Änderung der Dienst- und Gehaltsordnung der Beamten der Landeshauptstadt Graz 1956
LGBLA_ST_20160202_17Änderung der Dienst- und Gehaltsordnung der Beamten der Landeshauptstadt Graz 1956Gazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
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Der Landtag Steiermark hat beschlossen:
Die Dienst- und Gehaltsordnung der Beamten der Landeshauptstadt Graz 1956, LGBl. Nr. 30/1957, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 79/2014 wird wie folgt geändert:
Nach § 12 Abs. 1 Z. 2 lit. c wird folgende lit. d angefügt:
§ 15 Abs. 1 lit. a entfällt.
§ 16 Abs. 1 lit. a lautet:
In § 17c wird der Verweis auf „§ 17 Abs. 2, § 17a oder 17b“ durch den Verweis auf „§ 17 Abs. 2, §§ 17a, 17b oder 17h Abs. 1“ ersetzt.
Nach § 17g wird folgender § 17h eingefügt:
(1) Bei Vorliegen der Voraussetzungen nach § 41e Abs. 1 Z. 2 und 3 kann – sofern das Dienstverhältnis mindestens drei Monate gedauert hat – die regelmäßige Wochendienstzeit des Beamten auf seinen Antrag für mindestens einen Monat und höchstens drei Monate bis auf ein Viertel des für eine Vollbeschäftigung vorgesehenen Ausmaßes herabgesetzt werden (Pflegeteilzeit), wenn keine wichtigen dienstlichen Interessen entgegenstehen. § 17c ist anzuwenden.
(2) Eine Pflegeteilzeit ist für jeden zu betreuenden Angehörigen grundsätzlich nur einmal zulässig. Bei einer Erhöhung des Pflegebedarfs um mindestens eine Pflegestufe (§ 9 Abs. 4 Bundespflegegeldgesetz – BPGG, BGBl. Nr. 110/1993, ist jedoch einmalig eine neuerliche Gewährung einer Pflegeteilzeit auf Antrag zulässig.
(3) Die Dienstbehörde kann auf Antrag des Beamten die vorzeitige Rückkehr zur ursprünglichen regelmäßigen Wochendienst verfügen bei
„(6a) Im Falle der notwendigen Pflege seines erkrankten Kindes (Wahl- oder Pflegekindes) hat auch jener Beamte Anspruch auf Pflegefreistellung nach Abs. 1 Z. 1 und Abs. 3, der nicht mit seinem erkrankten Kind (Wahl- oder Pflegekind) im gemeinsamen Haushalt lebt.“
(1) Dem Beamten kann auf sein Ansuchen eine Karenz unter Entfall der Bezüge (Pflegekarenz) gewährt werden, wenn er sich der Pflege
(2) Eine Pflegekarenz gemäß Abs. 1 hat mindestens einen Monat und höchstens drei Monate zu dauern und ist für jeden zu betreuenden Angehörigen grundsätzlich nur einmal zulässig. Bei einer Erhöhung des Pflegebedarfs um zumindest eine Pflegegeldstufe (§ 9 Abs. 4 BPGG) ist jedoch einmalig eine neuerliche Gewährung einer Pflegekarenz auf Antrag zulässig.
(3) Eine gänzliche Beanspruchung der Arbeitskraft im Sinne des Abs. 1 Z. 1 liegt vor, solange das behinderte Kind
(4) Der Beamte hat den Wegfall einer der Voraussetzungen für die Karenzierung (Abs. 1 und 2) innerhalb von zwei Wochen zu melden.
(5) Die Zeit der Pflegekarenz nach Abs. 1 gilt für Beamte als ruhegenussfähige Dienstzeit, ist aber für sonstige Rechte, die von der Dauer des Dienstverhältnisses abhängen, nicht zu berücksichtigen.
(6) Die Berücksichtigung als ruhegenussfähige Dienstzeit endet mit dem Ende des Kalendermonats, in dem eine der Voraussetzungen nach Abs. 1 und 3 weggefallen ist.
