BGH — I ZB 44/22, Beschluss
Entscheidungsdatum: 2022-09-06
Aktenzeichen: I ZB 44/22
ECLI: ECLI:DE:BGH:2022:060922BIZB44.22.0
Dokumenttyp: Beschluss
Vorinstanz: vorgehend LG Freiburg (Breisgau), 3. Mai 2022, Az: 9 T 22/22vorgehend AG Emmendingen, 15. März 2022, Az: 8 M 327/21
Spruchkörper: 1. Zivilsenat
Tenor
Die Anhörungsrüge gegen den Senatsbeschluss vom 27. Juni 2022 wird als unzulässig verworfen. Kosten werden nicht erhoben.
Gründe
1 1. Die vom Schuldner erhobene Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 21. Juli 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).
2 2. Die Kostenentscheidung beruht auf § 21 Abs. 1 Satz 3 GKG.
3 3. Der Schuldner kann nicht mit der Bescheidung weiterer Eingaben in dieser Sache rechnen.
| Koch | | Feddersen | | Pohl |
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| Schmaltz | | Wille | |