Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. März 1975, mit der die Landschaftschutzverordnung 1956 geändert wird
LGBL_ST_19750505_30Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. März 1975, mit der die Landschaftschutzverordnung 1956 geändert wirdGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
05.05.1975
Fundstelle
LGBl. Nr. 30/1975 Stück 7
Bundesland
Steiermark
Kurztitel
Text
Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung
vom 10. März 1975, mit der die Landschaftssdmtzverordnurig 1956 geändert wird
Auf Grund der §§ 5 und 19 des Reichsnaturschutzgesetzes
vom 26. Juni 1935 in der Fassung der Verordnung
zur Einführung des Reichsnaturschutzrechtes
im Lande Osterreich vom 10. Februar 1939, GBI.
f. d. L. 0. Nr. 245, wird verordnet:
Artikel I
Die Landschaftsschutzverordnung 1956, LGBl. Nr. 35 in der Fassung der Verordnungen LGBl. Nr. 57/1958, 125/1961, 185/1969, 96/1970 und 14/ ·
1974 wird wie folgt geändert:
Im Anhang 1 (LGBl. Nr. 35/1956 in der Fassung des LGBl. Nr. 57/1958) hat Nr. 20 zu, lauten:
.20. Hochschwab-Staritzen.
Die Grenze beginnt am Präbichl (1227), folgt dem Gerichtsgraben bei Trofeng, zieht nördlich am Berghang
um Eisenerz und erreicht· die Bundesstraße
Eisenerz-Hieflau in Münichwald bei Eder M., folgt
der Bundesstraße bis zur Einmündung der Kalten
Fölz in den Erzbach, biegt nach Norden ab und erreicht
über Pretterau (1425) die Grenze des politischen
Bezirkes Liezen, folgt dieser nach Westen
über P. 1282, P. 1157, Eibenkogel (1243), Dürrenkogel
(1387) bis zum Wandaukogel (1185). Von
hier zieht die Grenze über das Schwabe! Tal zum Wiedenberg (1296), über Steinberg (1258), Goßkogel
(1411), Karlstein (2017), Hochwart (2209),
G'hacktkogel (2214) zum Hochschwab (2271) und
weiter über Kleinen Hochschwab (2193), P. 2071,
Ringkamp (2153) zur Hohen Weichsel (2006). Die Grenze verläuft nun direkt nach Norden über P. 934
zum Zinken (1619), von hier über Gredl-Höhe (1515), den Höhen der Zeller Staritzen nach Nordosten folgend, bis P. 1504 (Anlauf) und steigt von hier, dem Höhenrücken (Anlauf) folgend, zur Straße im Salza-· tal ab, folgt dieser bis Gußwerk und weiter der Bundesstraße über Wegscheid, Seeberg, bis nördlich
der Eisenbahnstation Au-Seewiesen. Ab hier
ist der weitere Grenzverlauf ident mit der Grenze
des Landschaftsschutzgebietes Nr. 19 bis zur sogenannten
Rotsohlalm und in weiterer Folge mit
der des Landschaftsschutzgebietes Nr. 21 bis zur
sogenannten Fadeneben. Von Fadeneben an folgt
die Grenze dem Verlauf der Gemeindegrenze von
Turnau bis zum Pfeiferkogel, dann fällt die Grenze
in :ri.ordnordwestlicher bis nordwestlicher Richtung
über einen Rücken bis zur Schichtenlinie 1000 Meter,
erreicht dort einen Fußsteig und folgt diesem bis
zur Schichtenlinie 740 Meter. Von hier führt die Grenze in der Fallinie zur Straßenbrücke über den Stübmingbach. Von der Brücke in gerader Linie
zum Bildstock beim Hof Blumauer führend, wendet
sie sich dort nach Westsüdwest und folgt der südlichen
Gemeindegrenze von Aflenz Land über den Mitterbach bis zur Gemeindegrenze Aflenz Kurort
gegen Thörl. Dieser folgend quert die Schutzgebietsgrenze
die Bundesstraße Nr. 20 südlich Zöbriach
bei einem Bildstock, folgt dann einem in großem
Becken verlaufenden Karrenweg bis zum neuerlichen
Schnitt mit der westlichen Gemeindegrenze
von Aflenz Kurort. In weiterer Folge ist die Schutzgebietsgrenze
mit der westlichen Gemeindegrenze
von Aflenz Kurort ident und zwar bis zum Schnitt
init dem sogenannten Pressenbach. Diesem folgt
sie nun abwärts über Haug zum Ilgner Alpel.
Uber Leitner, P. 731, Fuchstal, P. 1080, Grubeck
(1188), Lengger, Pfeiffergraben führt die Grenze
bis zum Kreuzteich nördlich Oberort und folgt von
hier der Straße am Hang des Trenchtling zu P. 1000,
von hier über Lahnhuben, Leobener Mauer (1868),
Almhäuser und entlang der Bundesstraße auf den Präbichl (1227).
Das Gebiet liegt im Bereiche des politischen Bezirkes
Bruck an der Mur (Gemeinde Tragöß, Sankt
32 Stück 7, Nr. 30, 31, 32, 33 und 34
Ilgen, Aflenz Kurort, Aflenz Land), des politischen Bezirkes Leoben (Gemeinde Hafning bei Trofaiach, Vordernberg, Eisenerz) und des politischen Bezirkes Liezen (Gemeinde Landl)."
Artikel II
Diese Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Kundmachung
in Kraft.
Für die Steiermärkische Landesregierung:
Der Landeshauptmann:
Niederl
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