Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 25.08.2025 II 2025 38

\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n II 2025 38 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Entscheid vom 25. August 2025\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n BesetzungDr.iur. Vital Zehnder, Präsident Dr.oec. Andreas Risi, RichterDr.iur. Frank Lampert, Richter MLaw Pascal Pfeifhofer, Gerichtsschreiber\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n ParteienA.,\n Beschwerdeführer, gegen Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,\n Vorinstanz,\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n GegenstandArbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchs­berechtigung wegen Ablehnung einer zumutbaren Arbeit)\n \n Sachverhalt:\n \n A. (Jg. 1982) meldete sich am 4. Dezember 2023 zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Dezember 2023 an. Dies, nachdem seine letzte Anstellung auf Grund eines befristeten Vertrages per 30. November 2023 endete (Vi-act. 1). Mit Schreiben vom 1. Dezember 2023 bestätigte das RAV Goldau seine Anmeldung zur Arbeitsvermittlung für eine Vollzeitstelle als Gärtner; Allrounder, Garten und Allrounder, Logistik zur Arbeitsvermittlung per 30. November 2023 (Vi-act. 2).\n Im Schreiben vom 11. Februar 2025 wies das RAV Goldau A.________ die Stelle als Gärtner (Gartenpflege) bei der B.GmbH in D. (SZ) zur Bewerbung zu (Vi-act. 3). Schriftlich bestätigte A.________ am 14. Februar 2025, dass er sich am gleichen Tag bei der Firma B.GmbH beworben habe (Vi-act. 4). Mit E-Mail vom 18. Februar 2025 leitete die B.GmbH dem RAV Goldau einen E-Mailverkehr mit A. weiter, worin dieser festhalte, sich nur aus Verpflichtung zu bewerben (Vi-act. 5). Mit Schreiben vom 21. Februar 2025 teilte das Amt für Arbeit des Kantons Schwyz A. mit, es ziehe in Erwägung, ihn wegen der Ablehnung der zumutbaren Stelle bei der B.GmbH zu sanktionieren, wozu er bis am 6. März 2025 Stellung nehmen könne (Vi-act. 6). A. nahm darauf mit E-Mail vom 3. März 2025 fristgerecht Stellung (Vi-act. 7), worauf das Amt für Arbeit mit Verfügung vom 3. März 2025 die Einstellung der Anspruchsberechtigung für 31 Tage ab dem 19. Februar 2025 gegen A.________ verfügte (Vi-act. 8).\n Die von A.________ am 7. März 2025 (Postaufgabe) eingelegte Einsprache (Vi-act. 9) wies das Amt für Arbeit mit Einspracheentscheid Nr. 133/25 vom 8. Mai 2025 ab und bestätigte die Sanktion (Vi-act. 11).\n Mit undatiertem Schreiben (Postaufgabe: 9.6.2025) an das Amt für Arbeit nimmt A.________ zum Einspracheentscheid Stellung und beantragt sinngemäss dessen Aufhebung und eine erneute Prüfung. Das Amt für Arbeit leitet die Eingabe am 11. Juni 2025 zuständigkeitshalber ans Verwaltungsgericht Schwyz zur Bearbeitung als Beschwerde weiter. Mit Vernehmlassung vom 25. Juni 2025 beantragt das Amt für Arbeit die Abweisung der Beschwerde.\n \n \n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n \n Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung der Begründungspflicht (Gehörsverletzung). Als formelle Rüge ist dies vorab zu prüfen (vgl. Urteil BGer 5A_732/2021 vom 29.3.2022 E. 2).\n \n Die Parteien haben in einem Verfahren Anspruch auf das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] vom 18.4.1999). Im Bereich des Sozialversicherungsrecht wird dieser Anspruch auch in

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Quelldetails
Rechtsraum
Schweiz
Region
Schwyz
Verfugbare Sprachen
Deutsch
Zitat
SZ_VG_002
Gericht
Sz Verwaltungsgericht
Geschaftszahlen
SZ_VG_002, II 2025 38
Entscheidungsdatum
25.08.2025
Zuletzt aktualisiert
24.03.2026