Verwaltungsgericht Düsseldorf, 2025-07-11, 16 L 1497/25

16 L 1497/25Verwaltungsgericht11.07.2025

Regest

Der aus § 16 Abs. 4 Nr. 1 AG GlüStV NRW folgenden Verpflichtung, Spielgeräte einzeln aufzustellen in entweder einem Abstand von mindestens 2 Metern oder, wenn sie durch eine Sichtblende in einer Tiefe von mindestens 0,8 Metern, gemessen von der Gerätefront in Höhe mindestens der Geräteoberkante, getrennt sind, in einem Abstand von mindestens 1 Meter, kommt, wenn diese Bestandteil einer von einer Spielhallenbetreiberin abgegebenen Verpflichtungserklärung ist, derart zentrales Gewicht zu, dass allein ein wiederholter und mehrfacher Verstoß hiergegen den Widerruf einer auf der Grundlage von § 24 Abs. 1 GlüStV 2021 i.V.m. § 16 Abs. 2 Satz 1 AG GlüStV NRW erteilten Spielhallenerlaubnis nach § 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 VwVfG NRW wegen Annahme der Unzuverlässigkeit der Spielhallenbetreiberin im Sinne von § 16 Abs. 2 Satz 3 Nr. 5 AG GlüStV NRW rechtfertigen kann.

Gesamter Gesetzestext

Verwaltungsgericht Düsseldorf — 16 L 1497/25 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2025-07-11

Aktenzeichen: 16 L 1497/25

ECLI: ECLI:DE:VGD:2025:0711.16L1497.25.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 16. Kammer

Leitsätze

Der aus § 16 Abs. 4 Nr. 1 AG GlüStV NRW folgenden Verpflichtung, Spielgeräte einzeln aufzustellen in entweder einem Abstand von mindestens 2 Metern oder, wenn sie durch eine Sichtblende in einer Tiefe von mindestens 0,8 Metern, gemessen von der Gerätefront in Höhe mindestens der Geräteoberkante, getrennt sind, in einem Abstand von mindestens 1 Meter, kommt, wenn diese Bestandteil einer von einer Spielhallenbetreiberin abgegebenen Verpflichtungserklärung ist, derart zentrales Gewicht zu, dass allein ein wiederholter und mehrfacher Verstoß hiergegen den Widerruf einer auf der Grundlage von § 24 Abs. 1 GlüStV 2021 i.V.m. § 16 Abs. 2 Satz 1 AG GlüStV NRW erteilten Spielhallenerlaubnis nach § 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 VwVfG NRW wegen Annahme der Unzuverlässigkeit der Spielhallenbetreiberin im Sinne von § 16 Abs. 2 Satz 3 Nr. 5 AG GlüStV NRW rechtfertigen kann.

Tenor

Der Antrag wird abgelehnt.

Die Antragstellerin trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Streitwert wird auf 15.000,00 Euro festgesetzt.

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