Amtsgericht Dorsten, 2022-09-06, 16 M 361/22

16 M 361/22Gericht erster Instanz06.09.2022

Regest

Titelersetzende Zwangsvollstreckungsanträge bedürfen unabhängig davon, ob sie mittels eines sicheren Übermittlungsweges übersandt werden oder nicht, in Fortführung der Grundsätze des BGH (Beschl. v. 18.12.2014 – I ZB 27/14 -, NJW 2015, 2268 (2269)) aufgrund der Titelersetzung einer qualifiziert elektronischen Signatur.

Gesamter Gesetzestext

Amtsgericht Dorsten — 16 M 361/22 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2022-09-06

Aktenzeichen: 16 M 361/22

ECLI: ECLI:DE:AGRE2:2022:0906.16M361.22.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: Abteilung 16 M

Normen: § 126a BGB, §§ 130a, 802g, 802c ZPO, § 7 JBeitrG, §§ 7, 8 ERVV, § 12 VDG

Leitsätze

Titelersetzende Zwangsvollstreckungsanträge bedürfen unabhängig davon, ob sie mittels eines sicheren Übermittlungsweges übersandt werden oder nicht, in Fortführung der Grundsätze des BGH (Beschl. v. 18.12.2014 – I ZB 27/14 -, NJW 2015, 2268 (2269)) aufgrund der Titelersetzung einer qualifiziert elektronischen Signatur.

Tenor

Der Antrag des Gläubigers auf Erlass eines Haftbefehls vom 09.05.2022 wird zurückgewiesen.

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