Gesetz, mit dem das Burgenländische Bezügegesetz und das Gesetz LGBl. Nr. 93/1992 geändert werden
LGBL_BU_20040128_15Gesetz, mit dem das Burgenländische Bezügegesetz und das Gesetz LGBl. Nr. 93/1992 geändert werdenGazette01.01.1900Originalquelle öffnen →
Datum der Kundmachung
28.01.2004
Fundstelle
LGBl. Nr. 15/2004 Stück 3
Bundesland
Burgenland
Kurztitel
Text
Gesetz vom 13. November 2003, mit dem das Burgenländische Bezügegesetz und das Gesetz LGBl. Nr. 93/1992 geändert werden
Der Landtag hat beschlossen:
Artikel I
Das Burgenländische Bezügegesetz, LGBl. Nr. 14/1973, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 13/1998, wird wie folgt geändert:
„(7) Ist der Empfänger eines Ruhebezuges nach Artikel V Mitglied des Landtages, so kann er nach dem Ausscheiden aus dieser Funktion die Neubemessung des Ruhebezuges gemäß § 34 Abs. 3 schriftlich beantragen, sowie dass Zeiten oder Teile von Zeiten, die diesem Ruhebezug nach § 28 Abs. 3 in der bis zum Ablauf des 30. Juni 2004 geltenden Fassung zugerechnet wurden, nicht zu berücksichtigen sind. Dieser Antrag kann nur bis zur Zuerkennung eines Ruhebezuges nach den §§ 18 ff (Art. 2 des Gesetzes LGBl. Nr. 93/1992) gestellt werden.
„(2) § 8 Abs. 2 und 4 bis 7 LBPG 2001 in der jeweils geltenden Fassung ist mit den Maßgaben anzuwenden, dass
(3) Der Ruhebezug darf
(1) Auf die in diesem Artikel geregelte Versorgung sind die §§ 13, 14, 15, 21, 22, 23 Abs. 1, 27, 28, 29, 34, 39 bis 47 und 49 bis 52 LBPG 2002 in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden. Die Bestimmungen über den Beitrag gemäß § 15 LBPG 2002 sind mit folgenden Maßgaben anzuwenden:
Artikel II
„(10) Die im Abs. 1 genannten Bestimmungen werden wie folgt geändert:
(3) Der Ruhebezug darf
(1) Für die Ermittlung des Witwen- und Witwerversorgungsbezuges gilt als Berechnungsgrundlage des überlebenden Ehegatten § 17 Abs. 1 bis 5 LBPG 2002 in der jeweils geltenden Fassung mit der Maßgabe, dass an die Stelle des Ausdrucks ‚Sterbetag des Beamten, der Ausdruck ‚Sterbetag des Mitgliedes des Landtages' tritt.
(2) Als Berechnungsgrundlage des verstorbenen Mitgliedes des Landtages, die der Ermittlung des Witwen(Witwer)versorgungsbezuges des überlebenden Ehegatten zugrunde zu legen ist, gilt der Bezug nach § 19 Abs. 1.
§ 23a
(1) Das Ausmaß des Witwen- und Witwerversorgungsbezuges ergibt sich aus einem Hundertsatz des Ruhebezuges, auf den das Mitglied des Landtages am Sterbetag Anspruch gehabt hat oder im Fall der mit Ablauf dieses Tages eingetretenen Unfähigkeit zur weiteren Funktionsausübung gehabt hätte.
(2) Als Ruhebezug nach Abs. 1 gilt der Ruhebezug, der der ruhebezugsfähigen Gesamtzeit des Mitgliedes des Landtages und dem Bezug nach § 19 Abs. 1 entspricht.
(3) Zur Ermittlung des Hundertsatzes ist vorerst die Berechnungsgrundlage des überlebenden Ehegatten durch die Berechnungsgrundlage des verstorbenen Mitgliedes des Landtages zu teilen. Diese Zahl ist auf drei Dezimalstellen zu runden und mit dem Faktor 24 zu vervielfachen.
(4) Der Hundertsatz des Witwen(Witwer)versorgungsbezuges ergibt sich sodann aus der Verminderung der Zahl 76 um die gemäß Abs. 3 ermittelte Zahl. Er beträgt jedoch mindestens 40 und höchstens 60.