(7) Die Dienstbehörde kann auf Antrag des Beamten die vorzeitige Beendigung der Pflegekarenz verfügen, wenn
„Diese Bestimmung gilt sinngemäß auch für Angehörige von Beamten, deren Dienstverhältnis gemäß § 12 Abs. 1 Z. 2 lit. d aufgelöst wurde.“
„(4) Das Gehalt beträgt auf einem Dienstposten des Schemas I
in der Dienst-klasse
in der Gehalts-stufe
in der Verwendungsgruppe
1
2
3 P
3 A
3
Euro
I
1
1.748,30
1.718,40
1.688,30
1.669,60
1.658,10
2
1.783,20
1.748,30
1.715,70
1.693,40
1.679,40
3
1.819,60
1.778,10
1.742,00
1.718,40
1.700,80
4
1.855,80
1.808,20
1.769,50
1.742,00
1.720,60
5
1.890,70
1.836,90
1.795,70
1.767,00
1.742,00
II
1
1.928,50
1.866,90
1.821,90
1.790,70
1.763,20
2
1.963,00
1.897,00
1.849,60
1.815,70
1.783,20
3
2.000,40
1.928,50
1.875,70
1.839,50
1.804,50
4
2.036,80
1.958,10
1.903,30
1.863,10
1.825,60
III
1
2.073,10
1.988,20
1.930,70
1.888,10
1.846,90
2
2.110,60
2.018,30
1.958,10
1.911,70
1.866,90
3
2.149,50
2.049,40
1.984,20
1.938,00
1.888,10
4
2.190,00
2.079,20
2.011,90
1.961,90
1.909,50
5
2.231,70
2.110,60
2.039,50
1.987,00
1.930,70
6
2.142,10
2.068,00
2.011,90
1.951,90
7
2.176,10
2.094,20
2.035,70
1.973,10
8
2.241,80
2.172,20
2.062,00
1.994,40
9
2.085,50
2.015,60“
„(6) Das Gehalt beträgt auf einem Dienstposten des Schemas II
in der Dienst-klasse
in der Gehalts- stufe
in der Verwendungsgruppe
D
C
B
A
Euro
I
1
1.688,30
1.748,30
2
1.715,70
1.783,20
3
1.742,00
1.819,60
4
1.769,50
1.855,80
5
1.795,70
1.890,70
II
1
1.821,90
1.928,50
1.928,50
2
1.849,60
1.963,10
1.973,10
3
1.875,80
2.000,40
2.018,30
4
1.903,30
2.036,80
2.064,30
III
1
1.930,70
2.073,10
2.110,60
2.344,30
2
1.958,10
2.110,60
2.158,20
3
1.984,20
2.149,50
2.210,10
4
2.011,90
5
2.039,50
6
2.068,00
7
2.094,20
8
2.172,20
in der Gehalts-stufe
in der Dienstklasse
IV
V
VI
VII
VIII
IX
Euro
1
3.252,40
3.928,10
5.265,80
7.457,10
2
2.778,60
3.340,70
4.052,00
5.538,60
7.869,20
3
2.253,20
2.871,00
3.433,10
4.175,70
5.811,40
8.280,60
4
2.339,10
2.963,90
3.556,90
4.449,80
6.223,30
8.692,50
5
2.426,40
3.055,20
3.680,60
4.721,40
6.633,80
9.104,30
6
2.513,00
3.149,20
3.804,30
4.994,30
7.045,40
9.514,80
7
2.599,30
3.243,60
3.928,10
5.265,80
7.457,10
8
2.687,10
3.339,50
4.052,00
5.538,60
7.869,20
9
2.778,60
3.433,10
4.175,70
5.811,40
in der Gehalts-stufe
in der Verwendungsgruppe K
Euro
1
1.933,20
2
1.978,20
3
2.024,40
4
2.069,30
5
2.115,60
6
2.161,90
7
2.258,20
8
2.353,20
9
2.449,30
10
2.544,30
11
2.639,50
12
2.738,50
13
2.832,30
14
2.958,70
15
3.087,80
16
3.217,00
17
3.347,10
18
3.477,20
19
3.607,20
20
3.737,40
in der Gehalts-stufe
in der Verwendungsgruppe KB
Euro
1
1.714,80
2
1.738,50
3
1.763,50
4
1.787,50
5
1.836,10
6
1.861,20
7
1.884,80
8
1.933,50
9
1.957,20
10
1.983,30
11
2.007,30
12
2.032,00
13
2.057,10
14
2.081,00
15
2.107,30
16
2.130,90
in der Gehalts-stufe
in der Verwendungsgruppe S
Euro
1
2.169,70
2
2.214,50
3
2.259,80
4
2.305,70
5
2.351,90
6
2.490,50
7
2.580,60
8
2.754,50
9
3.020,00
10
3.112,40
11
3.423,20
12
3.562,20
13
3.653,20
14
3.769,30
15
4.078,60
16
4.264,50
17
4.388,10
18
4.624,70
19
4.897,00
20
5.169,50“
§ 106 entfällt.
§ 142 Abs. 2 lautet:
„(2) Der Anpassungsfaktor für das Kalenderjahr 2015 beträgt 1,017.“
§ 142 Abs. 3 entfällt.
Dem § 145 wird folgender Abs. 37 angefügt:
„(37) In der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 17/2016 treten in Kraft:
Für entgeltliche Ansprüche, die aus einer Verbesserung der besoldungsrechtlichen Stellung wegen einer zusätzlichen Berücksichtigung von Zeiten vor der Vollendung des 18. Lebensjahres erwachsen, ist der Zeitraum ab 11. November 2014 nicht auf die dreijährige Verjährungsfrist gemäß § 77b anzurechnen.”
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