Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 29. Juni 1981, mit der die Wohnbeihilfen-Verordnung geändert wird
LGBL_ST_19810724_66Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 29. Juni 1981, mit der die Wohnbeihilfen-Verordnung geändert wirdGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
24.07.1981
Fundstelle
LGBl. Nr. 66/1981 Stück 15
Bundesland
Steiermark
Kurztitel
Text
Verordnung der Steiermärkischen Landesregie
rung vom 29. Juni 1981, mit der die Wohnbei
hilfen-Verordnung geändert wird
Auf Grund des § 15 Abs. 8 des Wohnbauförderungsgesetzes 1968, BGBL Nr. 280/1967, in der Fassung der Bundesgesetze ,BGBL NI. 299/1969, 232/1972,
443/1972, 287/1974, 449/1974, 366/1975, 386/1976,
280/1978, 139/1979, 565/1979 ' uno ,560/1980, wird
verordnet:
Artikel I
Die Verordnung der Steiermärkischen Landesregierungvom26. April 1977, LGBL Nr. 21, mit der in Durchführung
des Wohnbauförderungsgesetzes 1968 nähere
Bestimmungen über di~ Gewährung der Wohnbeihilfe
festgelegt werden (Wohnbeihilfen-Verordnung), in der Fassung der Verordnung LGBL Nr. 38/1978, wird wie
folgt geändert~ "
„(3) Als zumutbarer Wohnungsaufwand ist bei
einem monatlichen Familieneinkommen (§ 2 Ab~.'1
Z. 13 des Wohnbauförderungsgesetzes 1968) anzusehen:
?
Stück 15, Nr. 66
Tabelle 1
Zumutbarer Wohnungsaufwand in Prozent
Hau s haI t s g r ö ß e (Personen anzahl)
2 3 4 5 6 7 8
für die ersten 4000 S des Familieneinkommens
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
10
12
14
16
10
12
.weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
18
20
22
24
26
28
14
16
18
20
22
24
10
12
14
16
18
20
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12
14
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
,
30
32
34
36
38
40
26
28
30
32
34
36
22
24
26
28
30
32
16
18
20
22
24
26
10
12
14
16
18
20
10
12
14
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
42
44
46
48
50
50
38
40
42
44
46
48
34
36
38
40
42
44
28
.30
32
34
36
38
22
24
26
28
30
32
16
18
20
22
24
26
10
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14
16
18
20
10
12
14
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
wejtere 500 S
weitere 500 S
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
46
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50
50
50
50
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42
44
46
48
50
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36
38
40
42
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34
36
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22
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26
28
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18
20
22
24
26
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
46
48
50
50
50
50
40
42
44
46 .
48
50
34
36
38
40
42
44
28
30
32
34
36
38
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
weitere 500 S
50
50
50
50 .
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50
50 ,
50
50
50 .
50
50
50
46
48
50
50
50
50
40
42
.44
46
48
50
Fur weitere 500 S des Familieneinkommens beträgt der zumutbare Wohnungsaufwand um jeweils 2 Prozent mehr, jedoch nicht mehr als 50 Prozent. Bei weiteren Familienmitgliedern setzt der nach den Prinzipien der Tabelle 1 ermittelte Wohnungsaufwand jeweils bei einem,1500 S höheren Familieneinkommen ein.
?
I
1
[I.
