Behandlungs- und Arztgebühren an den öffentlichen Krankenanstalten
LGBL_KA_20011219_119Behandlungs- und Arztgebühren an den öffentlichen KrankenanstaltenGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
19.12.2001
Fundstelle
LGBl. Nr. 119/2001 53. Stück
Bundesland
Kärnten
Kurztitel
Text
Gemäß §§ 60 Abs. 3 und 61 Abs. 2 der Kärntner Krankenanstaltenordnung 1999, LGBl. Nr. 26/1999, i. d. g.
F. LGBl. Nr. 67/2001, wird verordnet:
Artikel I
Die Verordnung der Landesregierung, mit der die Behandlungsgebühren und die Arztgebühren an den öffentlichen Krankenanstalten Kärntens festgesetzt werden, LGBl. Nr. 37/1987, in der Fassung LGBl. Nr. 67/1987, 74/1988, 74/1989, 46/1990, 100/1990, 73/1991, 135/1993, 97/1994, 101/1995, 116/1996, 92/1998 und 84/2000 sowie der Kundmachungen LGBl. Nr. 52/1987, 64/1990 und 68/1999, wird wie folgt geändert:
„(1) Die Behandlungsgebühren an den öffentlichen Krankenanstalten Kärntens werden je Pflegling und je Aufenthaltstag wie folgt festgesetzt:
Landeskrankenanstalt
Klagenfurt273,30
Landeskrankenanstalt
Villach264,15
Landeskrankenanstalt
Wolfsberg264,15
Allgemein öffentliches
Krankenhaus der Elisabethinen in Klagenfurt264,15
Allgemein öffentliches
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
in St. Veit/Glan264,15
Allgemein öffentliches
Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach264,15
Öffentliches Krankenhaus
Spittal/Drau264,1
Öffentliches Krankenhaus
im Evangelischen
Diakoniewerk Waiern
bei Feldkirchen264,15
Öffentliches Sonderkrankenhaus „Haus am Walde"
der Evangelischen Stiftung
de La Tour in Treffen264,15
Landessonderkrankenanstalt Hermagor256,93
Landeskrankenanstalt
Laas256,93
Med.-Geriatrische Abteilung der Landeskrankenanstalten Klagenfurt,
Villach und Wolfsberg234,45"
„§ 1a
Behandlungsgebühren für ausländische Staatsangehörige
Unbeschadet der Bestimmungen des § 1 werden für Angehörige fremder Staaten, ausgenommen in den Fällen des § 65 Abs. 2 lit. a bis e K-KAO, LGBl. Nr. 26/1999, i. d. g. F. LGBl. Nr. 67/2001, nachstehende Behandlungsgebühren festgesetzt:
Bei Zusammentreffen mehrerer Leistungen während eines ununterbrochenen Anstaltsaufenthaltes ist eine Leistung der höchsten in Betracht kommenden Operationsgruppe zu 100 Prozent und jede weitere Leistung mit höchstens 50 Prozent zu berechnen. Insgesamt dürfen 200 Prozent der Behandlungsgebühr der höchsten verrechenbaren Operationsgruppe nicht überschritten werden.
Artikel II
Die Verordnung tritt am 1. Jänner 2002 in Kraft.
Der Landeshauptmann:
Dr. H a i d e r
Der Landesamtsdirektor:
Dr. S l a d k o
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