BGH, Beschluss vom 02.02.2024 - I ZB 29/23•BGH, 2024-02-02 — I ZB 29/23
BGH, Beschluss vom 02.02.2024 - I ZB 29/23Bgh / 1. Zivilsenat02.02.2024
BGH | Beschluss | 2024-02-02 | I ZB 29/23
Entscheidungsdatum: 2024-02-02
Aktenzeichen: I ZB 29/23
ECLI: ECLI:DE:BGH:2024:020224BIZB29.23.0
Dokumenttyp: Beschluss
Vorinstanz: vorgehend BGH, 23. November 2023, Az: I ZB 29/23, Beschlussvorgehend Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, 3. April 2023, Az: 15 W 5/23, Beschlussvorgehend LG Hamburg, 15. Februar 2023, Az: 406 HKO 121/20, Beschlussnachgehend BGH, 4. März 2024, Az: I ZB 29/23, Beschluss
Spruchkörper: 1. Zivilsenat
Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit des Verfahrensbevollmächtigten der Schuldnerin für das Rechtsbeschwerdeverfahren wird auf 50.000 € festgesetzt.
1 I. Der Verfahrensbevollmächtigte der Schuldnerin hat beantragt, den Gegenstandswert für seine Tätigkeit im Rechtsbeschwerdeverfahren festzusetzen. Beide Parteien hatten Gelegenheit, zur vorgesehenen Festsetzung Stellung zu nehmen.
2 II. Über einen Antrag nach § 33 Abs. 1 RVG, den Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit festzusetzen, wenn sich die Gebühren in einem gerichtlichen Verfahren nicht nach dem für die Gerichtsgebühren maßgebenden Wert berechnen oder es - wie hier - an einem solchen Wert fehlt, hat auch beim Bundesgerichtshof nach § 1 Abs. 3, § 33 Abs. 8 Satz 1 Halbsatz 1 RVG grundsätzlich die Einzelrichterin zu entscheiden (vgl. BGH, Beschluss vom 9. August 2021 - GSZ 1/20, NJW 2021, 3191 [juris Rn. 8]).
3 III. Der Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit des Verfahrensbevollmächtigten der Schuldnerin im Rechtsbeschwerdeverfahren wird nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung des Werts der Hauptsache auf 50.000 € festgesetzt (§ 23 Abs. 2 Satz 1 und 2, Abs. 3 Satz 2, § 25 Abs. 1 Nr. 3, § 18 Abs. 1 Nr. 14 RVG).
4 IV. Die Entscheidung ergeht gebührenfrei (§ 33 Abs. 9 Satz 1 RVG); Kosten werden nicht erstattet (§ 33 Abs. 9 Satz 2 Halbsatz 1 RVG).
Schmaltz