, ,
Stück 15, NI. 66
128
Tabelle 2
Zumutbarer Wohnungsaufwand in Schilling
monatliches
Hau s haI t s g r ö ß e (Personenanzahl)
FamilieneinkommeninS
2 3 4 5 6 7 8
4000
4500 50
5000 110
5500 180 50
6000 260 110
6500 350 180 50
7000 450 260 110
7500 560 350 180
8000 680 450 260 50
8500 810 560 350 110
9000 950 680 450 180
9500 1100 810 560 260 50
10.000 1260 950 680 350 ' 110
10.500 1430 1100 810 450 180
11.000 1610 1260 950 560 260 50
11.500 1800 1430 1100 680 350 110
12.000 2000 1610 1260 810 450 180
12.500 2210 1800 1430 950 560 260 50
13.000 2430 2000 1610 1100 680 350 110
13.500 2660 2210 1800 1260 810 450 180
14.000 2900 2430 2000 1430 950 560 260 50
14.500 3150 2660 2210 1610 1100 680 350 110
15.000 3400 2900 2430 1800 1260 810 450 180
15.500 3650 3150 2660 2000 1430 950 560 260
16.000 3900 3400 2900 2210 1610 1100 680 350
16.500 4150 3650 3150 2430 1800 . 1260 810 450
17.000 4400 3900 3400 2660 2000 1430 950 560
17.500 4650 4150 3650 2900 2210 1610 1100 680
18.000 4900 4400 3900 3150 2430 1800 1260 810
18.500 5150 4650 4150 3400 2660 2000 1430 950
19.000 5400 4900 4400 3650 2900 . 2210 1610 1100
19.500 5650 5150 4650 3900 3150 2430 1800 1260
20.000 5900 5400 4900 4150 3400 2660 2000 1430
20.500 6150 5650 5150 4400 3650 2900 2210 1610
21.000 6400 5900 5400 4650 3900 3150 2430 1800
21.500 6650 6150 5650 -4900 4150 3400 2660 2000
22.000 6900 -6400 5900 5150 4400 3650 2900 2210
22.500 7150 6650 6150 5400 4650 3900 3150 2430
23.000 7400 6900 6400 5650 4900 4150 3400 2660
23.500 7650 7150 6650 5900 5150 4400 3650 2900
24.000 7900 7400 6900 6150 5400 4650 3900 3150
24.500 8150 7650 7150 6400 5650 4900 4150 3400
25.000 8400 7900 7400 6650 5900 5150 4400 3650
Die Familieneinkommen über 25.000 S und Teilbeträge, welche die jeweils vollen 500 S übersteigen, sowie Haushaltsgrößen über 8 Personen sind nach der Tabelle 1 zu berücksichtigen.
?
Stück 15, Nr. 66 und 67
129
Tabelle 3
Zumutbarer Wohnungsaufwand in Schilling für Jungfamilien und Familien mit drei und mehr Kindern
monatliches
Hau s haI t s 9 r ö ß e (Personenanzahl)
FamilieneinkommeninS
2 3 4 5 6 7 8
5000
5500 50
6000 110
6500 180 50
7000 260 110
7500 350 180
8000 400 260 50
8500 425 350 110
9000 450 450 180
9500 475 475 260 50
10.000 500 500 350 110
10.500 525 525 450 180
11.000 550 550 550 260 50
11.500 575 575 575 350 110
12.000 600 600 6QO 450 180
12.500 625 625 625 560 260 50
13.000 973 '907 818 680 350 110
13,500 1401 1253 1054 810 450 180
14.000 1829 1600 1289 950 560 260 50
14.500 2258 1946 1524 1100 680 350 110
15.000 2686 2292 1760 1260 810 450 180
15.500 3114 2639 1995 1430 950 560 260
16.000 3400 2900 2210 1610 1100 680 350
Familieneinkommen über 16.000 Sund Haushaltsgrößen über 8 Personen sind nach der Tabelle 1und 2 zu berücksichtigen. Teilbeträge, welche die jeweils vollen 500 S des Familieneinkommens übersteigen, sind nach der Tabelle 1 bzw. den Bestimmungen des Abs: 2 lit. b zu berücksichtigen."
„§ 4
(1) Das angemessene Ausmaß an Nutzfläche (§ 2 Abs. 1 Z. 9 und § 15 Abs. 2 des Wohnbauförderungsgesetzes 1968) beträgt für eine Person 50 m2 und erhöht
sich für jede weitere im Haushalt lebende, dem Personenkreis
des § 2 Abs. 1 Z. 13 des Wohnbauförderungsgesetzes
1968 zugehörige Person um je 20 m2
bis zum höchstzulässigen Gesamtausmaß der Nutzfläche (§ 2 Abs. 1 Z. 2 und 3 des Wohnbauförderungsgesetzes 1968).
.(2) Bei Jungfamilien (§ 11 Abs. 5 des Wohnbauförderungsgesetzes 1968) beträgt das angemessene Ausmaß
der Nutzfläche mindestens 90 m2•
(3) In Härtefällen kann das nach der Anzahl der Familienmitglieder ermittelte angemessene Ausmaß
der Nutzfläche um höchstens 20 m2 erhöht werden."
Artikel II
Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1982 in Kraft.
Für die Steiermärkische Landesregierung:
Der Landeshauptmann:
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