Oberlandesgericht Köln, 2021-03-16, 14 UF 196/19

14 UF 196/19Obergericht16.03.2021

Gesamter Gesetzestext

Oberlandesgericht Köln — 14 UF 196/19 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2021-03-16

Aktenzeichen: 14 UF 196/19

ECLI: ECLI:DE:OLGK:2021:0316.14UF196.19.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 14. Zivilsenat - Familiensenat

Tenor

  1. Auf die Beschwerde der Antragsgegnerin vom 12.12.2020 wird der Beschluss des Amtsgerichts – Familiengericht – Kerpen vom 04.11.2019 (153 F 59/18) im Hinblick auf den Ausspruch zum nachehelichen Unterhalt unter Ziffer 3. des Entscheidungstenors insgesamt aufgehoben und unter Zurückweisung der weitergehenden Beschwerde zur Klarstellung wie folgt neu gefasst:

„3.

Der Antragsteller wird verpflichtet, an die Antragsgegnerin einen monatlichen nachehelichen Unterhalt zum 1. eines jeden Monats zu zahlen, und zwar

a) für die Monate Januar und Februar 2021 in Höhe von 1.396,00 €, davon 270,17 € Altersvorsorgeunterhalt,

b) für die Monate März bis Dezember 2021 in Höhe von 2.038,74 €, davon 424,32 € Altersvorsorgeunterhalt,

c) für die Monate Januar 2022 bis Juli 2022 2.241,57 €, davon 476,21 € Altersvorsorgeunterhalt,

d) für die Monate August 2022 bis Dezember 2024 2.370,93 €, davon 507,10 € Altersvorsorgeunterhalt,

e) für die Monate Januar 2025 bis Juni 2026 1.500,00 €, davon 300,00 € Vorsorgeunterhalt und

f) für die Monate Juli 2026 bis Dezember 2027 in Höhe von 1.000,00 €, davon 200,00 € Altersvorsorgeunterhalt.

Im Übrigen wird der Antrag der Antragsgegnerin zurückgewiesen.“

  1. Unter Aufrechterhaltung der erstinstanzlichen Kostenentscheidung tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Antragsteller zu 70 % und die Antragsgegnerin zu 30 %.

  2. Der Verfahrenswert wird bis zum 18.09.2020 auf 16.620,00 € und danach auf 20.706,15 € festgesetzt.

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