Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 26. April 1977, mit der in Durchführung des Wohnbauförderungsgesetzes 1968 nähere Bestimmungen über die Gewährung der Wohnbeihilfe festgelegt werden (Wohnbeihilfen-Verordnung)
LGBL_ST_19770526_21Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 26. April 1977, mit der in Durchführung des Wohnbauförderungsgesetzes 1968 nähere Bestimmungen über die Gewährung der Wohnbeihilfe festgelegt werden (Wohnbeihilfen-Verordnung)Gazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
26.05.1977
Fundstelle
LGBl. Nr. 21/1977 Stück 6
Bundesland
Steiermark
Kurztitel
Text
Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung
vom 26. April 1977, mit der in Durchführung
des Wohnbauiörderungsgesetzes 1968
nähere Bestimmungen über die Gewährung der Wohnbeihilfe festgelegt werden (W ohnbeihilien-Verordnung)
Auf Grund des § 15 Abs. 8 des Wohnbauförderungsgesetzes
1968, BGBL Nr. 280/1967, in der Fassung
der Bundesgesetze BGBl. Nr. 299/1969, 232/
1972, 443/1972, 287/1974, 449/1974, 366/1975 und
386/1976, wird nach Anhörung des Wohnbauförderungsbeirates
verordnet:
§ 1
Die Wohnbeihilfe wird nur bewilligt, wenn für
das Bauvorhaben ein Darlehen gemäß § 10 Abs. 1
lit. a des Wohnbauförderungsgesetzes 1968 gewährt·
wurde und der Antragsteller die österreidiische
Staatsbürgerschafit besitzt oder dem Personenkreis
des § 23 Z. 1 letzter Satz des Wohnbauförderungsgesetzes
1968 angehört. .
§ 2
(1) Die Wohnbeihilfe ist UJ).ter Berücksichtigung
des angemessenen Ausmaßes an Nutzfläche (§ 4) in
der Höhe zu gewäliren, die sich aus dem Unterschied
zwischen dem zumutbaren Wohnungsaufwand (Abs. 3) und dem Wohnungsaufwand gemäß Abs. 4 oder 5
ergibt.
(2) Unabhängig davon ist die Wohnbe,ihilfe in
solcher Höhe zu gewähr,en, daß
(3) Als zumutbarer Wohnungsaufwand ist bei
einem monatlidien Familieneinkommen (§ 2 Abs. 1 Z. 13 des Gesetzes) anzusehen:
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Tabelle 1
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Zumutbarer Wohnungsaufwand in Prozent
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9 - - - - - - - 6 8 10 12 14 16 18 20
für die weiteren 500 S um je 3 Prozent Jilehr
für jedes weitere Familienmitglied um 3 Prozent weniger
Tabelle 2
Zumutbarer Wohnungsaufwand in Schilling
monatliches Familieneinkommen in Schilling:
3000 3500 4000 4500 5000 5500 6000 6500 7000 7500 8000 8500 9000 9500 10.000 10.500 11.000 11.500 12.000
1 150 240 340 450 570 705 855 1020 1200 1395 1605 1830 2070 2325 2595 2880 3180 3495 3825
2 60 135 220 315 420 535 660 800 955 1125, 1310 1510 1725 1955 2200 2460 2735 3025 3330
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~ 0 :c:oJ ,U_.) 6 - - - - 45 100 165 240 325 420 525 640 770 915 1075 1250 1440 1645 1865
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8 - - - - - - 35 80 135 200 275 360 455 560 680 815 965 1130 1310
9 - - - - - - - 30 70 120 180 250 330 420 520 635 765 910 1070
C/l
Die Familieneinkommen unter 3000 S und über 12.000 S, Teilbeträge, welche die jeweils vollen 500 S übersteigen, sowie Haushaltsgrößen über 9 Personen sind g
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nach der Tabelle 1 zu berücksichtigen. _Ol
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Tabelle 3
Zumutbarer Wohnungsaufwand in Schilling für Jungfamilien und Familien mit drei und mehr Kindern
monatliches Familieneinkommen in Schilling:
3000 3500 4000 4500 5000 5500 6000 · 6500 7000 7500 8000 8500 9000 9500 10.000 10.500 11.000 11.500 12.000 2 60 135 200 225 250 275 300 325 350 375 400 425 450 475 634 1327 2021 2714 3330
3 - 60 130 210 250 275 300 325 350 375 400 425 450 475 612 1195 1779 2362 2885
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8 - - - - - - 35 80 135 200 275 360 450 475 534 729 923 1118 1310
9 - - - - - - - 30 70 120 180 250 330 420 520 635 765 9m 1070
Die Familieneinkommen unter 3000 S und über 12.000 S und die Haushaltsgrößen über 9 Personen sind nach der Tabelle 1 zu berücksichtigen. Teilbeträge, welche die jeweils vollen 500 S des Familieneinkommens übersteigen, sind nach der Tabelle 1 bzw. den Bestimmungen des Abs. 2 lit. b zu berücksichtigen. ,"_".'
