Kärntner Fischereiweidgerechtheitsverordnung
LGBL_KA_20030715_30Kärntner FischereiweidgerechtheitsverordnungGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
15.07.2003
Fundstelle
LGBl. Nr. 30/2003 13. Stück
Bundesland
Kärnten
Kurztitel
Text
Auf Grund des § 34 Abs. 1 und § 35 Abs. 7 und 8 des Kärntner Fischereigesetzes, LGBl. Nr. 62/2000, wird verordnet:
§ 1
(1) Nicht als weidgerecht gilt die Ausübung des Fischfanges bei der Verwendung oder Anwendung folgender Fanggeräte, Fangvorrichtungen, Fangmittel und Fangmethoden:
11.die Verwendung von Netzen, die folgende Mindestmaschenweite (von Knoten zu Knoten im trockenen
Zustande) unterschreiten (ausgenommen für die Ausübung des Fischfanges für wissenschaftliche Zwecke):
a)Schwebenetze: im Wörthersee: 45 mm (zum Fang von Seeforellen: 75 mm); im Millstätter See,
Weißensee, Faaker See, Afritzer See und Feldsee: 40 mm (zum Fang von Seeforellen: 75 mm);
b)Grundnetze: im Wörthersee: 50 mm (zum Fang von Welsen: 75 mm); im Millstätter See, Weißensee,
Faaker See, Afritzer See und Feldsee: 40 mm (zum Fang von Welsen: 75 mm, zum Fang von Karpfen: 50
mm);
c)Spiegelnetze (3-wandig): 50 mm in der Mittelwand (Blatt).
(2) Im Rahmen der Ausübung der Netzfischerei sind folgende Verpflichtungen einzuhalten:
(3) Nicht als weidgerecht gilt die Ausübung des Fischfanges
(4) Nicht als weidgerecht gilt
§ 2
Der Semling (Barbus peloponnesius) und das Ukrainische Bachneunauge (Eudontomyzon mariae) dürfen während des ganzen Jahres nicht gefangen werden.
§ 3
Mit dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung treten außer Kraft:
§ 4
Mit dieser Verordnung wird die Richtlinie des Rates 92/43/EWG vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen, ABl. Nr. L 206 vom 22. Juli 1992, S 7, in der Fassung der Richtlinie 97/62/EG des Rates vom 27. Oktober 1997 zur Anpassung der Richtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt, ABl. Nr. L 305 vom 8. November 1997, S 42, umgesetzt.
Der Landeshauptmann:
Dr. H a i d e r
Der Landesamtsdirektor:
Dr. S l a d k o
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