BGH, Beschluss vom 02.05.2023 - I ZB 26/23•BGH, 2023-05-02 — I ZB 26/23
BGH, Beschluss vom 02.05.2023 - I ZB 26/23Bgh / 1. Zivilsenat02.05.2023
BGH | Beschluss | 2023-05-02 | I ZB 26/23
Entscheidungsdatum: 2023-05-02
Aktenzeichen: I ZB 26/23
ECLI: ECLI:DE:BGH:2023:020523BIZB26.23.0
Dokumenttyp: Beschluss
Vorinstanz: vorgehend LG Augsburg, 12. Januar 2023, Az: 41 T 3447/22vorgehend AG Augsburg, 7. Oktober 2022, Az: 1 M 9020/21
Spruchkörper: 1. Zivilsenat
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Augsburg - 4. Zivilkammer - vom 12. Januar 2023 - 041 T 3447/22 - wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.
1 I. Die Rechtsbeschwerde des Schuldners ist nicht statthaft und deshalb als unzulässig zu verwerfen (§ 577 Abs. 1 ZPO).
2 Gegen einen Beschluss in einem Zwangsvollstreckungsverfahren und in einem Verfahren auf Richterablehnung ist die Rechtsbeschwerde - mangels Zulässigkeit kraft gesetzlicher Bestimmung (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO) - nur zulässig, wenn das Beschwerdegericht sie zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO; vgl. BGH, Beschluss vom 18. Januar 2018 - I ZB 101/17, juris Rn. 4 mwN; Beschluss vom 23. März 2021 - I ZB 5/21, juris Rn. 2). Eine solche Zulassung ist hier nicht erfolgt. Die Entscheidung des Beschwerdegerichts, die Rechtsbeschwerde nicht zuzulassen, ist nicht anfechtbar (vgl. BGH, Beschluss vom 9. Dezember 2021 - I ZB 57/21, juris Rn. 2 mwN). Der Weg zu einer außerordentlichen (Rechts-)Beschwerde ist nicht eröffnet und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BGH, Beschluss vom 22. Juni 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).
3 II. Der Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts zur Durchführung des Rechtsbeschwerdeverfahrens ist unbegründet, weil die Rechtsverfolgung mangels Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde aussichtslos erscheint (§ 78b Abs. 1 ZPO).
4 III. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO.
| Koch | Löffler | Schwonke | ||
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