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BVerfG 1 BvQ 35/09 ΓÇó Value of counsel’s work set at EUR 4,000
BVerfG 1 BvQ 35/09Bverfg / 1. Senat 2. Kammer31.03.2010Granted
The Federal Constitutional Court fixed the value of the subject matter of counsel’s work for the proceedings seeking interim relief at EUR 4,000. The decision was made under § 37(2) sentence 2 in conjunction with § 14(1) RVG. The file references a prior Local Court Wiesbaden decision and an earlier Constitutional Court interim order in the same matter.
§ 37 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 14 Abs. 1 RVG; Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung. Der Gegenstandswert bestimmt sich nach der Bedeutung der Sache und dem Umfang der anwaltlichen Tätigkeit unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls. In verfassungsgerichtlichen Eilverfahren kann er nach Maßgabe dieser Kriterien pauschal festgesetzt werden; ein Ansatz von EUR 4’000 trägt hier der besonderen, aber gegenüber einem Hauptsacheverfahren regelmäßig geringeren Bedeutung des einstweiligen Rechtsschutzes Rechnung (vgl. auch BVerfGE 79, 365; 89, 91).
Entscheidungsdatum: 2010-03-31
Aktenzeichen: 1 BvQ 35/09
Dokumenttyp: Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren
Normen: § 14 Abs 1 RVG, § 37 Abs 2 S 2 RVG
Vorinstanz: vorgehend AG Wiesbaden, 10. Juli 2009, Az: 537 F 123/08 SO, Beschlussvorgehend BVerfG, 7. August 2009, Az: 1 BvQ 35/09, Einstweilige Anordnung
Spruchkörper: 1. Senat 2. Kammer
Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren
Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung auf 4.000 € (in Worten: viertausend Euro) festgesetzt (§ 37 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 14 Abs. 1 RVG; vgl. auch BVerfGE 79, 365; 89, 91).