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7 U 75/24•Oberlandesgericht Hamm, 2025-01-28, 7 U 75/24
7 U 75/24Obergericht28.01.2025
1. Für Klagen auf Unterlassen von (ehrkränkenden) Äußerungen in einem anderen Gerichtsverfahren besteht in aller Regel kein Rechtsschutzbedürfnis, wenn die Äußerungen der Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung („Kampf ums Recht“) dienten (im Anschluss an BGH, Urteil vom 28.02.2012 − VI ZR 79/11, NJW 2012, 1659 Ls.; BGH, Urteil vom 20.06.2023 – VI ZR 207/22, NJW 2023, 3577 Rn. 9 ff.; BGH, Urteil vom 12.03.2024 – VI ZR 1370/20, r+s 2024, 672 Rn. 67). 2. Das Rechtsschutzbedürfnis lebt nach Abschluss des Vorverfahrens nicht wieder auf, sondern fehlt auch bei bereits abgeschlossenen Verfahren fortwährend (vgl. nur BGH, Urteil vom 28.02.2012 − VI ZR 79/11, NJW 2012, 1659 Rn. 9; BGH, Urteil vom 20.06.2023 – VI ZR 207/22, NJW 2023, 3577 Rn. 17)
Entscheidungsdatum: 2025-01-28
Aktenzeichen: 7 U 75/24
ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2025:0128.7U75.24.00
Dokumenttyp: Hinweisbeschluss
Spruchkörper: 7. Zivilsenat
Normen: BGB § 1004
Der Senat beabsichtigt, die Berufung der Kläger auf ihre Kosten gemäß § 522 Abs. 2 Satz 1 ZPO zurückzuweisen.
Es wird den Klägern Gelegenheit gegeben, binnen drei Wochen nach Zugang dieses Beschlusses Stellung zu nehmen.
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