VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI R 24 105 5. Kammer VorsitzBrun RichterInAudétat und Zanolari Hasse AktuarinMaurer URTEIL vom 19. Dezember 2024 in der verwaltungsrechtlichen Streitsache
2 - vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Reto Nigg, Beschwerdegegnerin 2 betreffend Baueinsprache (Kostenentscheid)
3 - I. Sachverhalt: Mit Urteil 1C_417/2023 vom 9. Oktober 2024 hiess das Bundesgericht die am 28. August 2023 erhobene Beschwerde von A._____ und B., C. und D., E. und F., G. und H._____ sowie I._____ und J._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 27. Juni 2023 (R 22 33) gut und hob dieses sowie die Baubewilligung der kommunalen Baukommission vom 7. März 2022 auf. Die Sache wurde zur Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorinstanz- lichen Verfahrens an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden zurückgewiesen (Dispositivziffer 1). Die Gerichtskosten von CHF 4'000.00 wurden der Wohnbaugenossenschaft Q._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 2) auferlegt (Dispositivziffer 2). Die Beschwerde- gegnerin 2 hatte zudem die Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt CHF 4'000.00 zu entschädigen (Dispositiv- ziffer 3). II. Das Gericht zieht in Erwägung: 1.Heisst das Bundesgericht eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ganz oder teilweise gut, kann es reformatorisch entscheiden, also in der Sache selbst Anordnungen treffen, oder aber kassatorisch, mithin den angefochtenen Entscheid bloss aufheben oder die Angelegenheit an die Vorinstanz oder an die erstinstanzlich verfügende Behörde zur Neubeurteilung zurückweisen (Art. 107 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110]; vgl. KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs- rechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich et al. 2013, Rz. 1640; DORMANN, in: NIGGLI/UEBERSAX/WIPRÄCHTIGER/-KNEUBÜHLER [Hrsg.], Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl., Basel 2018, Art. 107 Rz. 12 ff.). Dabei kann das Bundesgericht nach Art. 67 und Art. 68 Abs. 5
4 - BGG auch die Kosten und/oder die Entschädigungen des vorangegangenen Verfahrens anders verteilen. Es weist die Angelegen- heit dabei entweder an die Vorinstanz zurück, damit diese über die (Kosten-)Verteilung entscheidet oder entscheidet selbst (KÖLZ/HÄNER/ BERTSCHI, a.a.O., Rz. 1658; GEISER, in: NIGGLI/-UEBERSAX/WIPRÄCHTIGER/ KNEUBÜHLER [Hrsg.], Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz,