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BVerfG 1 BvR 1751/12 ΓÇó Rejection of objection to value assessment in constitutional complaint
BVerfG 1 BvR 1751/12Bverfg / 1. Senat 3. Kammer04.12.2013Dismissed
The complainant challenged the Federal Constitutional Court’s earlier setting of the subject value at EUR 25,000 in a successful chamber decision. The Court left open whether such an objection was procedurally admissible, but held that it was unfounded in any event. Given the demanding substantiation requirements for constitutional complaints and the objective significance of a successful decision, the value assessment was not objectionable.
§ 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG; Gegenstandswert im Verfassungsbeschwerdeverfahren: Die Festsetzung des Gegenstandswerts begegnet regelmäßig keinen Bedenken, wenn sie sich an den hohen Substantiierungsanforderungen der Verfassungsbeschwerde und an der objektiven Bedeutung eines stattgebenden Kammerbeschlusses orientiert. Eine Gegenvorstellung kann dahinstehen, wenn sie jedenfalls unbegründet ist; eine Wertfestsetzung von 25'000 EUR ist unter diesen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden (vgl. consid. 1).
Entscheidungsdatum: 2013-12-04
Aktenzeichen: 1 BvR 1751/12
ECLI: ECLI:DE:BVerfG:2013:rk20131204.1bvr175112
Dokumenttyp: Kammerbeschluss
Normen: § 23 Abs 1 S 2 BVerfGG, § 90 Abs 1 BVerfGG, § 92 BVerfGG, § 14 Abs 1 RVG, § 37 Abs 2 S 2 RVG
Vorinstanz: vorgehend OLG Köln, 18. Juli 2012, Az: 16 U 184/11, Urteilvorgehend LG Köln, 15. November 2011, Az: 5 O 344/10, Urteilvorgehend BVerfG, 2. Juli 2013, Az: 1 BvR 1751/12, Stattgebender Kammerbeschluss
Spruchkörper: 1. Senat 3. Kammer
Zurückweisung einer Gegenvorstellung gegen Festsetzung des Gegenstandswertes im Verfassungsbeschwerdeverfahren
1 Die Gegenvorstellung gegen die Festsetzung des Gegenstandswerts im Beschluss vom 2. Juli 2013 ist zurückzuweisen, ohne dass es einer Entscheidung darüber bedarf, ob diese statthaft ist (vgl. dazu BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 25. Oktober 2011 - 2 BvR 2674/10 -, juris, Rn. 17). Sie ist jedenfalls unbegründet. Die Festsetzung des Gegenstandswerts auf 25.000 € ist angesichts der hohen Anforderungen an die Substantiierung einer Verfassungsbeschwerde nach § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG und auch angesichts der objektiven Bedeutung, die einem stattgebenden Beschluss im Regelfall zukommt, nicht zu beanstanden.