Burgenländisches Raumplanungsgesetz, Aufhebung von Worten
LGBL_BU_20050203_7Burgenländisches Raumplanungsgesetz, Aufhebung von WortenGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
03.02.2005
Fundstelle
LGBl. Nr. 7/2005 Stück 5
Bundesland
Burgenland
Kurztitel
Text
Kundmachung des Landeshauptmanns von Burgenland vom 1. Februar 2005 über die Aufhebung der Worte „der widmungsgemäßen Verwendung dieser Gebiete keine öffentlichen Interessen wirtschaftlicher, sozialer oder kultureller Natur entgegenstehen und" in § 20 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. März 1969 über die Raumplanung im Burgenland (Burgenländisches Raumplanungsgesetz)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 B-VG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 lit. b des Bgld. Verlautbarungsgesetzes 1990, LGBl. Nr. 17/1991, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 9. Dezember 2004, G 115/04-12, die Worte „der widmungsgemäßen Verwendung dieser Gebiete keine öffentlichen Interessen wirtschaftlicher, sozialer oder kultureller Natur entgegenstehen und" in § 20 Abs. 2 des Gesetzes vom 20. März 1969 über die Raumplanung im Burgenland (Burgenländisches Raumplanungsgesetz), LGBl. Nr. 18/1969, als verfassungswidrig aufgehoben.
Der Verfassungsgerichtshof hat ferner ausgesprochen, dass frühere gesetzliche Bestimmungen nicht wieder in Kraft treten.
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