projekte
24 L 3911/24.A•Verwaltungsgericht Düsseldorf, 2025-01-23, 24 L 3911/24.A
24 L 3911/24.AVerwaltungsgericht23.01.2025
1. Voraussetzung für den Eintritt der Fiktion des § 10 Abs. 4 Satz 4 Halbsatz 2 AsylG ist, dass zwischen Eingang der Mitteilung (hier des streitgegenständlichen Bescheides) und dem Ablauf der Frist auch tatsächlich ein Aushändigungsversuch stattgefunden hat. 2. Nicht von Belang i.S.d. § 30 Abs. 1 Nr. 1 AsylG ist das Vorbringen insbesondere dann, wenn es für die Prüfung des Asylantrages aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht erheblich oder unbeachtlich ist, 3. Eine asylrechtliche Relevanz ergibt sich dabei auch nicht, wenn offenkundig Möglichkeiten landesinternen (staatlichen) Schutzes oder einer inländische Fluchtalternative (§§ 3d und 3e AsylG) bestehen und der Antragsteller sich darauf verweisen lassen muss.
Entscheidungsdatum: 2025-01-23
Aktenzeichen: 24 L 3911/24.A
ECLI: ECLI:DE:VGD:2025:0123.24L3911.24A.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 24. Kammer
Normen: § 10 Abs. 4 AsylG; § 30 Abs. 1 Nr. 1 AsylG
Voraussetzung für den Eintritt der Fiktion des § 10 Abs. 4 Satz 4 Halbsatz 2 AsylG ist, dass zwischen Eingang der Mitteilung (hier des streitgegenständlichen Bescheides) und dem Ablauf der Frist auch tatsächlich ein Aushändigungsversuch stattgefunden hat.
Nicht von Belang i.S.d. § 30 Abs. 1 Nr. 1 AsylG ist das Vorbringen insbesondere dann, wenn es für die Prüfung des Asylantrages aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht erheblich oder unbeachtlich ist,
Eine asylrechtliche Relevanz ergibt sich dabei auch nicht, wenn offenkundig Möglichkeiten landesinternen (staatlichen) Schutzes oder einer inländische Fluchtalternative (§§ 3d und 3e AsylG) bestehen und der Antragsteller sich darauf verweisen lassen muss.
Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.