu treffen.
(5) Die Stadt Innsbruck hat Daten nach den Abs. 1 und 2 zu löschen, sobald diese für die Erfüllung der ihr obliegenden Aufgaben nicht mehr benötigt werden."
"§ 98a
Umsetzung von Gemeinschaftsrecht
Durch dieses Gesetz werden folgende Richtlinien umgesetzt:
"(16) Das Monatsentgelt des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas III beträgt:
in der Dienstklasse
in der Entlohnungsstufe
Entlohnungsgruppe
p5
p4
p3
p2
p1
Euro
1
1.170,0
1.195,8
1.221,9
1.248,2
1.274,2
2
1.184,4
1.214,3
1.245,3
1.274,2
1.305,5
I
3
1.198,8
1.232,5
1.268,9
1.300,4
1.336,5
4
1.213,0
1.250,7
1.292,5
1.326,6
1.368,3
5
1.227,3
1.268,9
1.316,0
1.352,5
1.399,4
1
1.241,8
1.287,1
1.339,3
1.378,6
1.430,8
2
1.256,0
1.305,5
1.362,9
1.404,5
1.461,9
II
3
1.270,4
1.323,8
1.386,3
1.430,8
1.493,3
4
1.284,6
1.341,9
1.409,9
1.456,8
1.524,4
5
1.291,5
1.348,0
1.422,9
1.468,9
1.536,8
6
1.295,4
1.354,0
1.428,0
1.475,9
1.546,5
1
1.299,2
1.360,3
1.433,1
1.482,9
1.555,7
2
1.313,6
1.378,6
1.456,8
1.509,0
1.587,4
3
1.327,8
1.396,7
1.480,1
1.535,1
1.620,8
III
4
1.341,9
1.415,1
1.503,5
1.561,3
1.654,9
5
1.356,6
1.433,1
1.527,1
1.587,4
1.690,8
6
1.370,6
1.451,7
1.550,8
1.615,1
1.727,1
7
1.385,1
1.469,8
1.574,4
1.643,5
1.763,3
8
1.399,4
1.488,1
1.598,4
1.675,0
1.832,7
9
1.413,9
1.506,6
1.665,4
1.732,5
1.869,8
1
2
3
5
6
7
8
9
(17) Das Monatsentgelt des vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas IV beträgt:
in der Dienstklasse
in der Entlohnungsstufe
Entlohnungsgruppe
e
d
c
b
a
Euro
1
1.167,1
1.219,2
1.271,1
3
1.195,8
1.265,9
1.333,5
4
1.210,1
1.289,3
1.364,9
5
1.224,3
1.312,7
1.396,0
1
1.238,7
1.336,0
1.427,3
1.427,3
2
1.252,9
1.359,5
1.458,4
1.466,2
II
3
1.267,2
1.383,0
1.489,7
1.505,5
4
1.281,6
1.406,4
1.520,7
1.544,2
5
1.288,2
1.419,5
1.533,1
6
1.292,1
1.424,6
1.542,7
1
1.296,1
1.429,9
1.547,3
1.583,6
1.784,9
2
1.310,3
1.453,4
1.551,9
1.625,1
3
1.324,5
1.476,5
1.583,6
1.668,3
III
4
1.338,6
1.499,8
1.617,0
1.711,8
5
1.353,3
1.523,5
6
1.367,5
1.547,0
7
1.381,9
1.570,5
8
1.396,0
9
1.410,5
Artikel II
(1) Das in Sonderverträgen vereinbarte monatliche Sonderentgelt, mit Ausnahme der Kinderzulage, jener Vertragsbediensteten, mit denen vor dem 1. Jänner 2008 ein Sondervertrag abgeschlossen worden ist, wird ab 1. Jänner 2008 um 2,70 v. H. erhöht.
(2) Eine Erhöhung nach Abs. 1 ist jedoch nur dann vorzunehmen, wenn sich diese Erhöhung nicht bereits aus dem Sondervertrag ergibt oder im Sondervertrag die Erhöhung des Sonderentgelts nicht an andere Anlassfälle als Bezugserhöhungen im öffentlichen Dienst geknüpft ist.
Artikel III
(1) Dem Vertragsbediensteten gebührt im Monat Mai 2008 eine Einmalzahlung in der Höhe von 175,– Euro, wenn er am 1. Mai 2008 Anspruch auf Entgelt und eine Wochendienstzeit im Ausmaß der Vollbeschäftigung aufweist.
(2) Dem Vertragsbediensteten, dessen Wochendienstzeit herabgesetzt ist, gebührt unter denselben Voraussetzungen der seiner Wochendienstzeit entsprechende Teil der Einmalzahlung nach Abs. 1.
(3) Bei einer Vertragsbediensteten, die am 1. Mai 2008 nach § 4 Abs. 1 oder 2 oder § 7 Abs. 1 des Tiroler Mutterschutzgesetzes 2005 bzw. nach § 3 Abs. 1, 2 oder 3 oder § 5 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes 1979 nicht beschäftigt werden darf, ist für die Beurteilung des Anspruches nach Abs. 1 oder 2 von jener Wochendienstzeit auszugehen, die für die Vertragsbedienstete unmittelbar vor dem Beginn des Beschäftigungsverbotes gegolten hat.
Artikel IV
Für besoldungsrechtliche Ansprüche, die sich aus einer nach § 41 Abs. 18 und 19 in der Fassung des Art. I Z. 14 vorgenommenen rückwirkenden Verbesserung des Vorrückungsstichtages aufgrund der Anrechnung von vor dem 1. Februar 2009 liegenden Zeiten ergeben, gilt § 50 des Innsbrucker Vertragsbedienstetengesetzes mit der Maßgabe, dass der folgende Zeitraum nicht auf die Verjährungsfrist anzurechnen ist:
Artikel V
(1) Dieses Gesetz tritt mit 1. Jänner 2009 in Kraft, soweit in den Abs. 2 bis 7 nichts anderes bestimmt ist.
(2) Art. I Z. 19 tritt mit 1. September 2006 in Kraft.
(3) Art. I Z. 7 bis 13, 15 und 30 tritt mit 1. Juli 2007 in Kraft.
(4) Art. I Z. 20 tritt mit 1. September 2007 in Kraft.
(5) Art. I Z. 5, 6, 17, 24, 25, 26, 27, 34 und 35 sowie Art. II und Art. III treten mit 1. Jänner 2008 in Kraft.
(6) Art. I Z. 1, 4, 14 und 16 tritt mit 1. Februar 2009 in Kraft.
(7) Art. I Z. 3, 18, 23, 29, 32 und 33 tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
(8) Der Art. II der 4. I-VBG-Novelle, LGBl. Nr. 73/2006, tritt mit dem Ablauf des 31. Dezember 2008 außer Kraft.
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