Gemeinde-Grundausbildungs-Entschädigungs-Verordnung 2022
LGBLA_SA_20220727_61Gemeinde-Grundausbildungs-Entschädigungs-Verordnung 2022Gazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
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Auf Grund der §§ 12c und 12e Abs 8 des Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes 2001, LGBl Nr 17/2002, in der geltenden Fassung wird verordnet:
Den Vortragenden in Grundausbildungs- und Fortbildungslehrgängen gebührt, wenn sie Landesbedienstete sind, je Vortragseinheit (45 Minuten) eine Entschädigung in folgender Höhe:
Die Mitglieder der Dienstprüfungskommission sowie die Prüferinnen und Prüfer erhalten für den mit der Prüfungstätigkeit verbundenen Aufwand je Kandidatin oder Kandidat eine Entschädigung nach folgenden Prozentsätzen aus V/2:
a)
kommissionelle Prüfung beim Leitenden Verwaltungsdienst:
Funktion
Prüfungsumfang
kein Fach
ein Fach
zwei Fächer
Vorsitzführung
1,2
1,4
1,5
Senatsmitglied
0,8
1,1
1,3
b)
Prüfung Fachgegenstand beim Leitenden Verwaltungsdienst
(schriftlich und mündlich):
2,2
c)
Prüfung Fachgegenstand beim Verwaltungsfachdienst (mündlich):
0,55
d)
mündliche Einzelprüfung beim Leitenden Verwaltungsdienst:
1,1
e)
mündliche Einzelprüfungen beim Verwaltungsfachdienst:
0,55
(1) Der Berechnung ist der zum Zeitpunkt der Beendigung der jeweiligen Vortragstätigkeit bzw der zum Zeitpunkt der Abnahme der Prüfung geltende Gehaltsansatz zugrunde zu legen.
(2) Bei der Berechnung der Entschädigung sind die Beträge auf den nächsten vollen Centbetrag zu runden; dabei sind Beträge ab einschließlich 0,5 Cent aufzurunden und Beträge unter 0,5 Cent abzurunden.
(3) Die Anweisung der Entschädigung erfolgt bei Vortragstätigkeit aufgrund einer von der oder dem Vortragenden zu stellenden Honorarnote und bei Prüfungen von Amts wegen anhand des Prüfungsprotokolls.
Diese Verordnung tritt mit 1. August 2022 in Kraft.
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