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7 U 98/24•Oberlandesgericht Hamm, 2024-12-12, 7 U 98/24
7 U 98/24Obergericht12.12.2024
Eine Bindungswirkung nach § 108 Abs. 1 SGB VII tritt auch ohne Beteiligung des Schädigers dann ein, wenn zu seinen Gunsten nicht rechtsverkürzend festgestellt wird, dass der Anwendungsbereich der Haftungsprivilegierung nach den §§ 104, 105 SGB VII eröffnet ist (im Anschluss an BGH, Urteil vom 30.04.2013 – VI ZR 155/12, r+s 2013, 362 Rn. 10 f.; BAG, Urteil vom 28.11.2019 – 8 AZR 35/19, NZA 2020, 745 Rn. 42 f. m. w. N.; OLG Hamm, Urteil 07.09.2021 – 7 U 28/20, r+s 2022, 55 = juris Rn. 13 f. m. w. N.).
Entscheidungsdatum: 2024-12-12
Aktenzeichen: 7 U 98/24
ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2024:1212.7U98.24.00
Dokumenttyp: Hinweisbeschluss
Spruchkörper: 7. Zivilsenat
Normen: SGB VII § 108, § 104, § 105
Eine Bindungswirkung nach § 108 Abs. 1 SGB VII tritt auch ohne Beteiligung des Schädigers dann ein, wenn zu seinen Gunsten nicht rechtsverkürzend festgestellt wird, dass der Anwendungsbereich der Haftungsprivilegierung nach den §§ 104, 105 SGB VII eröffnet ist (im Anschluss an BGH, Urteil vom 30.04.2013 – VI ZR 155/12, r+s 2013, 362 Rn. 10 f.; BAG, Urteil vom 28.11.2019 – 8 AZR 35/19, NZA 2020, 745 Rn. 42 f. m. w. N.; OLG Hamm, Urteil 07.09.2021 – 7 U 28/20, r+s 2022, 55 = juris Rn. 13 f. m. w. N.).
Der Prozesskostenhilfeantrag des Klägers wird zurückgewiesen.
Der Senat beabsichtigt, die Berufung des Klägers auf seine Kosten gemäß § 522 Abs. 2 Satz 1 ZPO zurückzuweisen.
Es wird dem Kläger Gelegenheit gegeben, binnen drei Wochen nach Zugang dieses Beschlusses Stellung zu nehmen.
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