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BVerfG 1 BvR 1434/16 ΓÇó Unsubstantiated constitutional complaint inadmissible
BVerfG 1 BvR 1434/16Bverfg / 1. Senat 1. Kammer10.08.2016Dismissed
The Federal Constitutional Court held that the constitutional complaint was inadmissible because it did not satisfy the statutory substantiation requirements. The submission did not sufficiently show a possible violation of rights under Article 90(1) BVerfGG and omitted essential documents needed to assess the facts and constitutional issues. The Court therefore declined to give further reasons under § 93d(1) sentence 3 BVerfGG.
§§ 23 Abs. 1 S. 2, 92 BVerfGG; Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde und Substantiierungsanforderungen: Eine Verfassungsbeschwerde ist unzulässig, wenn ihre Begründung eine mögliche Grundrechtsverletzung nicht nachvollziehbar erkennen lässt und wesentliche, für die Beurteilung des Sachverhalts und der Verfassungsmäßigkeit erforderliche Unterlagen fehlen. Die Beschwerdeschrift muss die angegriffenen Akte, den entscheidungserheblichen Sachverhalt und die verfassungsrechtliche Rüge so darlegen, dass dem Bundesverfassungsgericht eine Prüfung ohne eigene Ermittlungen möglich ist (vgl. stRspr).
Entscheidungsdatum: 2016-08-10
Aktenzeichen: 1 BvR 1434/16
ECLI: ECLI:DE:BVerfG:2016:rk20160810.1bvr143416
Dokumenttyp: Nichtannahmebeschluss
Normen: § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 92 BVerfGG
Vorinstanz: vorgehend OLG München, 24. Mai 2016, Az: 30 UF 78/16, Beschlussvorgehend AG Nördlingen, 10. Dezember 2015, Az: 002 F 612/13, Beschluss
Spruchkörper: 1. Senat 1. Kammer
Nichtannahmebeschluss: Unzureichende Beschwerdebegründung (§§ 23 Abs 1 S 2, 92 BVerfGG) mangels Vorlage wesentlicher, für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage erforderlicher Unterlagen
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
1 Die Verfassungsbeschwerde ist insgesamt unzulässig.
2 Sie genügt nicht den Anforderungen von § 23 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1, § 92 BVerfGG. Ihre Begründung lässt die Möglichkeit einer Verletzung von Rechten im Sinne des § 90 Abs. 1 BVerfGG inhaltlich nicht nachvollziehbar erkennen, zumal wesentliche, für die Beurteilung des Sachverhalts und der Frage der Verfassungsgemäßheit notwendige Unterlagen nicht vorgelegt worden sind (zu den Substantiierungsanforderungen vgl. nur BVerfGE 78, 320 <329>; 99, 84 <87>; 115, 166 <179 f.>; 130, 1 <21>; stRspr).
3 Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
4 Diese Entscheidung ist unanfechtbar.