BVerwG — 5 PB 17/15, 5 PB 17/15 (5 P 1/16), Beschluss
Entscheidungsdatum: 2016-01-12
Aktenzeichen: 5 PB 17/15, 5 PB 17/15 (5 P 1/16)
ECLI: ECLI:DE:BVerwG:2016:120116B5PB17.15.0
Dokumenttyp: Beschluss
Normen: § 81 Abs 2 Nr 9 PersVG SN, § 83 Abs 1 S 1 PersVG SN, § 88 Abs 2 S 1 PersVG SN, § 72 Abs 2 Nr 1 ArbGG, § 92 Abs 1 S 2 ArbGG
Vorinstanz: vorgehend Sächsisches Oberverwaltungsgericht, 27. Mai 2015, Az: 9 A 668/12.PL, Beschlussvorgehend VG Dresden, 24. August 2012, Az: 9 K 1807/11
Spruchkörper: 5. Senat
Titelzeile
Zulassung der Rechtsbeschwerde; Ausschluss des Mitbestimmungs- und Initiativrechts bei fehlenden Mitteln zum Nachteilsausgleich im Haushaltsplan
Gründe
1 Die Rechtsbeschwerde des Antragstellers ist gemäß § 88 Abs. 2 Satz 1 SächsPersVG i.V.m. § 72 Abs. 2 Nr. 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 ArbGG wegen einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung zuzulassen.
2 Die vorliegende Rechtssache kann dem Senat Gelegenheit geben, die Frage zu klären, ob das gesetzliche Mitbestimmungsrecht des Personalrates nach § 81 Abs. 2 Nr. 9 SächsPersVG und sein hierauf gerichtetes Initiativrecht nach § 83 Abs. 1 Satz 1 SächsPersVG ausgeschlossen sind, wenn der geltende Haushaltsplan der Dienststelle für die angestrebte Maßnahme (hier: Abfindungsleistungen) keine Mittel zum Nachteilsausgleich in einem Sozialplan vorsieht.