Verwaltungsgericht Köln, 2020-02-18, 14 K 2676/17.A

14 K 2676/17.AVerwaltungsgericht18.02.2020

Regest

1. Für afghanische Staatsangehörige besteht ohne individuelle gefahrerhöhende Umstände in Kabul, Herat, Mazar-e Sharif keine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson wegen der dortigen Sicherheitslage. 2. Erwachsende und (junge) arbeitsfähige Männer können ihre Existenz in Kabul, Herat, Mazar-e Sharif eigenständig sichern.

Gesamter Gesetzestext

Verwaltungsgericht Köln — 14 K 2676/17.A — Urteil

Entscheidungsdatum: 2020-02-18

Aktenzeichen: 14 K 2676/17.A

ECLI: ECLI:DE:VGK:2020:0218.14K2676.17A.00

Dokumenttyp: Urteil

Spruchkörper: 14. Kammer

Normen: AsylG § 3e Abs. 1 Nr. 2 AsylG § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EMRK Art. 3

Leitsätze

  1. Für afghanische Staatsangehörige besteht ohne individuelle gefahrerhöhende Umstände in Kabul, Herat, Mazar-e Sharif keine ernsthafte individuelle Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit einer Zivilperson wegen der dortigen Sicherheitslage.

  2. Erwachsende und (junge) arbeitsfähige Männer können ihre Existenz in Kabul, Herat, Mazar-e Sharif eigenständig sichern.

Tenor

Die Klage wird abgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Verfahrens, in dem Gerichtskosten nicht erhoben werden.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Kläger kann die Vollstreckung gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des auf Grund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.