BGH — V ZB 135/18, Beschluss
Entscheidungsdatum: 2020-04-22
Aktenzeichen: V ZB 135/18
ECLI: ECLI:DE:BGH:2020:220420BVZB135.18.0
Dokumenttyp: Beschluss
Normen: § 26 RVG
Vorinstanz: vorgehend BGH, 7. November 2019, Az: V ZB 135/18, Beschlussvorgehend BGH, 19. September 2018, Az: V ZB 135/18, Beschlussvorgehend LG Darmstadt, 27. April 2018, Az: 5 T 246/17vorgehend AG Darmstadt, 24. März 2017, Az: 61 K 117/07
Spruchkörper: 5. Zivilsenat
Titelzeile
Teilungsversteigerungsverfahren: Gegenstandswert für Rechtsanwaltskosten der Beteiligten
Tenor
Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt für die Vertretung der Beteiligten zu 1 212.500 €.
Gründe
1 Der Gegenstandswert für die Vertretung der Beteiligten bestimmt sich nach § 26 RVG, da auch eine Teilungsversteigerung eine Zwangsversteigerung im Sinne dieser Vorschrift ist (LG Köln, AnwBl 1981, 75, 76; Riedel/Sußbauer/Potthoff, RVG, 10. Aufl., § 26 Rn. 4). Nach § 26 Nr. 2 Halbsatz 2 RVG ist hier für jeden der Beteiligten die Hälfte des Gegenstands der Versteigerung anzusetzen. Dieser entspricht nach § 26 Nr. 1 Halbsatz 4 RVG dem nach § 74a Abs. 5 ZVG festgesetzten Verkehrswert des zu versteigernden Grundstücks, hier 425.000 €.
| Stresemann | | Schmidt-Räntsch | | Kazele |
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| Haberkamp | | Hamdorf | |