72 Stück 6, Nr. 21 und 22
(4) Der für die Berechnung der Wohnbeihilfe
maßgebliche Wohnungsaufwand einer nach den Bestimmungen des Wohnbauförderungsgesetzes,
1968 errichteten (§ 1 Abs. 1 lit. a und b des Gesetzes)
Klein- oder Mittelwohnung besteht aus
(5) Der für die Berechnung der Wohnbeihilfe
maßgebliche Wohnungsaufwand einer nach den Bestimmungen des Wohnbauförderungsgesetzes 1968
verbesserten (§ 1 Abs. 1 lit. d des Gesetzes) Kleinoder Mittelwohnung in Mi,ete (Nutzung) besteht aus
(1) Die Wohnbeihilfe darf bei einer nach dert
Bestimmungen des Wohnbauförderungsgesetzes
1968 verbesserten (§ 1 Abs. 1 lit. d des Gesetzes)
Klein- oder Mittelwohnung in Miete (Nutzung) .
(2) Bezieht der Mieter ,eine Mietzinsbeihilfe gemäß § 106 a des Einkommensteuergesetzes 1972,
so ist ihm die Wohnbeihilfe in der Höhe des Betrag,
es gemäß § 2 Abs. 5 lit. c zu gewähren.
§ 4
Das angemessene Ausmaß an Nutzfläche (§ 2 Abs. 1 Z. 9 und § 15 Abs. 2 des Gesetzes) beträgt
für eine Person 50 m2 und erhöht sich für jede
weiter,e im Haushalt lebende, dem Personenkreis
des § 2 Abs. 1 Z. 1 des Gesetzes zugehörige Person
um je 20 m2 bis zum höchstzulässigen Gesamtausmaß
der Nutzfläche (§ 2 Abs. 1 Z. 2 und 3 des Gesetzes). Bei Jungfamilien (§ 11 Abs. 5 des Gesetzes)
beträgt das angemessene Ausmaß an Nutzfläche
mindestens 90 m2•
§ 5
(1) Die Wohnbeihilfe is,t mindestens für die Dauer
von sechs und höchstens für die Dauer von siebzehn
Monaten zu gewähren. Die Gewährung hat ab
dem der Antragstellung folgenden Ersten eines Kalendermonats, frühestens jedoch mit dem tatsächlichen
Beginn der Leistung des Wohnungsaufwandes,
zu erfolgen.
(2) Der Antrag auf Gewährung einer Wohnbeihilfe
.ist mit dem amtlichen Formblatt an das Amt
der Steiermärkischen Landesregierung zu richten.
§ 6
Mit dem Tag des Inkraftretens dies,er Verordnung
tritt die Verordnung der Steiermärkisch,en Landesregierung
vom 11. Dezember 1972, LGBl. Nr. 146,
mit der in Durchführung des Wohnbauförderungsgesetzes
1968 nähere Bestimmungen über die Gewährung
der Wohnbeihilfe festgel,egt werden, Jn
der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 50/19;r4,
außer Kraft.
Für die Steiermärkische Landesregierung:
Der Landeshauptmann:
Niederl
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