\n \n \n \n \n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz1\n \n \n \n \n \n Beschluss vom 30. Oktober 2025\n ZK2 2025 60\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n MitwirkendKantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner,Kantonsrichter Veronika Bürgler Trutmann und Josef Reichlin,Gerichtsschreiber Mathis Bösch.\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In SachenA.,Berufungsführer,\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffendAufhebung Erbbescheinigung\n (Berufung gegen Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksgericht Einsiedeln vom 28. August 2025, ZET 2025 143);-\n \n \n \n \n hat die 2. Zivilkammer,\n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung:\n \n 1. Nach dem Tod von B. eröffnete die Einzelrichterin am Bezirksgericht Einsiedeln am 22. Juli 2025 dem Sohn A.________ als nächsten gesetzlichen Erben den zwischen ihm und seinen Eltern abgeschlossenen Erbvertrag vom 17. Dezember 1981 (ZET 2025 107). Zudem stellte sie ihm am 28. August 2025 die Erbbescheinigung aus (ZET 2025 114). Nachdem weitere Testamente der Erblasserin zur Eröffnung eingereicht wurden, hob die Einzelrichterin die Erbbescheinigung mit am 19. September 2025 versandter Verfügung auf (ZET 2025 143). Der Sohn reichte dagegen beim Kantonsgericht am 25. September 2025 rechtzeitig Berufung ein mit dem sinngemässen Antrag, die Verfügung aufzuheben und das Testament vom 24. Juni 2024 (KG-act. 1/7) nicht zu akzeptieren.\n 2. Die Ausstellung einer Erbbescheinigung ist eine vorsorgliche Massnahme der freiwilligen Gerichtsbarkeit (BGer 5A_221/2023 vom 5. Juli 2023 E. 2 m.H.). Sie bzw. ihre Aufhebung ist mit Berufung innert zehn Tagen anfechtbar (