\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz1\n \n \n \n \n \n \n Urteil vom 2. Juni 2022\n STK 2022 4\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n MitwirkendKantonsgerichtsvizepräsident lic. iur. Stefan Weber,Kantonsrichter lic. iur. Walter Züger, Reto Fedrizzi,Bettina Krienbühl und Dr. Stephan Zurfluh,Gerichtsschreiber MLaw Patrick Neidhart.\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In SachenA.,Beschuldigter, Berufungsführer und Anschlussberufungsgegner,amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin B., gegen Staatsanwaltschaft, 1. Abteilung, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg,\n Postfach 75, 8836 Bennau,Anklagebehörde, Berufungsgegnerin und Anschlussberufungsführerin,vertreten durch Staatsanwalt C.________, \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffendmehrfache Schreckung der Bevölkerung, mehrfache Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, mehrfache Nötigung, WG, BetmG, Massnahme, Einziehung\n (Berufung und Anschlussberufung gegen das Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 17. Januar 2022, SGO 2021 40);-\n \n \n hat die Strafkammer,\n \n Inhaltsverzeichnis Seite\n A.-C. Prozessgeschichte 4\n Erwägungen\n \n Vorbemerkungen 14\n \n Rechtskraft 14\n Beweisanträge 14\n \n Anklagesachverhalt 16\n Schreckung der Bevölkerung, Gewalt und Drohung gegen \n Behörden und Beamte, Nötigung 17\n \n Rechtliches 17\n Brief vom 25. September 2018 (U-act. 8.1.003) 28\n Brief vom 9. Oktober 2018 (U-act. 8.1.004) 33\n Telefongespräch vom 13. November 2018 (U-act. 8.1.005) 37\n Brief vom 25. Februar 2019 (U-act. 14.4.002 S. 15 f.) 37\n Telefongespräch vom 7. März 2019 (U-act. 8.1.007) 40\n Telefongespräch vom 10. Januar 2020 (U-act. 8.1.006) 48\n Brief vom 24. März 2020 (U-act. 8.1.008) 52\n Telefongespräch vom 28. April 2020 (U-act. 8.1.009) 57\n Brief vom 22. Juni 2020 (U-act. 8.1.010) und \n E-Mail vom 26. Juni 2020 (U-act. 8.1.026) 62\n Telefongespräch vom 1. Juli 2020 (U-act. 8.1.021) 70\n E-Mails vom 2. Juli 2020 (U-act. 8.1.011) 75\n Telefongespräch vom 3. Juli 2020 (U-act. 8.1.018) 81\n E-Mail vom 29. Juli 2020 (U-act. 14.4.002 S. 23 f.) 84\n Brief vom 17. August 2020 bzw. 28. September 2020 \n (U-act. 8.1.012) 87\n Brief vom 6. November 2020 (U-act. 8.1.013) 92\n Telefongespräch vom 12. November 2020 (U-act. 8.1.014) 97\n E-Mail vom 18. November 2020 (U-act. 14.4.002 S. 29 f.) 100\n \n Widerhandlung gegen das Waffengesetz 104\n Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz 107\n Strafzumessung 112\n Massnahme 118\n Sicherheitshaft 127\n Beschlagnahmungen 127\n Kosten, Entschädigungen und Genugtuung 131\n \n Erstinstanzliches Verfahren 131\n Berufungsverfahren 134\n Genugtuung 135\n \n \n \n nachdem sich ergeben:\n A. a) Die Staatsanwaltschaft eröffnete am 29. November 2020 gegen den Beschuldigten eine Strafuntersuchung betreffend strafbare Vorbereitungshandlungen und Schreckung der Bevölkerung (U-act. 9.1.001) und dehnte diese am 18. Februar 2021 auf mehrfache Widerhandlung gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz aus (U-act. 9.1.003). Mit Verfügung ZME 2020 85 vom 1. Dezember 2020 versetzte der Einzelrichter am Zwangsmassnahmengericht Schwyz den Beschuldigten vom 1. Dezember 2020 vorläufig bis am 27. Februar 2021 in Untersuchungshaft (U-act. 4.1.014). Diese verlängerte der Einzelrichter am Zwangsmassnahmengericht Schwyz mit Verfügung vom 3. März 2021 bis am 27. April 2021 (U-act. 4.1.058). Die in diesem Zusammenhang erhobenen Beschwerden wurden von der Beschwerdekammer des Kantonsgerichts mit Beschluss vom 19. April 2021 (U-act. 12.3.006) und vom Bundesgericht mit Urteil 1B_251/2021 vom 9. Juni 2021 abgewiesen. Am 21. April 2021 erhob die Staatsanwaltschaft beim Strafgericht Schwyz Anklage gegen den Beschuldigten wegen mehrfacher Schreckung der Bevölkerung im Sinne von