Oberlandesgericht Köln, 1998-09-18, 22 U 261/97

22 U 261/97Obergericht18.09.1998

Regest

Treuwidriges Berufen auf einen Formmangel BGB §§ 133, 157, 313, 242 1. Zur Auslegung einer im Jahre 1966 getroffenen Vereinbarung betreffend Rechte an einem damals in der DDR gelegenen Grundbesitz für den Fall der Wiedervereinigung. 2. Zu den Voraussetzungen des Eingreifens des Gebots von Treu und Glauben gegenüber der Formvorschrift des § 313 BGB.

Gesamter Gesetzestext

Oberlandesgericht Köln — 22 U 261/97 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 1998-09-18

Aktenzeichen: 22 U 261/97

ECLI: ECLI:DE:OLGK:1998:0918.22U261.97.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 22. Zivilsenat

Normen: BGB §§ 133, 157, 313, 242

Leitsätze

Treuwidriges Berufen auf einen Formmangel

BGB §§ 133, 157, 313, 242 1. Zur Auslegung einer im Jahre 1966 getroffenen Vereinbarung betreffend Rechte an einem damals in der DDR gelegenen Grundbesitz für den Fall der Wiedervereinigung. 2. Zu den Voraussetzungen des Eingreifens des Gebots von Treu und Glauben gegenüber der Formvorschrift des § 313 BGB.

Tenor

Der Antrag der Beklagten vom 29.6.1998 auf Be-richtigung und Ergänzung des Senatsurteils vom 2.6.1998 - 22 U 261/97 - wird zurückgewiesen.

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