Gesetz vom 15. Oktober 2013, mit dem das Steiermärkische Zusammenlegungsgesetz 1982, das Steiermärkische Agrargemeinschaftengesetz 1985, das Steiermärkische Einforstungs-Landesgesetz 1983, das Steiermärkische Almschutzgesetz 1984, das Steiermärkische Güter- und Seilwege-Landesgesetz 1969 und das Steiermärkische Agrarbezirksbehördengesetz 2003 geändert wird
LGBL_ST_20131202_139Gesetz vom 15. Oktober 2013, mit dem das Steiermärkische Zusammenlegungsgesetz 1982, das Steiermärkische Agrargemeinschaftengesetz 1985, das Steiermärkische Einforstungs-Landesgesetz 1983, das Steiermärkische Almschutzgesetz 1984, das Steiermärkische Güter- und Seilwege-Landesgesetz 1969 und das Steiermärkische Agrarbezirksbehördengesetz 2003 geändert wirdGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
02.12.2013
Fundstelle
LGBl. Nr. 139/2013 Stück 34
Bundesland
Steiermark
Kurztitel
Text
Gesetz vom 15. Oktober 2013, mit dem das Steiermärkische Zusammenlegungsgesetz 1982, das Steiermärkische Agrargemeinschaftengesetz 1985, das Steiermärkische Einforstungs-Landesgesetz 1983, das Steiermärkische Almschutzgesetz 1984, das Steiermärkische Güter- und Seilwege-Landesgesetz 1969 und das Steiermärkische Agrarbezirksbehördengesetz 2003 geändert wird
Der Landtag Steiermark hat beschlossen:
Inhaltsverzeichnis
Artikel 1Änderung des Steiermärkischen Zusammenlegungsgesetzes 1982
Artikel 2Änderung des Steiermärkischen Agrargemeinschaftengesetzes 1985
Artikel 3Änderung des Steiermärkischen Einforstungs-Landesgesetzes 1983
Artikel 4Änderung des Steiermärkischen Almschutzgesetzes 1984
Artikel 5Änderung des Steiermärkischen Güter- und Seilwege-Landesgesetzes 1969
Artikel 6Änderung des Steiermärkischen Agrarbezirksbehördengesetzes 2003
Artikel 1
Änderung des Steiermärkischen Zusammenlegungsgesetzes 1982
Das Steiermärkische Zusammenlegungsgesetz 1982, LGBl. Nr. 82/1982, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 72/2010, wird wie folgt geändert:
„(9) War die einer Partei übergebene Abfindung gesetzwidrig, so kann diese Partei den Ersatz des dadurch entstandenen Schadens innerhalb von vier Wochen ab Eintritt der Rechtskraft des Zusammenlegungsplanes mit Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht begehren.“
„§ 51a
Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht
(1) Über Beschwerden gegen Bescheide gemäß § 16 Abs. 2, § 20 Abs. 1, § 22 Abs. 1 und § 31 Abs. 1 und § 47 Z. 5 entscheidet das Landesverwaltungsgericht durch einen nach § 19 Abs. 3 Steiermärkisches Landesverwaltungsgerichtsgesetz, LGBl. Nr. 57/2013 gebildeten Senat, dem als fachkundige Laienrichter ein in agrartechnischen Angelegenheiten, ein in forstlichen Angelegenheiten und ein in landwirtschaftlichen Angelegenheiten erfahrenes Mitglied angehören.
(2) Das Landesverwaltungsgericht hat dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft schriftliche Ausfertigungen aller in den Angelegenheiten dieses Landesgesetzes ergangenen Erkenntnisse zu übermitteln.“
„(8) Die Änderung des § 6 Abs. 2, § 7 Abs. 1 und 4, § 8 Abs. 2, § 14 Abs. 4, § 16 Abs. 2, § 21b Abs. 8, 9 und 10, § 22 Abs 1, § 27 Abs. 9, § 32 Abs. 1, der Überschrift und der Unterüberschrift des II. Hauptstücks, des § 49, § 50 Abs. 2, 3 und 4 sowie Abs. 4 lit. d, § 51 Abs. 1, § 52, § 54 Abs. 1, § 59 Abs. 2, § 61 Abs. 1, 4 und 5, § 69a
sowie die Einfügung des § 51a und der Entfall des § 50 Abs. 1 vierter Satz
und § 62 durch die Novelle LGBl. Nr. 139/2013 treten mit 1. Jänner 2014 in Kraft.“
Artikel 2
Änderung des Steiermärkischen Agrargemeinschaftengesetzes 1985
Das Steiermärkische Agrargemeinschaftengesetz 1985, LGBl. Nr. 8/1986, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 78/2001, wird wie folgt geändert:
„§ 48a
D. Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht
(1) Über Beschwerden gegen Bescheide gemäß § 29 und § 37 entscheidet das Landesverwaltungsgericht durch einen nach § 19 Abs. 3 Steiermärkisches Landesverwaltungsgerichtsgesetz, LGBl. Nr. 57/2013 gebildeten Senat, dem als fachkundige Laienrichter ein in agrartechnischen Angelegenheiten, ein in forstlichen Angelegenheiten und ein in landwirtschaftlichen Angelegenheiten erfahrenes Mitglied angehören.
