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Der Landtag Steiermark hat beschlossen:
Das Steiermärkische Grundverkehrsgesetz, LGBl. Nr. 134/1993, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 87/2013, wird wie folgt geändert:
§ 3 Abs. 1 Z 1 lautet:
§ 14 lautet:
Die Bestimmungen dieses Abschnittes gelten in Vorbehaltsgemeinden, in denen Beschränkungszonen für Zweitwohnsitze gemäß § 30 Abs. 2 des Steiermärkischen Raumordnungsgesetzes festgelegt sind. Vorbehaltsgemeinden sind:
Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: Aflenz, Bruck an der Mur, Mariazell, Mürzzuschlag, Neuberg an der Mürz, Sankt Marein im Mürztal, Spital am Semmering, Stanz im Mürztal, Turnau;
Bezirk Deutschlandsberg: Deutschlandsberg, Eibiswald, Sankt Stefan ob Stainz, Schwanberg, Stainz, Wies;
Bezirk Graz-Umgebung: Deutschfeistritz, Gratwein-Straßengel, Sankt Radegund bei Graz, Semriach;
Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: Bad Waltersdorf, Sankt Jakob im Walde, Sankt Lorenzen am Wechsel, Stubenberg, Waldbach-Mönichwald;
Bezirk Leibnitz: Allerheiligen bei Wildon, Empersdorf, Kitzeck im Sausal, Leutschach an der Weinstraße, Sankt Andrä-Höch, Sankt Nikolai im Sausal;
Bezirk Leoben: Vordernberg, Wald am Schoberpaß;
Bezirk Liezen: Aich, Altaussee, Bad Aussee, Bad Mitterndorf, Gröbming, Grundlsee, Haus, Irdning-Donnersbachtal, Michaelerberg-Pruggern, Mitterberg-Sankt Martin, Öblarn, Ramsau am Dachstein, Sankt Gallen, Schladming, Sölk, Stainach-Pürgg, Wildalpen;
Gemeinde Murau: Mühlen, Neumarkt in der Steiermark, Oberwölz, Sankt Georgen am Kreischberg, Stadl-Predlitz;
Bezirk Murtal: Großlobming, Hohentauern, Judenburg, Obdach, Pölstal, Pusterwald, Sankt Margarethen bei Knittelfeld, Sankt Marein-Feistritz, Weißkirchen in Steiermark;
Bezirk Südoststeiermark: Klöch;
Bezirk Voitsberg: Edelschrott, Geistthal-Södingberg, Hirschegg-Pack, Maria Lankowitz;
Bezirk Weiz: Anger, Fladnitz an der Teichalm, Gutenberg-Stenzengreith, Rettenegg, Sankt Kathrein am Hauenstein, Sankt Kathrein am Offenegg.“
„(4) Abs. 1 gilt nicht wenn das Grundstück in einer Eisenbahneinlage eingetragen ist oder in einer der im § 3 Abs. 1 Z 2 genannten Katastralgemeinden liegt oder wenn das Grundstück Gegenstand einer Maßnahme der Bodenreform ist und wenn das Rechtsgeschäft von einer Agrarbehörde abgeschlossen oder von einer Agrarbehörde genehmigt wurde.“
„(2) Verweise in diesem Gesetz auf Bundesgesetze sind als Verweise auf folgende Fassungen zu verstehen:
Die Übergangsbestimmung zur Novelle LGBl. Nr. 67/2011 wird in „§ 58c“ geregelt.
Dem § 58c wird folgender § 58d angefügt:
(1) Die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 155/2014 anhängigen grundverkehrsbehördlichen Verfahren sind nach den bis zum Inkrafttreten dieser Novelle geltenden Bestimmungen zu Ende zu führen.
(2) Auf die Versteigerung von Grundstücken sind die bis zum Inkrafttreten der Novelle LGBl. Nr. 155/2014 geltenden Bestimmungen anzuwenden, wenn das Versteigerungsedikt vor dem Inkrafttreten der Novelle LGBl. Nr. 155/2014 erlassen worden ist. Gleiches gilt für den Rechtserwerb von Todes wegen, wenn die Erblasserin/der Erblasser vor diesem Zeitpunkt verstorben ist.“
„(11) In der Fassung der 10. Grundverkehrsgesetz-Novelle, LGBl. Nr. 155/2014, treten in Kraft:
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