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19 A 1133/22.A•Oberverwaltungsgericht NRW, 2023-07-07, 19 A 1133/22.A
19 A 1133/22.AVerwaltungsgericht07.07.2023
1. Der Begriff der „Familie“ in § 26 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AsylG i. V. m. Art. 2 Buchst. j der Richtlinie 2011/95/EU setzt das Bestehen einer Kernfamilie im Herkunftsland als notwendige Bedingung voraus. 2. Zur Anwendung des § 26 AsylG auf ausländische Schutzgewährungen (hier offengelassen).
Entscheidungsdatum: 2023-07-07
Aktenzeichen: 19 A 1133/22.A
ECLI: ECLI:DE:OVGNRW:2023:0707.19A1133.22A.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 19. Senat
Normen: AsylG § 26 Abs. 3; AsylG § 26 Abs. 5; Richtlinie 2011/95/EU Art. 2 Buchst. j
Der Begriff der „Familie“ in § 26 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AsylG i. V. m. Art. 2 Buchst. j der Richtlinie 2011/95/EU setzt das Bestehen einer Kernfamilie im Herkunftsland als notwendige Bedingung voraus.
Zur Anwendung des § 26 AsylG auf ausländische Schutzgewährungen (hier offengelassen).
Die Anträge werden abgelehnt.
Der Kläger trägt die Kosten des Zulassungsverfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.
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