Setting the value in constitutional complaint proceedings

BVerfG 1 BvR 661/06Bverfg / 1. Senat 1. Kammer07.09.2011Granted

Zusammenfassung

In constitutional complaint proceedings, the Federal Constitutional Court set the value of the subject matter of counsel's work at EUR 50,000. The order was issued under § 14(1) and § 37(2) RVG. No other substantive issues were decided.

Regest

§ 14 Abs. 1, § 37 Abs. 2 RVG; Festsetzung des Gegenstandswerts im verfassungsgerichtlichen Verfahren: Der Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit ist nach billigem Ermessen festzusetzen; maßgeblich sind insbesondere Umfang und Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit sowie die Bedeutung der Sache. Im Verfahren der Verfassungsbeschwerde kann der Wert mit Blick auf die verfahrensrechtliche und grundrechtliche Bedeutung angemessen festgesetzt werden. Die Festsetzung betrifft allein die vergütungsrechtliche Bemessung und enthält keine Aussage zur materiellen Begründetheit des Ausgangsverfahrens.

Gesamter Gesetzestext

BVerfG — 1 BvR 661/06, Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren

Entscheidungsdatum: 2011-09-07

Aktenzeichen: 1 BvR 661/06

Dokumenttyp: Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren

Normen: § 14 Abs 1 RVG, § 37 Abs 2 RVG

Vorinstanz: vorgehend BVerfG, 4. November 2010, Az: 1 BvR 661, Stattgebender Kammerbeschluss

Spruchkörper: 1. Senat 1. Kammer

Titelzeile

Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren

Tenor

Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit wird auf 50.000,- € (in Worten: fünfzigtausend Euro) festgesetzt (§ 14 Abs. 1, § 37 Abs. 2 RVG).

Schlagwörter

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