(5) Kommen mehrere Berechnungsgrundlagen in Betracht, ist die Summe dieser Berechnungsgrundlagen für die Ermittlung nach Abs. 3 heranzuziehen.
§ 23b
Der Waisenversorgungsbezug beträgt
Artikel III
(1) An die Stelle des in Art. I Z 5 (§ 32 Abs. 1 des Burgenländischen Bezügegesetzes, LGBl. Nr. 14/1973, in der Fassung dieses Gesetzes) und in Art. II (Art. 2 Abs. 10 Z 8 des Gesetzes LGBl. Nr. 93/1992, in der Fassung dieses Gesetzes) jeweils angeführten 65. Lebensjahres tritt für Personen, die in den in der folgenden Tabelle angegebenen Zeiträumen geboren sind, der jeweils in der rechten Tabellenspalte angeführte Lebensmonat:
bis einschließlich 01.07.1949 .................. 660.
02.07.1949 - 01.10.1949 ........................ 661.
02.10.1949 - 01.01.1950 ........................ 662.
02.01.1950 - 01.04.1950 ........................ 663.
02.04.1950 - 01.07.1950 ........................ 664.
02.07.1950 - 01.10.1950 ........................ 665.
02.10.1950 - 01.01.1951 ........................ 666.
02.01.1951 - 01.04.1951 ........................ 667.
02.04.1951 - 01.07.1951 ........................ 668.
02.07.1951 - 01.10.1951 ........................ 669.
02.10.1951 - 01.01.1952 ........................ 670.
02.01.1952 - 01.04.1952......................... 671.
02.04.1952 - 01.07.1952 ........................ 672.
02.07.1952 - 01.10.1952 ........................ 673.
02.10.1952 - 01.01.1953 ........................ 674.
02.01.1953 - 01.04.1953 ........................ 675.
02.04.1953 - 01.07.1953 ........................ 676.
02.07.1953 - 01.10.1953 ........................ 677.
02.10.1953 - 01.01.1954 ........................ 678.
02.01.1954 - 01.04.1954 ........................ 679.
02.04.1954 - 01.07.1954 ........................ 680.
02.07.1954 - 01.10.1954 ........................ 681.
02.10.1954 - 01.01.1955 ........................ 682.
02.01.1955 - 01.04.1955 ........................ 683.
02.04.1955 - 01.07.1955 ........................ 684.
02.07.1955 - 01.10.1955 ........................ 685.
02.10.1955 - 01.01.1956 ........................ 686.
02.01.1956 - 01.04.1956 ........................ 688.
02.04.1956 - 01.07.1956 ........................ 690.
02.07.1956 - 01.10.1956 ........................ 692.
02.10.1956 - 01.01.1957 ........................ 694.
02.01.1957 - 01.04.1957 ........................ 696.
02.04.1957 - 01.07.1957 ........................ 699.
02.07.1957 - 01.10.1957 ........................ 702.
02.10.1957 - 01.01.1958 ........................ 705.
02.01.1958 - 01.04.1958 ........................ 708.
02.04.1958 - 01.07.1958 ........................ 714.
02.07.1958 - 01.10.1958 ........................ 720.
02.10.1958 - 01.01.1959 ........................ 726.
02.01.1959 - 01.04.1959 ........................ 732.
02.04.1959 - 01.07.1959 ........................ 744.
02.07.1959 - 01.10.1959 ........................ 756.
02.10.1959 - 01.01.1960 ........................ 768.
(2) Bei Inanspruchnahme eines Ruhebezuges nach Abs. 1 vor dem vollendeten 65. Lebensjahr ist der Ruhebezug für jeden Monat, der zwischen dem Zeitpunkt der Inanspruchnahme und dem auf die Vollendung des 65. Lebensjahres folgenden Monatsersten liegt, um 0,35 %, höchstens jedoch insgesamt um 10 %, zu kürzen.
Artikel IV
(1) Soweit im Folgenden nichts anderes bestimmt ist, tritt dieses Gesetz mit 1. Juli 2004 in Kraft.
(2) Art. I Z 8 und Art. 2 Abs. 10 Z 11 des Gesetzes LGBl. Nr. 93/1992 in der Fassung dieses Gesetzes treten mit dem der Verlautbarung dieses Gesetzes im Landesgesetzblatt nachfolgenden Monatsersten in Kraft.
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