Oberverwaltungsgericht NRW, 2023-01-04, 19 A 393/22.A

19 A 393/22.AVerwaltungsgericht04.01.2023

Regest

In der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist geklärt, dass das Gebot einer unverzüglichen Antragstellung durch den Ehegatten eines Flüchtlings in § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Alt. 2, Abs. 5 Sätze 1 und 2 AsylG mit Unionsrecht vereinbar ist (BVerwG, Beschluss vom 21. Dezember 2021 ‑ 1 B 35.21 ‑, juris, Rn. 16).

Gesamter Gesetzestext

Oberverwaltungsgericht NRW — 19 A 393/22.A — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2023-01-04

Aktenzeichen: 19 A 393/22.A

ECLI: ECLI:DE:OVGNRW:2023:0104.19A393.22A.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 19. Senat

Normen: AsylG § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Alt. 2; AsylG § 26 Abs. 5 Satz 1; AsylG § 26 Abs. 5 Satz 2

Leitsätze

In der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist geklärt, dass das Gebot einer unverzüglichen Antragstellung durch den Ehegatten eines Flüchtlings in § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Alt. 2, Abs. 5 Sätze 1 und 2 AsylG mit Unionsrecht vereinbar ist (BVerwG, Beschluss vom 21. Dezember 2021 ‑ 1 B 35.21 ‑, juris, Rn. 16).

Tenor

Der Antrag wird abgelehnt.

Die Klägerin trägt die Kosten des Zulassungsverfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.