Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 2020-04-22, 19 K 4937/18

19 K 4937/18Verwaltungsgericht22.04.2020

Regest

Ist ein Gewerbe aufgrund seiner besonderen Gefährlichkeit einem Erlaubnisvorbehalt unterworfen, ist das Widerrufsermessen des § 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 VwVfG NRW reduziert, wenn nachträglich der Erlaubnisversagungsgrund der Unzuverlässigkeit eintritt.

Gesamter Gesetzestext

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen — 19 K 4937/18 — Gerichtsbescheid

Entscheidungsdatum: 2020-04-22

Aktenzeichen: 19 K 4937/18

ECLI: ECLI:DE:VGGE:2020:0422.19K4937.18.00

Dokumenttyp: Gerichtsbescheid

Spruchkörper: 19. Kammer

Normen: VwVfG NRW § 49 Abs. 2 Nr. 3; GewO § 33 c Abs. 2 Nr. 1

Leitsätze

Ist ein Gewerbe aufgrund seiner besonderen Gefährlichkeit einem Erlaubnisvorbehalt unterworfen, ist das Widerrufsermessen des § 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 VwVfG NRW reduziert, wenn nachträglich der Erlaubnisversagungsgrund der Unzuverlässigkeit eintritt.

Tenor

Die Klage wird abgewiesen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Gerichtsbescheid ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe des aufgrund des Gerichtsbescheids vollstreckbaren Betrags abwenden, falls nicht die Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe des jeweils zu vollstreckenden Betrags leistet.

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