10 C 129/03•Amtsgericht Rheinberg, 2004-03-02, 10 C 129/03
Amtsgericht Rheinberg, 2004-03-02, 10 C 129/03
10 C 129/03Gericht erster Instanz02.03.2004
Regest
1. Die Weiternutzung eines Fahrzeugs trotz unzureichender Profiltiefe stellt eine Gefahrerhöhung im Sinne des § 23 VVG dar. 2. Für das Fehlen der Kausalität der Gefahrerhöhung für den Eintritt des Versicherungsfalls trägt der Versicherungsnehmer die Darlegungs- und Beweislast.
Gesamter Gesetzestext
Amtsgericht Rheinberg — 10 C 129/03 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2004-03-02
Aktenzeichen: 10 C 129/03
ECLI: ECLI:DE:AGWES2:2004:0302.10C129.03.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 10. Zivilabteilung
Normen: VVG §§ 23 Abs. 1, 25; BGB § 426; PflVG § 3
Leitsätze
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Die Weiternutzung eines Fahrzeugs trotz unzureichender Profiltiefe stellt eine Gefahrerhöhung im Sinne des § 23 VVG dar.
-
Für das Fehlen der Kausalität der Gefahrerhöhung für den Eintritt des Versicherungsfalls trägt der Versicherungsnehmer die Darlegungs- und Beweislast.
Tenor
Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 2.443,02 € nebst 5 % Zinsen über dem Basiszinssatz seit dem 1.2.03 zu zahlen. Im übrigen wird die Klage abgewiesen.
Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Beklagte.
Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von
3.900,00 €.
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