(2) Das Landesverwaltungsgericht hat dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft schriftliche Ausfertigungen aller in den Angelegenheiten dieses Landesgesetzes ergangenen Erkenntnisse zu übermitteln.“
„(1) Die in Durchführung dieses Gesetzes erforderlichen Vermessungen und Kennzeichnungen der Grenzen sind unbeschadet der Bestimmungen des § 53 Abs. 2 von Organen der Agrarbehörde unter sinngemäßer Anwendung des § 10 Abs. 1 und 2, § 24, § 25 Abs. 1, § 26, § 27 Abs. 1, § 36 und § 43 Abs. 1 Z. 3 und Abs. 2 Vermessungsgesetz, BGBl. Nr. 306/1968 in der Fassung BGBl. I Nr. 129/2013, vorzunehmen.“
„(4) Die Änderung des § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1, der Überschrift und der Unterüberschrift des II. Hauptstücks, des § 46, § 47 Abs. 4 sowie Abs. 4 lit. d und e, § 48 Abs. 1, § 49, § 52 Abs. 1, § 59 Abs. 1, § 62 Abs. 1 und § 65 Abs. 1 lit. b sowie die Einfügung des § 48a und der Entfall des § 46 zweiter Satz und des § 60 durch die Novelle LGBl. Nr. 139/2013 treten mit 1. Jänner 2014 in Kraft.“
Artikel 3
Änderung des Steiermärkischen Einforstungs-Landesgesetzes 1983
Das Steiermärkische Einforstungs-Landesgesetz 1983, LGBl. Nr. 1/1983, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 84/2008, wird wie folgt geändert:
„§ 49a
Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht
(1) Über Beschwerden gegen Bescheide gemäß § 59 entscheidet das Landesverwaltungsgericht durch einen nach § 19 Abs. 3 Steiermärkisches Landesverwaltungsgerichtsgesetz, LGBl. Nr. 57/2013 gebildeten Senat, dem als fachkundige Laienrichter ein in agrartechnischen Angelegenheiten, ein in forstlichen Angelegenheiten und ein in landwirtschaftlichen Angelegenheiten erfahrenes Mitglied angehören.
(2) Das Landesverwaltungsgericht hat dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft schriftliche Ausfertigungen aller in den Angelegenheiten dieses Landesgesetzes ergangenen Erkenntnisse zu übermitteln.“
„(7) Die Änderungen des § 24b Abs. 8, 9 und 10, § 29 Abs. 5, der Überschrift und der Unterüberschrift des VII. Abschnitts, des § 48 Abs. 1, 2 und 3, § 49 Abs. 2 und 3 sowie Abs. 3 lit. b und d, § 50 Abs. 2, § 56 Abs. 1, § 65 Abs. 1, § 67 lit. a und § 67a sowie die Einfügung des § 49a und der Entfall des § 66 durch die Novelle LGBl. Nr. 139/2013 treten mit 1. Jänner 2014 in Kraft.“
Artikel 4
Änderung des Steiermärkischen Almschutzgesetzes 1984
Das Steiermärkische Almschutzgesetz 1984, LGBl. Nr. 68/1984, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 58/2000, wird wie folgt geändert:
„(2) Die Änderung des § 6, § 7 Abs. 1 und 3 sowie § 8 Abs. 1 lit. b durch die Novelle LGBl. Nr. 139/2013
tritt mit 1. Jänner 2014 in Kraft.“
Artikel 5
Änderung des Steiermärkischen Güter- und Seilwege-Landesgesetzes 1969
Das Steiermärkische Güter- und Seilwege-Landesgesetz 1969, LGBl. Nr. 21/1970, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 78/2001, wird wie folgt geändert:
„§ 19a
Übermittlungspflicht
Das Landesverwaltungsgericht hat dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft schriftliche Ausfertigungen aller in den Angelegenheiten dieses Landesgesetzes ergangenen Erkenntnisse zu übermitteln.“
„(4) Die Änderung des § 2 Abs. 1, § 8 Abs. 4, § 9 Abs. 2 und 3, der Überschrift des III. Hauptstücks, des § 19 Abs. 1, § 20 Abs. 3 und § 24 sowie der Entfall des § 20 Abs. 3 Z. 2 und die Einfügung des § 19a durch die Novelle LGBl. Nr. 139/2013 treten mit 1. Jänner 2014 in Kraft.“
Artikel 6
Änderung des Steiermärkischen Agrarbezirksbehördengesetzes 2003
Das Steiermärkische Agrarbezirksbehördengesetz 2003, LGBl. Nr. 10/2003, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 102/2011, wird wie folgt geändert:
„(2) Die Änderung des § 1 Abs. 1 durch die Novelle LGBl. Nr. 139/2013 tritt mit 1. Jänner 2014 in Kraft.“
LandeshauptmannLandesrat
VovesSeitinger
Programmgesteuerter Zugriff
API- und MCP-Zugriff mit Filtern nach Quellentyp, Region, Gericht, Rechtsgebiet, Artikel, Zitat, Sprache und Datum.