Oberverwaltungsgericht NRW, 2021-12-13, 19 A 3641/20.A

19 A 3641/20.AVerwaltungsgericht13.12.2021

Regest

Stützt der Kläger eine Grundsatzrüge auf die Klärungsbedürftigkeit einer verallgemeinernd formulierten Tatsachenfrage, erfordert die Darlegung dieser Klärungsbedürftigkeit die Angabe konkreter Anhaltspunkte dafür, dass die für die Entscheidung erheblichen Tatsachen auch einer anderen als der vom Verwaltungsgericht vorgenommenen Würdigung zugänglich sind (wie OVG NRW, Beschluss vom 19. Mai 2021 ‑ 19 A 642/20.A ‑, AuAS 2021, 154, juris, Rn. 8).

Gesamter Gesetzestext

Oberverwaltungsgericht NRW — 19 A 3641/20.A — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2021-12-13

Aktenzeichen: 19 A 3641/20.A

ECLI: ECLI:DE:OVGNRW:2021:1213.19A3641.20A.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 19. Senat

Normen: AufenthG § 60 Abs. 7 Satz 1; AsylG § 78 Abs. 3 Nr. 1

Leitsätze

Stützt der Kläger eine Grundsatzrüge auf die Klärungsbedürftigkeit einer verallgemeinernd formulierten Tatsachenfrage, erfordert die Darlegung dieser Klärungsbedürftigkeit die Angabe konkreter Anhaltspunkte dafür, dass die für die Entscheidung erheblichen Tatsachen auch einer anderen als der vom Verwaltungsgericht vorgenommenen Würdigung zugänglich sind (wie OVG NRW, Beschluss vom 19. Mai 2021 ‑ 19 A 642/20.A ‑, AuAS 2021, 154, juris, Rn. 8).

Tenor

Der Antrag wird abgelehnt.

Der Kläger trägt die Kosten des Zulassungsverfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.