Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 25. März 1974 über die Festsetzung der Tierseuchenkassenbeiträge und der Beihilfensätze für das Jahr 1974
LGBL_ST_19740426_32Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 25. März 1974 über die Festsetzung der Tierseuchenkassenbeiträge und der Beihilfensätze für das Jahr 1974Gazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
26.04.1974
Fundstelle
LGBl. Nr. 32/1974 Stück 8
Bundesland
Steiermark
Kurztitel
Text
Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung
vom 25. März 1974 über die Festsetzung
der Tierseuchenkassenbeiträge und der Beihilfensätze
für das Jahr 1974
Aiuf Grund ,de,s § 4 A!blS. 1 un.d 2 1Sowie § 5 Abs. 2 des Tierseuchenkassengesetzes, LGBl. Nr. 38/
1949, in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 6/1957,
wird nach Anhörung der Landeskammer für Landund
Forstwirts,chaft verordnet:
§ 1
(1) Der VO!Il ,ctie,n Ti-erbeS1itzern für das Jahr 1974 zu ,entnichteru1e Tierseuchem.kiassenbeitrag wird für j eitles üibea- dr.ei Monate alte Rinid
(2) Der von den MitgJi.edern {lles Lam1desv.erbandes ,der Schafzüchter Ste.ilermarks für -diais Jahr 1974 :zJU entrich1te111de TliteIBeuchenkiasseJI1Jbeitr,ag wird für jedes m~ndeS1tens ein Jalhr _alte Schaf mit fünf Schilling festg1esetzt.
§ 2
(1) Der prozen,tiuale s ,atz ides g,emeinen Weirtes für das .Arusmaß der Beihrilf,e wird mit AUIS(ll:ah.me der FäUe nach Albs. 2 mlit 80 Prozent f.estgesetzt und lier .aUgemein z:ulälSsige Hödl:st!betmg für ein1e Beihüfengiewährung mit 10.000 Schilliing je Rind und ,
1500 Schil1ing j,e Schaf bes,tianmt.
(2) Der p,rozientuale Satz 1dJes g:emein:en Wertes
für das Ausmaß ,dier Beliihilfie wird -in den Fällen nach § 5 Abs. 1 lit. h unid liilt. d 1der Verordnung der .Ste1ermär1k.ischen Lailldesregierung über ,die Durchführung ,dies Tiie11S1eiuchenkaisi~engesetzes, LGBl. Nr. 59/ 1972, wemm. das 'Her ian Aru;ch1uß ,an ein behördlliches Verfiahrien zur Bekämpfung ,der Dassclbeule:
n!kr:ainkheit 01deir Leheregelseuche ,an medikamentöser Uberempfüind1ichkeit v,enendet ist, mit
100 Prozent f1est1giesetzt unid dier 1aHgemein zulässige
Höchstibetr,ag für ·eine iBeiJhilfiengewährung mit
20.000 Schilling beS!timmt.
§ 3
(1) Für die Beitragspflicht ist ,der im Zeitp:\UJkt der Letzt€ITT. .amt1ichen Viehzählung vorhanderue Bestand an über :drei Monate -alten Rmdleirn einschließliich der am Zählt119 vorübergeihend abwesenden
Rindler bzw. der B,estain,d an mindestens ein Jahr alten Schafen 1eli.I11Sch1i-eßlich •der .am Zähltag
vorübergeihe111d abwesenden Schafe maßgebend.
(2) Als Zcitpun:kt für die Eilllhebung wird jeweiils . der 1. März besttimmt.
§ 4
(1) Dj,ese Verordnung tritt mit l. Jäno:rer 1974
:in Kriaft.
(2) Gleiichzieli.tri.g tritt dlie Verondnung ,der Steiermärldscb:
en Larudesregiiierung vom 18. Dezember 1972, LGBl. Nr. 4, über die Festiset7llLllg ,dJer Ti.er,seuch.enkiaS1SJen.
beiträge un,d der Beihilfensätze für das Jahr
1973 außer Kr:aft.
Für die Steiermärkische Landesregierung:
Der Landeshauptmann:
Niederl
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