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BGH IX ZA 26/10 ΓÇó Appointment of counsel for BGH appeal refused
BGH IX ZA 26/10Bgh / Civil Chamber 928.06.2010Dismissed
The Federal Court of Justice rejected the plaintiff's application for appointment of counsel for a planned Rechtsbeschwerde against the Hanau Regional Court's order. The court held that § 78b ZPO was not satisfied because the applicant had not shown unsuccessful efforts to retain at least five lawyers admitted before the BGH and had not demonstrated any realistic prospects of success for the intended remedy. The court also noted that the applicant's later submissions did not explain why the challenged order could be incorrect.
§ 78b ZPO; appointment of counsel for a planned Rechtsbeschwerde to the Federal Court of Justice only if the party, despite reasonable efforts, cannot obtain representation and the intended proceeding is neither frivolous nor hopeless. The applicant must substantiate both elements; it is insufficient to make merely general assertions. In assessing prospects of success, the court examines whether the intended remedy discloses any arguable legal or factual error in the challenged decision (consid. 1).
Entscheidungsdatum: 2010-06-28
Aktenzeichen: IX ZA 26/10
Dokumenttyp: Beschluss
Normen: § 78b ZPO
Vorinstanz: vorgehend LG Hanau, 18. Mai 2010, Az: 2 S 22/10, Beschlussvorgehend AG Hanau, 8. April 2010, Az: 31 C 788/09
Spruchkörper: 9. Zivilsenat
Beiordnung eines Notanwalts für eine Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof
Der Antrag des Klägers auf Beiordnung eines Notanwalts für eine Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 2. Zivilkammer des Landgerichts Hanau vom 18. Mai 2010 wird abgelehnt.
1 Der Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts ist unbegründet.Die Beiordnung eines Rechtsanwalts nach § 78b ZPO setzt voraus, dass die Partei trotz zumutbarer Anstrengungen einen zu ihrer Vertretung bereiten Rechtsanwalt nicht findet und die beabsichtigte Rechtsverfolgung nicht mutwillig oder aussichtslos erscheint. Beide Voraussetzungen hat der Antragsteller nicht dargelegt. Aus seinen Ausführungen ergibt sich nicht, dass er sich erfolglos mit der Bitte um Mandatsübernahme an mindestens fünf beim Bundesgerichtshof zugelassene Rechtsanwälte gewandt hat. Der von ihm in Aussicht genommenen Rechtsbeschwerde fehlen überdies jegliche Erfolgsaussichten. Das Berufungsgericht hat die Berufung des Antragstellers mit zutreffender Begründung verworfen. Weder im Schreiben vom 28. Mai 2010 noch im Schreiben vom 18. Juni 2010 erläutert der Antragsteller, warum der anzugreifende Beschluss unzutreffend sein könnte.
2 Der Antragsteller kann nicht damit rechnen, Antwort auf weitere Eingaben zu erhalten.
Ganter Raebel Kayser
Gehrlein Grupp