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1 U 679/09•OLG Koblenz 1. Zivilsenat, 2010-05-05, 1 U 679/09
1 U 679/09Obergericht / I. Zivilkammer05.05.2010
1. Der zur Durchführung des Zwangsmittels der Ersatzvornahme beim Vollzug des Bauordnungsrechts herangezogene private Fachbetrieb handelt in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes (sog. Verwaltungshelfer); das Verweisungsprivileg nach § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB ist unanwendbar (Rn.25) . 2. Zum Drittschutz der Amtspflichten bei der Durchführung von Maßnahmen des Verwaltungszwangs (hier: sukzessiver Abriss eines historischen Bruchsteingebäudes im Wege der Ersatzvornahme) (Rn.28) .
Entscheidungsdatum: 2010-05-05
Aktenzeichen: 1 U 679/09
ECLI: ECLI:DE:OLGKOBL:2010:0505.1U679.09.0A
Dokumenttyp: Urteil
Normen: § 839 Abs 1 S 2 BGB, § 62 Abs 1 VwVG RP, § 63 Abs 1 VwVG RP, Art 34 GG
Rechtskraft: ja
Der zur Durchführung des Zwangsmittels der Ersatzvornahme beim Vollzug des Bauordnungsrechts herangezogene private Fachbetrieb handelt in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes (sog. Verwaltungshelfer); das Verweisungsprivileg nach § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB ist unanwendbar (Rn.25) .
Zum Drittschutz der Amtspflichten bei der Durchführung von Maßnahmen des Verwaltungszwangs (hier: sukzessiver Abriss eines historischen Bruchsteingebäudes im Wege der Ersatzvornahme) (Rn.28) .
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